Archiv für das Tag 'spanien'

Recht auf Selbstbestimmung: Ja – wenn es UNS nicht betrifft / “España seguirá sin reconocer la independencia de Kosovo”: ¿Hipocresía? ¡No, no gracias! / האם אירופה תומכת בהגדרה עצמית? תשאלו ב-יוון, ספרד, רומניה, סלובקיה, קפריסין

Daniel Dagan 25. Juli 2010

דניאל דגן – Der internationale Gerichtshof in Den Haag hat beschlossen: die Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien ist rechtens. Fünf EU Länder aber akzeptieren diese Entscheidung nicht und werden Kosovo nicht anerkennen. Es sind Spanien, Griechenland, Rumänien, die Slowakei und Zypern. Vor allem die Stellungnahme von Madrid ist problematisch. Der iberische Staat interveniert gerne und lautstark in anderen Konflikten, wenn es um Unabhängigkeit und Selbstbestimmung geht. Spanien ist zudem – zumindest verbal – ein Verfechter des intenationalen Rechts und und spielt gerne den Moralprediger, wenn es um Menschenrechte (angeblich oder tatsächlich) anderswo geht.

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Diario de Noticias: die Deutsche Doris Pack appelliert an Spanien im europäischen Parlament / Público, Spanien: Status von Katalonien umstritten / RTVE, spanisches Radio & Fernsehen: Baskenland und Bilbao lassen grüßen

Um es ganz klar auszudrücken: es gibt gute Argumente für die Unabhängigkeit des Kosovo. Es gibt auch gute Argumente dagegen. Doch bei der Haltung der fünf EU-Mitglieder, die Kosovo nicht anerkennen, geht es nicht um das Prinzip der Selbstbestimmung, das sie scheinbar unterstützen. Es geht schlicht und einfach um die eigene nationale Integrität. Spanien – bleiben wir bei diesem Parade-Beispiel – hat einfach Angst, dass die Ausweitung der Selbstbestimmung auf den Kosovo Schule macht. Dann bekommt der Wunsch der Katalanen und der Basken auf Unabhängigkeit mehr internationale Legitimität. Das will Spanien auf keinen Fall zulassen.

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Hassan Bleibel in Al Mustaqbal, Beirut: Serbien wird operiert / Hermanos Herrera in Público, Madrid: Umsicht Spaniens droht zu zerplatzen / für die Regierung in Madrid ist die Stellung der Regionen angeblich nur ein ganz kleines Thema / Ari Rusila Balkan-Blog: Hypocrismus kritisiert

Doch Madrid will es nicht zugeben. Madrid spielt weiterhin den Moralprediger. Darum unser Appell an den allgegenwärtigen Außenminister Miguel Ángel Moratinos: Tragen Sie ruhig ihre Sorge um die nationale Integrität Spaniens vor. Dafür hätten alle Verständis. Doch erzählen Sie bitte nicht, dass Kosovo mit Katalonien nichts zu tun hat. Das kauft Ihnen niemand ab. Wir lieben Spanien. Wir hassen Heuchelei. Auch und gerade, wenn die Hipocresía aus Spanien kommt.

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Katalonien… Spanien… welches Land gewinnt den Mundial?

Darüber wollen wir nicht reden! Die Mauer zwischen der EU und der arabischen Welt

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Mundial, Spanien: so sieht Freude ‏‏aus / ¡¡¡Felicidades España!!! / אפילו אם הם שונאים את מדינת היהודים: תשכחו מן האינקוויזיציה! תודה לספרדים על הצגה מרהיבה

Daniel Dagan 12. Juli 2010

דניאל דגן – Die Spanier haben verdient gewonnen. Sie habe eine wunderschöne, großartige Fussball-Show geliefert. Sie mussten sich gegen eine holländische Mannschaft durchsetzen, die oft unfair oder gar brutal spielte. Hier zeigen und zeichnen Kollegen aus Spanien, wie sich ihr Land am Tag danach fühlt. Freude auf Spanisch!

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Diario de Navarra: ¡Campeones! / Ramón in El País: Spanien lacht

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El Mundo Deportivo: Sieg zum Anfassen / AS: Julie Henderson lässt sich inspirieren / Tele5: Torwart & Kapitän Iker Casillas von Reporterin & Freundin Sara Carbonero interviewt; auch der Kuss wird live gesendet! / Mingote in ABC: Spanien wieder da / Erlich in El País: ¡Felicidades España!

Freude auch in Israel, wo sehr viele Menschen spanischer Abstammung leben

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Aurora: Bericht der israelischen Zeitung in Spanisch / Spanish.co.il: hier wird Spanisch gelehrt und gepflegt / Amos Biederman, Ha’aretz: Mundial & TV / Or Reichert, Jerusalem: Spanien ist da; mit Paul als Pokal, mit Flagge, mit Stier – und alles was dazu gehört

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Pamplona: der Fussball besiegte den Stierkampf

Barcelona: som una nació… volem decidir…

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Baskenland, Katalonien, Spanien… welches Land gewinnt heute (oder auch nicht) den Mundial? / ¿Habla usted español? “som una nació… volem decidir” / מונדיאל: נבחרת קטלוניה (סליחה, ספרד) נאבקת על הגביע העולמי

Daniel Dagan 11. Juli 2010

דניאל דגן – Waren Sie gestern zufällig in Barcelona? Arme Besucher! Sie haben sich in dieser attraktiven Stadt kaum bewegen können! Über eine Million Menschen waren mit Ihnen auf den Straßen der katalanischen Hauptstadt, um für mehr Autonomie von der Zentralregierung in Madrid zu demonstrieren. Oder gar für völlige Unabhängigkeit für Katalonien, wie auf vielen Transparenten gefordert wurde.

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La Vanguardia, Barcelona: Demo für Catalanya..(Katalanisch) bzw Cataluña (Spanisch)  / El Mundo, Madrid: Sorge um die Einheit Spaniens / auf diesem Transparent wird gefordert, endlich wählen zu dürfenwie es eben Oktopus Paul beim Fussball vormacht

Sie waren gestern wohl nicht in Barcelona. Dann informiere ich Sie weiter. Die vielen Flaggen, die sie hier sehen, sind nicht etwa Nationalflaggen von Spanien. Das sind katalanische Flaggen. Und auf dem ersten großen Transparent steht zu lesen: “Wir sind eine Nation”. Gemeint ist damit nicht die spanische sondern die katalanische Nation. Spanien ist also zersplittert. Die Einheit des Landes ist keineswegs gesichert. Das zeigen nicht nur immer wieder die Basken, die für die Unabhängigkeit kämpfen. Das zeigten gestern auch die weitaus mächtigeren Katalanen, die für mehr Rechte und mehr Kompetenzen auf die Straße gingen. Wobei sie auch bekunden wollten, dass sie sich von Spanien ganz lösen könnten.

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El País: Souveränität für Katalonien gefordert / La Razón: wer eigentlich tritt beim Mundial auf? etwa Katalonien? / ABC: …oder doch Spanien? / Mingote in ABC: jedenfalls versuchen Politiker, die Erfolge beim Fussball für sich zu reklamieren

Die Frage ist also berechtigt: für wen eigentlich tritt heute abend die SPANISCHE Fussball-Nationalmannschaft an, um den begehrten World Cup nach Hause zu holen? Für ganz Spanien? Für Katalonien? Für andere Regionen, die immer wieder Autonomie oder gar Unabhängigkeit verlangen? Bezeichnend ist, dass mehrere führende Fussballer, die in der Nationalmannschaft Schlüsselrollen spielen, ausgerechnet aus Katalonien kommen. Sie selbst sprechen über ihre zwiespältigen Gefühle… sie wissen nicht so richtig, wen sie eigentlich vertreten.

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La Razón: Mundial-Chance; heute oder nie! / Montoro in La Razón: was mach ich bloß, wenn Mundial vorbei ist? / Werbung einer Handelskette: Rabatt-Paradies Spanien… Euphorie / Bernardo Erlich in El País: Zittern vor dem Spiel; Erdbeben, Seelenangst – und viel Glück für Spanien!

Doch am heutigen Tag wollen wir alles wieder vergessen. Wir wollen einfach tollen Fussball erleben. Ob Holländer, Katalanen oder Spanier – die Spieler werden ganz bestimmt eine große Fussball-Show bieten. Wir werden beobachten. Wir werden uns begeistern lassen. Wir werden mitzittern. Es wird eine großartige Partie sein, die alle Sportfreunde vereinen wird. Von welcher Nation auch immer!

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Selbst in Pamplona: der Fussball besiegte den Stierkampf

Ferieninsel Mallorca: der Terror kommt nach Europa

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Euro: Requiem oder Lobgesang? / Agatha Christie, Manuel Barroso, Steve Bell: Euro’s party of life & death / מסיבה על הר הגעש?… אשכבה?… ברוסו מבטיח: האירו חי וקיים

Daniel Dagan 20. Juni 2010

דניאל דגן –  José Manuel Barroso hat der italienischen Tageszeitung Il Sole 24 Ore feierlich versprochen: der Euro wird nicht sterben. Er hat hinzugefügt, dass der Euro eine starke und stabile Währung wäre, die überall auf der Welt anerkannt und akzeptiert wird. Gute, lobende Worte, die einem Mut machen. Lebenselixier für eine Institution, die eine große Vertrauenskrise durchmacht.

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Il Sole 24 Ore & Website Barroso: kein Tod! Versprochen! / Il Sole: China macht seine Währung flexibler; Obama begrüsst / italienischer Chor: Requiem oder Lobgesang?

Doch mit Worten allein kann man den Euro nicht retten. Und auch nicht die Regierungen, die recht bald an ihm bzw. an seiner Rettung scheitern könnten. Fragen Sie in Griechenland oder in Spanien nach. Fragen Sie Bundeskanzlerin Angela Merkel, die soviel mobilisieren und riskieren muss, um Barrosos stabile europäische Währung doch noch stabil zu halten.

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Scribd Com: das hat uns die Elite versprochen / Harper Collings Publishers: Tanz auf dem Vulkan? / Steve Bell in Guardian, Großbritannien: so stirbt der Euro NICHT!

Fragen Sie vor allem sich selbst: wie schwer wiegen die Euros, die Sie heute in der Tasche haben? Was können Sie damit anfangen? Und was vielleicht nicht mehr, weil sie womöglich an Kaufkraft verloren haben? Vielleicht haben Sie Ideen, wie der Euro weiter stabilisiert werden kann? Vielleicht sind Ihre Ideen interessanter als die Durchhalteparolen von Barroso?

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In der Acropolis Taverna wird nur noch Sauerkraut serviert

1000 Euro in Athen versteckt… suchen Sie den Schatz!

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Der Euro ist im Eimer… oder gar im Sand… suchen Sie den Schatz! / Euro Crisis: Mark June 5 on your calendar… first-ever Athens 1,€€€ (one thousand!) Εuro Treasure Ηunt!!! / משבר האירו: חפשו את המטמון באתונה

Daniel Dagan 17. Mai 2010

דניאל דגן – Was ist los mit dem Euro? Ganz Europa  rätselt. Die Experten wissen keinen Rat. Erstaunlich für die Mittelmeerstaaten, die die Krise auslösten: Selbst die reichen Deutschen können die Probleme der gemeinsamen Währung nicht beheben! Das treibt zur Verzweiflung. Sehen Sie sich bitte hier an, wie die Situation in den Medien dargestellt wird. Humorvoll bis dramatisch. Lesens- und sehenswert!

Alle gegen den Euro; auch Mutti Angela Merkel weiß keinen Rat mehr…

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FAZ: Krieg gegen den Euro / Welt: mittellose Athener können Wohnung nicht zahlen, ziehen zu Mutti… oder warten auf Rettung durch Mutti Angela Merkel! / Der Freitag: doch keiner kann uns retten; auch nicht diese fantasievolle Farbkombination

Zapatero als Don Quijote.. soll er wie Chávez die Börse schließen?

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ABC, Spanien: die Krise verursacht Zersplitterung der regierenden PSOE / rätselhaft und verwirrend, wie Ministerpräsident Zapatero kämpft; eben wie einst Don Quijote / El Nacional, Columbia: Rat à la Diktator Hugo Chávez; Börse schließen und basta! / Athens News: …oder doch lieber gegen Steuerhinterzieher kämpfen, die selbst im Parlament sitzen?

Demos, Schatzsuche, Sex… griechische Rezepte für ganz Europa!

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Athens News: Demo gegen Rentenkürzung / Schatzsuche! Details hier! Am 5.06.2010 sind gleich 1000 Euro an der Acropolis Ακρόπολη zu finden! / Espresso, Athen: die Boulvardprese hat doch Rat; Trost beim Sex… Skandale

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Aschewolke über der Euro-Zone…

Zapatero: wirksam wie Demosthenes reden… jedoch ohne Steine €€€€€€ im Mund bzw. im Portemonnai!

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Aschewolke über der Euro-Zone; doch Spanien ist nicht Griechenland! / Las cenizas de Zapatero… ponen en peligro la economía europea… / ענן אפר כלכלי בשמי ספרד הסוציאליסטית

Daniel Dagan 13. Mai 2010

דניאל דגן – Immer wieder hören wir: Spanien ist nicht Griechenland. Spanien wird nicht Pleite machen! Doch dafür muss man kräftig sparen… reformieren… möglicherweise Steuern erhöhen… das fällt jemandem wie José Luis Zapatero besonders schwer. Der sozialistische Ministerpräsident ist ja mit dem Vorsatz angetreten, die kleinen Arbeiter und Angestellten zu entlasten. Nicht umsonst heißt seine Partei PSOE – Partido Socialista Obrero Español. Obrero steht für Arbeiter!

Doch Zapatero MUSS harte Massnahmen ergreifen. Sonst wären die Deutschen Steuerzahler wieder dran… Einen Ausweg gibt es wohl nicht. Spanien droht ein Generalstreik wenn nicht gar Chaos. Schauen Sie sich die ersten Reaktionen der spanischen Kollegen an. Die Journalisten und Karikaturisten streiken nicht. Sie machen Überstunden. Heute und auch wohl in den nächsten Tagen! Mit mir bleiben Sie am Ball!

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La Vanguardia, Barcelona: diese Geswerkschaftsführer wollen streiken; Zapatero in der Mitte / Zuet in Las Provincias, Valencia: Zapatero geht gegen das Emblem der eigenen Partei vor… / Mignote in ABC, Madrid: dringende Reformen notwendig – in Wirtschaft, Justiz, Erziehung, Gesundheit, Industrie, Handel; doch die Spanier bitte nicht belasten! / Martinmorales: Sprüche von Zapatero als Aschewolke… in die die europäische Wirtschaft zu stürzen droht…

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Europa in der Krise: Halbinsel Peloponnes… Halbinsel Iberia…

Sonsoles Espinosa Zapatero: “en La Moncloa… lebe ich im Käfig…”

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Halbinsel Peloponnes… Halbinsel Iberia: die Krise droht, sich auf Halbeuropa auszuweiten… / ¿Quién es el Loco, Señor Zapatero? «Absoluta locura» que España necesite ayuda de la UE / יוון פושטת רגל; ספרד: שגעון לחשוב שגם אנחנו נזקקים לסיוע

Daniel Dagan 4. Mai 2010

דניאל דגן - Seid Ihr verrückt? So hat sinngemäss der spanische Ministerpräsident José Luis Zapatero auf die Meldung reagiert, dass Spanien eventuell finanzielle Hilfe aus der EU Kasse brauchen würde. Wörtlich sagte er: “absoluta locura”… “das ist total verrückt”…

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Borja Montoro in La Razón: Griechenland ist NICHT Spanien! / Zapatero: seid Ihr verrückt? / El Mundo: der spanische Dax erlebt eine griechische Tragödie… / Avital Alter: Griechenland, Spanien, Portugal – hier als Katzen, die die Sahne aus dem Napf der EU lecken

Die Bürger der europäischen Union können also getrost schlafen. Die Krise in und um Griechenland ist wohl die letzte Krise. Spanien braucht keine Hilfe und wird sie auch in Zukunft nicht in Anspruch nehmen!

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Endromsos, Athen: Denos in Griechenland gegen Sparprogramm… Demo in Italien gegen Geld an Griechenland… / To Bhma: vor der Akropolis; die Transparente rufen die Völker Europas zur Revolution gegen die kapitalistische Weltordnung auf / Spiegel: abgebrannt!

Die Börse in Madrid hat aber anders reagiert. Sie hat an einem einzigen Tag mehrere Prozentpunkte an Wert verloren. Zapatero glaubt wohl, dass die Börsianer seines Landes verrückt sind… wem glauben SIE?

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Spanien am Boden… Zapatero schwebt in den Wolken…

Griechenland, Portugal, Spanien: ist der Euro an allem schuld?

Beherrschen Sie Spanisch? Dann lesen Sie bitte meinen Beitrag in der Zeitung El Mundo. Er erschien im November 1991 während der Madrider arabisch-israelischen Friedenskonferenz.

España: La playa de los Locos… en algún lugar de Cantabria…
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Finanzkrise in Europa: Spanien am Boden… Zapatero schwebt in den Wolken… / And now the GOOD news from Madrid: Spanish Journalists & Cartoonists ARE credible! / ספרד, משבר פינאנסי: אל תאמינו לממשלה… האמינו לנו העתונאים

Daniel Dagan 29. April 2010

דניאל דגן - Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero behauptete noch diese Woche, dass die Wirtschaft seines Landes kerngesund sei. Wenige Stunden darauf kam die Meldung, dass die Rating-Agenturen die Kreditwürdigkeit Spaniens herabgesetzt haben. Wem glauben Sie nun? Zapatero, der um politisches Überleben kämpft? Oder den Kreditagenturen, die die Interessen der Anleger schützen sollen?

Ich blätterte heute in spanischen Zeitungen, um der Wahrheitsfindung näher zu kommen. Meine spontane Schlußfolgerung: im Gegensatz zu den Politikern arbeiten die Madrider Kollegen der schreibenden Zunft sehr glaubwürdig (was auch für Zeichner und Karrikaturisten gilt). Das ist die GUTE Nachricht des Tages!

Martín Morales bittet um Hilfe: wir sind doch nicht Griechenland!

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El Mundo: Keulenschlag für Spanien… Glaubwürdigkeit erschüttert… / El Economista: Zapatero aber schwebt in den Wolken… / ABC: Bankreform auf Leerlauf / Künstler Martín Morales: rettet Spanien… wir sind doch nicht Griechenland…

Antonio Mingote sieht Zapatero auf dem Holzweg…

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ABC: Martín Morales zeichnet Zapatero beim Auto fahren; er schaut in die falsche Richtung / Antonio Mingote, ABC: Träume in Rosa… Realität von Ruinen… / Erlich in El País: die Großen glauben den Kleinen nicht / Erlich in seiner Website: alle Wege führen nach Europa… tatsächlich?

Lesen Sie bitte unbedingt weiter!

EU-Finanzkrise: gleich der NÄCHSTE Beitrag ist über Griechenland & Portugal

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AguasCALIENTES, Mexico: heißes Blut vom Matador fließt in der Stierkampfarena… / España, América Latina, Toros: ¡Que no quiero ver! la sangre de José Tomás por la arena… / מלחמת שוורים, מקסיקו: המטדור הספרדי נפצע קשה

Daniel Dagan 26. April 2010

דניאל דגן - ¡ Que no quiero verla ! / que no quiero ver / la sangre de Ignacio por la arena…

Diese Zeilen des großen Dichters Federico García Lorca werden heute überall in der spanischsprechenden Welt rezitiert. Sie besagen, frei übersetzt: Das will ich nicht erleben… das will ich nicht sehen… das Blut von Ignacio in der Stierkampfarena

Lorca hat diese Zeilen dem großen Matador Ignacio Sánchez Mejías gewidmet. Doch gestern wurden sie Realität für einen anderen großen Matador – José Tomás, ein spanischer Held! Eine wichtige Nationalfigur, die für eine bewegende, spannende Show steht, die Millionen auf  der iberischen Halbinsel, in Lateinamerika, in Frankreich und sonstwo gerne verfolgen.

Aguascalientes, Mexico: Mensch und Tier versuchen, sich gegenseitig zu töten…

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El Heraldo, Hidro Calido – Lokalzeitungen in Aguascalientes: der unglückliche Stierkampf ist der Aufmacher / La Jornada, Mexico City: spanischer Held schwer veletzt / El País, Madrid: “leichte Verbesserung”; doch Zustand immer noch ernst

Der unglückliche Auftritt von José Tomás fand in der mexicanischen Stadt Aguascalinentes statt. Der Name hat es in sich: Aguas Calientes bedeutet wörtlich Heißes Wasser… in diesem Fall aber Heißes Blut, das in Strömen floss… vom bekämpften Tier, klar… doch auch von José Tomás, der in akute Lebensgefahr geraten ist.

Madrid, Spanien: Betroffenheit, Sorge… doch die Frage drängt: warum? wofür?

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Quién: was war am Wochenende los? / Tagesschau: …Mensch und Tier haben sich bekriegt / El Mundo: Ärzte, die den Matador retteten; “Stadium war für den Notfall nicht vorbereitet” / La Razón: was ist nun der Grund?

Martin Favelis, Spanien: ein großer Künstler gibt den Tieren eine Stimme…

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Zeichnung: Courtesy Ideal.es

Macht der Stierkampf einen Sinn? Müssen wir uns damit abfinden? Diese Fragen werden nun wieder aktuell. Die einen sagen, dass das brutale, blutige Spektakel der Vergangenheit angehört und unbedingt eingestellt werden muss. Die anderen sagen, dass Stierkampf eine legitime Show ist… und auch noch eine stolze nationale Kunst und Tradition, die über Jahrhunderte verfeinert wurde. Sie weisen darauf hin, dass der Mensch auch in vielen anderen Zusammenhängen Tiere tötet – und zwar massenhaft, überall auf der Welt.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Todo el MUNDO estaba en la fiesta del MUNDO – yo también!

Zapatero bei Obama: Spanien und die USA wieder versöhnt…

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Goldbär verdächtig! Pünktlich zur Berlinale – ein Thriller aus Athen & Madrid! / Greece, Spain secret services investigating the role of Wall Street in causing Financial Collapse / יוון, ספרד: השירותים החשאיים בפעולה

Daniel Dagan 17. Februar 2010

דניאל דגן – Es ist schon ein starkes Stück, wenn die Geheimdienste von gleich zwei europäischen Ländern eingesetzt werden, um die Machenschaften der Wall Street zu untersuchen. Haben gut betuchte Bankiers und Fond-Manager in den USA die akute Finanzkrise in Griechenland & Spanien mitverursacht? Haben sie bewusst und gezielt geholfen, das Ausmass des Kollaps zu verschleiern? Wieviel haben sie dafür in die eigenen Taschen gesteckt?

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ABC, Madrid: heute im Parlament – harte Fragen an Ministerpräsident José Luis Zapatero… / El Mundo: …der vergeblich versucht, Oppositionschef Mariano Rajoy für seinen Kurs zu gewinnen / Axia, Athen: die Bösen sitzen in der Wall Street… Europa gibt Griechenland Schonzeit nur noch bis 2012…

Die Fragen sind brisant. Und sie werden zurzeit von professionellen Agenten aus Griechenland und Spanien geprüft. Mit den bekannten Methoden von Geheimdiensten – wie eben bei James Bond. Beide Länder stehen vor dem finanziellen Ruin. Sie können ihre Schulden nicht zahlen. Sie gefährden die Stabilität in ganz Europa und darüber hinaus… und sie sorgen dafür, dass das Vertrauen in die gemeinsame Währung, den Euro, nicht gerade steigt…

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Frankfurter Rundschau: nur noch Ruine? / Zo, Athen: was zu lachen? / Westfälische Rundschau: Helau? Nein Ελλάς Hellas!  / To Vima, Athen: Trost nur noch bei Fussball… / Expresso: …und im griechischen Drama… Show Time!

Es ist ein echter Thriller, der pünktlich zur Berlinale kommt. DIESER Thriller müsste ganz besonders auch das politische Berlin interessieren. Denn: die angeblich “reichen” Deutschen sollen nun Griechenland und Spanien unter die Arm greifen… die “reichen” Deutschen, die in diesen Tagen so leidenschaftlich über Hartz4 Härtefälle diskutieren…

Dieses griechisches Drama hätte kein Autor – und noch so begabt! – besser schreiben können. Der Thriller beginnt wohl in New York. Cut! In Frankfurt am Main, Sitz der europäischen Zentralbank, befinden sich Experten und Ratgeber, die am besten sagen können, wie die EU Regeln zu umgehen sind. Cut! Die Kamera-Teams landen nun in Athen, wo die echte Manipulation beginnt; zur Verführung von Politikern in Schlüsselpositionen wird Aphrodite eingesetzt. Cut! Dann wandern die geldgierigen Haie auch noch nach Madrid. Cut! In Berlin wird beobachtet, wie Kanzlerin Angela Merkel mit ihrem treuen Mann schlaflose Nächte verbringt. Cut! …der  Höhepunkt in diesem internationalen Thriller ist noch lange nicht erreicht…

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Nationalfahnen & Wappen von Griechenland, Spanien (Quelle: Wikipdia)

Nun zeigt sich wieder, dass das Leben die spannensten Geschichten schreibt. Allerdings: die Geheimdienste sind dafür bekannt, dass sie ihre Informationen eben geheim halten. Diesmal wollen wir aber bitte schnell und umfassend informiert werden!

Liebe Agenten! Hiemit werden Sie gewarnt: Das begehrte Goldbärchen auf der Berlinale gibt es nur, wenn die Ergebnisse ihrer Investigationen rechtzeitig zur Zeremonie im Berlinale Palast am Marlene Dietrich Platz vorliegen. Bitte beeilen Sie sich!

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