Archiv für das Tag 'saudi arabien'

Sicherheitskonferenz München: Iran enttäuscht, Saudi Arabien macht Hoffnung / Israeli envoy shakes hands with Saudi delegate: is this the breakthrough we have been longing for? / איראן מאכזבת, סעודיה מפתיעה

Daniel Dagan 7. Februar 2010

דניאל דגן - Auf der Sicherheitskonferenz in München hat der Iran enttäuscht. Außenminister Manouchehr Mottaki machte klar, dass sein Land nicht bereit ist, die Auflagen der internationalen Gemeinschaft zu akzeptieren. Der Iran setzt also sein militärisches, atomares Aufrüstungsprogramm fort, auch wenn er es dirket nicht zugibt.

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Spiegel: Mutaki brüskiert / Focus: lediglich Schauspielerei / La Stampa zitiert Achmadineschad: wir werden selbst Uranium anreichern – bis 20 Prozent

Diese Haltung bekräftigte wenige Stunden später der iranische Präsident Achamdinischad, in dem er die Anreicherung von Uran im Lande selbst anordnete. Bisher war der Iran angeblich bereit, auf diesen Schritt zu verzichten und die Anreicherung von Uran in anderen Ländern vornehmen zu lassen. Die Lage in und um Iran wird immer bedrohlicher. Mögliche Sanktionen gegen das Regime der Ayatollas rücken immer näher.

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Jerusalem Post: Händeschütteln macht Schlagzeilen / Yediot: Video von der freundlichen Begegnung / Ha’aretz: in der Kabinettssitzung in Jerusalem bekräftigt Premier Benjamin Netanyahu seine Bereitschaft, mit allen arabischen Staaten sowie mit der palästinensischen Autorität ohne Vorbedingungen zu verhandeln

Doch auf der gleichen Konferenz gab es auch einen Hoffnungsschimmer. Ein hochrangiger Repräsentant von Saudi Arabien, Prinz Turki al-Faisal, war immerhin bereit, dem israelischen Vize-Außenminister Dani Ayalon die Hand zu schütteln. Vor laufender Kamera. Ohne Versteckspiele. Das ist ein Novum.

Zuvor sagte al-Faisal seine Teilnahme an einer Gesprächsrunde ab, weil auch der Vertreter Israels dabei mitwirken würde… die Absage nahm al-Faisal nicht zurück. Er weigerte sich weiterhin, mit Ayalon in einer gemeinsamen Runde zu diskutieren. Doch immerhin saß er im Publikum und hörte sich die Stellunnahme des israelischen Vertreters an. Und er war auch bereit, freundlich zu grüßen, wie das Foto oben belegt. Immerhin…

Angesichts der drohenden atomaren Aufrüstung des Iran befinden sich Israel und Saudi Arabien an einer Front. Ob sie es wollen oder nicht. Das hat man wohl auch in Riad eingesehen.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Quo Vadis Iran? /

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In Pakistan und überall: der Jihad richtet sich vor allem gegen Muslime! / All over the world: Jihad targets primarily Muslims / טרור: רוב קורבנות הג’יהאד – מוסלמים

Daniel Dagan 29. Dezember 2009

דניאל דגן – Wieder haben Terroristen in Pakistan zugeschlagen. Angeblich, weil sie mit ihrem Jihad die muslimische Welt von westlicher Unterjochung befreien wollen… angeblich, weil sie für Menschenrechte kämpfen… angeblich, weil ihre Brüder und Schwestern unterdrückt werden…

Noch denken viele Menschen im Westen, dass sich die Terrorwelle von Al Kaida, Taliban, Hamas, Hisbollah und ähnlichen Gruppen vor allem gegen Christen und Juden richtet. Weit gefehlt! Das ist ein großer Irrtum, der immer wieder auch von manchen Medien im Westen verbreitet wird.

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Al Qamar, Pakistan, zeigt ein Video vom Anschlag in Karachi / Times, London: Szene nach der Explosion / The Nation, Pakistan: Anschlag auch in Kashmir / AWAZ, One Pakistan: Präsident Asif Ali Zardari bei der Homage für die Opfer, die fast  ausschließlich Muslime sind

Tatsache ist: der islamistische Terror richtet sich nachweislich in erster Linie gegen Muslime. Das kann man anhand der Zahl der Opfer ohne Weiteres belegen, und zwar überall: in Afghanistan… in Algerien… in Somalia… im Sudan… in Palästina… im Jemen… im Libanon… im Irak… diese Liste können Sie beliebig fortsetzen…

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Al Qalam, Jaba Post: pakistanische Medien, die den Gedanken vom Jihad propagieren und die School of Heroism and Sacrifice verherrlichen – was es auch immer bedeuten mag / Times of Pakistan: im Gespräch mit Hillary Clinton wird massive Kritik an der NATO Strategie der gezielten Tötung von Extremisten aus der Luft geübt

Manche selbsternannten Menschenrechtsorganisationen wollen uns suggerieren, dass der islamistische Terror ein Ergebnis von Unterdrückung sein soll. Das ist ein weiterer Irrtum, der immer wieder verbreitet wird. Teilweise übrigens wird dieser Irrtum durch eine weltweite Kampagne der Lügen und des Hasses gezielt propagiert. Ein Hass gegenüber denjenien, die sich mutig gegen Terror wehren. Manchmal ist sogar Selbsthass im Spiel.

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Akhbar El Jehan, Pakistan: mit diesem Kalender wird versucht, Gemeinsamkeiten zu finden… / Al Kaida Video vom Selbstmordattentäter: …doch Extremisten werden weiterhin für den Jihad angeworben / Figaro zeigt die Konsequenz: verschärfte Sicherheit an Flughäfen / Corriere della Sera: US Präsident Obama schwört, den Kampf gegen Terror fortzusetzen

Es ist höchste Zeit, sich an den Tatsachen zu orientieren. Wir sollten nicht mehr die Wahrheit unterdrücken. Die Realität soll so gezeigt werden, wie sie nun mal ist. Ohne heuchlerisches Moralpredigen. Ohne Beschönigung. In aller Sachlichkeit.

Dabei ist ganz wichtig, dass wir unsere falschen Schuldgefühle bzw. Illusionen endlich ablegen. Das wäre die beste Hilfe für Muslime, die ihren Glauben und ihre Gemeinden von Extremismus befreien wollen. Diese Muslime müssen wir unbedingt unterstützen!

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Sie der Bürger sind der Held!

Jihad gibt es auch anderswo. Hier ein Beispiel:

Somalia: eine Million Tote und kein Ende…

Hier ein weiteres Beispiel:

Jemen: der Krieg tobt, doch niemand geht hin. Warum?

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Abstecher nach Riad, Nahost Diplomatie im Elysée: bringt Sarkozy den Frieden näher? / Déplacement inutile d’un «cheval fougueux»? au Proche-Orient, Sarkozy tente débloquer le processus de paix / Sarkozy tries where Obama failed

Daniel Dagan 19. November 2009

דניאל דגן – Ohne Carla Bruni und ohne Journalisten unternahm Nicolas Sarkozy eine Blitzreise nach Riad. Der ehrgeizige französische Präsident versucht nun, was den Amerikanern bisher nicht gelungen ist: den Nahost Friedensprozess wieder in Gang zu bringen.

Der Ansatz ist richtig. Nur mit den Saudis kann dauerhaft ein Frieden zwischen Israel und seinen Nachbarn zustande kommen. Denn der Friede muss umfassend sein und die ganze arabische Welt miteinbeziehen.

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Al Hayat, Saudi Arabien: orientalische Pracht / Al Balad, Syrien: doch was ist die Substanz? / Libération: Probleme in Paris, Suche nach Erfolg in Arabien / Figaro: Machtkampf um die Nachfolge von König Abdallah, der Hüter von Mecca / ChamPress: französisches Fernsehen dreht Filme über Kulturschätze Syriens

Die Saudis sind zurecht besorgt. Im eigenen Land führen sie einen brutalen, wenn auch im Westen kaum beachteten Krieg gegen schiitische Rebellen, die vom Iran massiv unterstützt werden. Mit zunehmender Sorge beobachtet das saudische Königreich, wie Teheran nach der Atombombe greift. Das allein wird das geistige Zentrum des Islams destabilisieren und möglicherweise zum blutigen Konflikt über die Herrschaft in der heiligen Stadt Mecca führen.

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Sarkozy empfängt den irakischen Präsidenten im Elysée Palast: in der ganzen Region engagiert / Al Baath, Syrien, zeigt Parlament & Regierung in Damaskus / ChamPress: Beraterin des Präsidenten, Dr. Bouthania Sha’ban, lobt Bashar Assad als Visionär / syrischer Handwerker: das Los der fleißigen Menschen verbessern

Notwendig ist daher ein Ausgleich mit Israel, die andere wichtige regionale Macht. Die Saudis müssen abwägen und Prioritäten setzen. Die Beseitigung des jüdischen Staates weiterhin forcieren? Oder durch Zusammenarbeit mit Israel profitieren und der Gefahr aus dem Iran wirksamer begegnen?

Bereits vor einigen Jahren haben die Saudis einen Friedensplan vorgelegt – ein bedeutsamer Schritt. Doch sie betrachten die Zustimmung zu allen Punkten in diesem Dokument als eine Vorbedingung für Gespräche. Das ist aus israelischer Sicht nicht akzeptabel.

Jerusalem schlägt Gespräche ohne Vorbedingungen vor, um auch über strittige Punkte zu diskutieren – allen voran über das sogenannte “Recht auf Rückkehr”. Denn die Umsetzung dieser Forderung würde praktisch aus Israel einen weiteren arabischen Staat machen. Hinzu kommt noch, dass auch über die Entschädigung von jüdischen Flüchtlingen aus arabischen Ländern verhandelt werden muss.

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Werbung für syrische Staatslotterie: mit Illusionen glücklich sein! / solche antisemitische Karrikaturen erscheinen täglich in Al Watan & anderen syrischen Medien: die Juden sind der Feind! / die israelische Künstelrin Avital Alter ist skeptisch: Assad redet über Frieden – und paktiert mit dem Iran / Hurriyet, Türkei: mit Israel will Assad nicht sprechen

Ähnlich stellt sich die Situation auch mit Syrien dar. Damaskus will wohl einen Ausgleich mit Israel erzielen. Das verkündete der syrische Staatspräsident Bashar Assad feierlich bei seinem Besuch in Paris letzte Woche.

Doch Assad hat den Vorschlag von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu abegelehnt, direkte Gespräche ohne Vorbedingungen zu führen. Der syrische Präsident verlangt praktisch, dass die Ergebnisse der Verhandlungen schon jetzt feststehen – bevor diese überhaupt beginnen. Diese Haltung führt zu einer Sackgasse.

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Wie kommt man aus der Sackgasse raus? zusammen mit Nicolas Sarkozy “tout devient possible” (sarkozy.fr.home)

Sarkozy ist engagiert und genießt Vertrauen sowohl in Israel als auch in der arabischen Welt. Kann Sarkozy es richten? Vielleicht mit einer Friedenskonferenz in der französischen Hauptstadt, wie einige Medien zuletzt vermuteten.

Eine Einladung nach Paris kann niemand ablehnen. Auch nicht die Rivalen, Konkurrenten oder gar Feinde im arabisch-israelischen Konflikt.

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Saudi Arabien & Yemen: der Krieg tobt, doch niemand geht hin…

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Der Krieg tobt an der Grenze Yemen Saudi Arabien – doch niemand geht hin; auch wir Journalisten nicht / Saudi Arabia imposes naval blockade as Yemen’s Shi’ite rebels intensify fighting / מלחמה בתימן, חומות בסעודיה

Daniel Dagan 12. November 2009

דניאל דגן -In der nordjemenitischen Provinz Sa’ada sowie an der Grenze zwischen Jemen und Saudi Arabien gibt es seit langem Krieg. Nun wurden die Kampfhandlungen erheblich intensiviert. Die schiitischen Rebellen, die gegen die Regierungen im Jemen und Saudi Arabien kämpfen, scheinen Erfolge zu erzielen.

Saudi Arabien beschuldigt den Iran, die Rebellen massiv zu unterstützen. Nun hat das arabische Königreich eine Seeblockade gegen Jemen verhängt, um Waffenlieferungen an die Rebellen zu unterbinden. Saudi Arabien baute zudem eine physische Barriere, eine Mauer, die an mehreren Stellen auf jemenitischem Gebiet verläuft – bis zu sieben Kilometer tief.

Der Krieg forderte schon Tausende Todesopfer. Viele Verletzte haben keinen Zugang zu medizinischen Einrichtungen und können nicht versorgt werden. Die Zahl der Menschen, die obdachlos werden, steigt täglich. Genauere Angaben gibt es nicht, weil das Gebiet nur schwer zu erreichen ist. Und weil die schlimme Situation von der Weltöffentlichkeit weitgehend ignoriert wird.

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Washington Post: Saudi Arabien verhängte Seeblockade gegen  Jemen / World Top Com: Saudis patroulieren die Grenze mit Jemen / Voice of America: Kanonen gegen den unsichtbaren Feind – jemenitische Armee schießt auf Rebellen / New York Times: eindrucksvolle Gebäude, die jeder Tourist kennt; und grausame Realität – ein neues Flüchtlingslager wird errichtet

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Global Arab Network.com zeigt das Kampfgebiet in Nordjemen / Homeland Security Research: Saudi Arabien grenzt sich nach allen Seiten mit Mauern ab; Great Business Opportunities! / Fao.org: golden schön, wie dieses Grenzsignal aussieht; doch es ist nur die Fassade / BBC: das ist das hässliche Bauwerk, das dahinter entsteht / Telegraph: Skizze der saudischen Mauer an der Grenze mit Irak; inzwischen soll die Anlage fertig sein – will jemand hingehen und Fotos machen?

Tatsächlich ist es bemerkensnwert, dass die Welt kaum Notiz von diesem Krieg nimmt. Es gibt keine regelmässige Berichterstattung. Journalisten kommen nur sporadisch ins Kampfgebiet. Das schwere Schicksal der Flüchtlinge ist nur selten ein Gesprächsthema in den vielen Diskussionsrunden im Hörfunk und Fernsehen.

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Diese Menschen zahlen die Zeche: jemenitische Kinder im Flüchtlingslager (Fotos: Courtesy UNHCR – UN Refugee Agency)

Warum eigentlich? Mit diesem kurzem, unvollständigen Bericht können wir vielleicht dazu beitragen, dass sich mehr Menschen für das schreckliche Geschehen im Jemen interessieren. Das kann und muss etwas bewirken.

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Die Republik Jemen الجمهورية اليمنية


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Israels Barak über Barack Obama: US Präsident wird bald einen Friedensplan vorlegen / אהוד ברק: אובמה יציג בקרוב תכנית לשלום איזורי

Daniel Dagan 4. August 2009

דניאל דגן – Ehud Barak über Barack Obama: der US Präsident hat fest vor, in absehbarer Zeit einen regionalen Friedensplan für den Nahen Osten vorzulegen. Das sagte der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak vor einem Ausschuss des israelischen Parlaments.

Barak im AusschussObama

Ehud Barak im Knesset-Ausschuss (unter den Zuhörern zwei seiner Vorgänger im Amt, Shaul Mofas und Amir Peretz) / Noch überlegt Barack Obama, welches Papier er vorlegen soll Den ganzen Beitrag lesen »

Der Iran gerät zunehmend unter Druck / Increased Pressure on Iran to give up its Nuclear Ambitions

Daniel Dagan 29. Juli 2009

דניאל דגן – Der Druck auf den Iran wächst, sein Nuklearprogramm einzuschränken oder gar aufzugeben. Vor diesem Hintergrund hält sich die iranische Führung in den letzten Tagen mit provozierenden Drohungen Israel und dem Westen gegenüber deutlich zurück.

Israeli Ship-Suez Canal

Israelisches Flugkörperschnellboot im Suezkanal

Missile Boat – English / Missile Boat – Deutsch

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