Archiv für das Tag 'pakistan'

Das können wir sogar auf Urdu verstehen: Hilferuf einer einsamen Frau / Maxim criticizes Pakistan MNA’s in The Nation: where have they all gone? / פקיסטן: איפה הם חברי הפרלמנט כולם

Daniel Dagan 26. August 2010

דניאל דגן – Eine ältere Frau ruft: Hilfe! Dieser Ruf erscheint heute als Aufmacher in mehreren pakistanischen Zeitungen. Nur wenige von uns können Urdu lesen. Doch wir verstehen sehr gut, was die Frau braucht. Und wir wollen helfen. Viele von uns tun es über verschiedene Organisationen. Und das selbstverständlich ohne Rücksicht auf die feindliche Haltung dem Westen gegenüber, die es leider in Teilen der pakistanischen Gesellschaft gibt.

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Daily Jurat, Daily Mahasib, Daily Pakistan – Zeitungen in Urdu: eine einsame, ältere Frau beherrscht die Schlagzeilen

Die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien fühlt sich ganz besonders in der Pflicht. Viele Pakistanis leben in London und anderen Städten in England. Sie mobilisieren die Öffentlichkeit und rufen zu Spenden auf. Der frühere Ministerpräsident Gordon Brown hat einen eindrucksvollen Beitrag geschrieben, in dem er hier, in The Huffington Post, die Naturkatastrophe in Pakistan ausführlich beschreibt. Die Dimenstionen sind erschreckend, wie er zutreffend feststellt.

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Daily Islam, Karachi: Pakistan heute / Sky News, Großbritannien: Weg der Verwüstung / Guardian: Rettung  auf dem Baum / Telegraph: der Luftraum teilweise blockiert;Versorgung von Nato-Einheiten in Afghanistan betroffen

Massive Kritik an der schleppenden Hilfe gibt es in Pakistan selbst. Viele Medien berichten, dass die Regierung nur zögernd reagierte und nicht kompetent handelt. Ein weiterer Kritikpunkt: gut bezahlte Politiker, darunter viele MNA’s (Members of National Assembly) beteiligen sich nur geringfügig oder gar nicht an dem Relief Fund für die Opfer der Katastrophe. Inzwischen gibt es mehrere Privatinitiativen. Wohlwollende Menschen springen da ein, wo die Regierung versagt.

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Pakistan Defence: diese Website von Militärs beklagt sich über die hohen Bezüge der Abgeordneten (MNA) / Maxim in The Nation: MNA’s laufen weg, wenn es um Spenden für die Opfer geht / Tehreek-e-Insaf: dieser wohlhabende Pakistani kritisiert die Regierung und sammelt selbst für die Opfer

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Pakistan zwichen Hoffnung und Verzweiflung

Al Kaida: wir wissen immerhin, dass wir nichts wissen

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Pakistan am Unabhängigkeitstag: zwischen Hoffnung und Verzweiflung / Ramadan, Pakistan independence anniversary marred by flooding disaster / הצפות בפקיסטן: יום הולדת עצוב לארץ מוכת אסונות

Daniel Dagan 16. August 2010

דניאל דגן - Pakistan wird von einer schlimmen Naturkatastrophe heimgesucht. Millionen wurden obdachlos. Viele leiden zudem unter der Versorgunsnot. Gleichzeitig wird in diesen Tagen auch gefeiert. Die meisten Pakistanis begehen das große muslimische Fest des Ramadan. Am 14. August beging Pakistan seinen 64. Unabhängigkeitstag.

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AAJ Daili, Urdu: Pakistan unter Wasser / Azkaar: hier wird Ramdan gefeiert / der Aufmacher zeigt Leid und Hoffnung nebeneinander / Plantu in Le Monde: Pakistan, Deine Menschen

Diesmal werden allerdings Feste und Feierlichkeiten in aller Bescheidenheit zelebriert. Das Leid überschattet die Freude. Den Menschen in Pakistan ist zu wünschen, dass die internationale Hilfe nun wirksamer wird. Und dass sie sich auf die enorme Vielfalt ihrer Kulturen und Traditionen besinnen. Hoffnung und Glaube geben Kraft.

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Daily Newspaper, Islamabad: Nationaltag wird begangen / Stolz auf bestechende Vielfalt / The Statesman: Ausschnitt aus der ersten Seite – Katastrophe und kein Ende / Hilfe!!!

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Indien & Pakistan: erbitterte Rivalen, die gemeinsam geboren wurden

Pakistan: Inferno in Peshavar, Blutbad in Kabul

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Pakistan: Überschwemmungen, Terror, Flugzeugabsturz und Chaos / All Pakistani (unfortunately bad) News / פקיסטן: הצפות, אסונות, טרור

Daniel Dagan 4. August 2010

דניאל ד’גן – Pakistan wird zurzeit von Unglück und Katastrophen heimgesucht. Millionen werden obdachlos durch Überschwemmungen, die leider andauern. In den Straßen herrscht Terror. Vor wenigen Tagen stürzte ein Flugzeug mit vielen Passagieren ab. Die politische Lage ist unstabil wenn nicht gar chaotisch. Den Menschen in Pakistan ist zu wünschen, das sich ihr Los bald verbessert. So sieht derzeit der Alltag aus, wie er sich in der pakistanischen Presse wiederspiegelt.

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All Pakistani News hat fast nur Bad News zu melden / Pakistan Times: die schlimmsten Überschwemmungen, die es je gab / Daily Ummat, Karachi (Urdu): Aufmacher – Explosionen und Feuer / The Daily Pakistan: Bomben und Begräbnisse / die Zeichnung auf der ersten Seite beschreibt das politische Chaos; auch Kenner des Landes haben Mühe, die Verhältnisse zu analysieren

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Pakistan blutet

Indien-Pakistan: schwierige Nachbarschaft

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Al Kaida القاعدة‎ Rätsel: wir wissen bereits, dass wir nichts wissen / Al Qaeda: a replacement for al-Yazid alias al-Masri alias Who / סיכול ממוקד בפקיסטן: איפה הם אנשי אל קאעידה כולם

Daniel Dagan 12. Juni 2010

דניאל דגן – Letzte Woche führte eine NATO Drohne in Pakistan eine gezielte Tötung durch. Sie sollte einen wichtigen Aktivisten treffen. Allein schon sein Name sorgte für Verwirrung. Einmal hieß er Mustafa Abu al-Yazid. Einmal Shaikh Sa’id al-Masri. Experten schrieben, dass beide Bezeichungen für die gleiche Person stehen. Für die meisten Medien aber war dieses Ereignis kaum eine Nachricht wert. Das ist Routine. Das passiert sehr oft. Was gibt es schon zu melden.

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Alan Moir in The Age, Australia: wo ist nun Al Kaida? / Dhimmi Blog: hier angeblich gefunden! / Daily Mail, London: Al Kaida bzw. Taliban Aktivist; er wurde von der Armee trainiert, dann schoss er um sich  / Nicholson, The Australian: Darstellung Insulaner; weit weg von der Realität

Am Rande aber wurde bekannt, dass bei dem Angriff Dutzende Menschen ihr Leben verloren haben. Taliban? Al Kaida? Es waren auch mehrere Kinder dabei. Familienangehörige des Getöteten und andere Menschen, die sich in der Nähe aufhielten. Vielleicht Terroristen. Vielleicht auch nicht. Wir wissen es eben nicht.

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Military One Source – Website, die Soldaten unterstützt / Google Suche für Al Qaeda

Was wissen wir also knapp zehn Jahre nach 9/11? Wir wissen, dass wir über Al Kaida kaum etwas wissen. Was ist überhaupt Al Kaida? Sind das Menschen? Ist das ein Versteck in den Bergen? Ist das eine Ideologie? Eine flammende Idee? Eine bestimmte Auslegung des Koran? Die Suche geht weiter. Auf dem Boden in Yemen. In der Luft über Pakistan. Zur See vor der somalischen Küste. In vielen islamischen Gotteshäusern weltweit. Und natürlich im Internet, wie hier demonstriert wird.

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Labyrinth Afghanistan: Wege, Handelswege und Umwege

Irak, Iran, Yemen… dem Westen sind die Hände gebunden

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Taliban in Afghanistan, Al Shabab in Somalia, Al Shabwan in Yemen… alles bloß Al Kaida? / Bloodiest week and yet more casualties; “I’d throw away my medal… bring back the lads who died” – Soldier / אפגניסטן, סומליה, תימן: רשימת החללים מתארכת

Daniel Dagan 9. Juni 2010

דניאל דגן – Was läuft schief in Afghanistan? Alles. Die Offensive der Nato war zwar erfolgreich. Ein großes Gebiet wurde tatsächlich eingenommen. Doch allein in diesem Monat starben mehr als 20 NATO Soldaten. Sie werden immer wieder aus dem Hinterhalt angegriffen. In einer Region, die schon längst von der internationalen Streitmacht kontrolliert wird.

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Guardian, Großbritannien: Al Kaida nun auch in Somalia / in Yemen sowieso / Sydney Morning Herald: wo Cluster Bombs viele Zivilisten wahllos töten / The Hindu: Jihad Aktivisten auch in New York

Was läuft schief in Somalia? Alles. Die vom Westen unterstützte Regierung kann das Land trotz massiver Hilfe nicht kontrollieren. Piraten lauern vor der Küste, obwohl eine NATO-Streitmacht immer wieder auf hoher See Schiffe anhält und untersucht. Es herrscht Armut. Über eine Million Menschen sind auf der Flucht. Die Al Shabab Mujahideen, die das Land weitgehend beherrschen, arbeiten zunehmend mit Al Kaida zusammen.

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Washington Post: Al-Shabab… Al Kaida… Verwirrung… / Express Tribune, Pakistan: diese gezielten Tötungen sorgen für Ärger / Nicholson in The Australian: worum geht es eigentlich? etwa um Alkoholkonsum? / BBC: die Mauer zwischen Iran und Pakistan trennt Familien und trägt zur Radikalisierung bei

Was läuft schief in Yemen? Alles. Auch dort gibt es zunehmende Gewalt. Die Mauer, die Saudi Arabien an der Grenze (und auch noch auf yemenitischem Gebiet) errichtete, kann weder Bewegungsfreiheit von Terroristen noch Waffenlieferungen verhindern. Die Amerikaner setzten teilweise Cluster Bombs ein, um die Gegner der Regierung auszuschalten. Doch diese werden immer stärker. Die Angehörigen des Stammes Al-Shabwan arbeiten immer enger mit Al Kaida zusammen.

US-Präsident Barack Obama wollte Verständigung und Aussöhnung mit der muslimischen Welt. Er wollte alles anders, besser machen. Nun wendet er aber immer mehr Gewalt an, um seine Ziele zu erreichen. Auch in höchst umstrittener Form – gezielte Tötungen aus der Luft, Bombardierung von Zivilisten, die von Terroristen als Schutzschild benutzt werden. Ein Ausweg ist noch lange nicht in Sicht.

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Somalia: bereits eine Million Tote und kein Ende

Yemen: der Krieg tobt, doch niemand geht hin; auch wir Journalisten nicht

Imes of London: “Afhanistan was a deeply flawed gamble”

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Pakistan blutet: für den Westen? für sich selbst? / Islamabad: War of Choice – or a vested interest in crushing the Taliban? / מאבק בטרור: פקיסטן משלמת את המחיר

Daniel Dagan 6. April 2010

דניאל דגן – Fast täglich erlebt Pakistan ein Blutbad auf offener Straße. Islamistische Extremisten, die wohl noch sehr viel Rückhalt in der Bevölkerung genießen, lassen Bomben auf Marktplätzen hochgehen, oder sprengen sich selbst in einer Menge von Passanten in die Luft. Oder – wie jetzt wieder – greifen Einrichtungen an, die aus ihrer Sicht die gehasste westliche Kultur repräsentieren: ein US Konsulat; französische Entwicklungshelfer; ein Zentrum der UNO…

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Daily Mail, London: hier im ehemaligen Kolonialgebiet geschah der Angriff / Los Angeles Times: die USA beobachtet mit Sorge / BBC: …und ist empört und verärgert / Daily Express, Afkarejahan: pakistanische Medien zeigen den Horror, der zur täglichen Realität wurde

Ziel der Islamisten ist es, Chaos zu stiften und Pakistan zu schwächen. Denn die Talibans – die ja auch in Afghanistan gegen die internationale Streitmacht ISAF kämpfen – dulden keine demokratischen Institutionen im westlichen Sinne. Sie wollen unbedingt durchsetzen, dass nur die Gesetze der Sharia شريعة – also die vom Koran gegebenen Grundsätze herrschen. Sie hassen es, wenn pakistanische Parteien und Politiker nach demokratischen Regeln handeln. Diese Reglen sind den Islamisten ein Dorn im Auge. Sie wurden aus dem christlichen Abendland importiert. Sie haben im muslimischen Pakistan oder im benachbarten Afghanistan nichts zu suchen.

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Pakistan Times: im Parlament versucht President Asif Ali Zardari, Reformen durchzusetzen / …die Föderalismus und Demokratie stärken sollen / The Statesman: …was durch Amendments (Ergänzungen) der Verfassung geschehen soll / …angeblich im Sinne der von Extremisten ermordeten Politikerin Benazir Bhutto, die hier von Zardari geehrt wird

In Pakistan braucht man kein Islamist zu sein, um Zweifel zu hegen. Viele Politiker – auch diejenigen, die für eine enge Zusammenarbeit mit dem Westen eintreten – äussern immer wieder große Bedenken. Die wiederholten amerikanischen Forderungen nach mehr Hilfe im Kampf gegen die Talibans verstehen sie als unzulässigen Druck. Und sie denken und sagen, dass dies dem Extremismus Wasser auf die Mühle gibt. Die vielen Anschläge beweisen es, meinen sie.

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New Yorkl Times: dieser Gastautor äussert Zweifel, ob Pakistan den Westen überhaupt unterstützen soll / The Statesman: …besonders in Afgahnistan, wo President Hamid Karzai die Stammesführer zu beruhigen versucht / Pakistan hat ja genug andere Probleme – Beispiel soziale Unruhen / Akhbare Jehan, Familienmagazin: …und will sich um die eigenen Menschen kümmern; hier eine nationales Schöneheitsidol

Pakistan blutet, weil es zu einer zentralen Front geworden ist. Eine Front einerseits zwischen dem muslimisch geprägten Orient und dem christlich geprägten Westen. Doch auch eine Front zwischen gemässigten Muslimen, die ein Stück mehr Offenheit, Transparenz, Demokratie und Rechte für Frauen wagen wollen – und vielen strenggläubigen, die die traditionelle Herrschaft der islamischen Gesetze überall im Lande durchzusetzen versuchen.

Mit Waffengewalt ist diese komplizierte Konfrontation nicht zu lösen. Sie erfordert viel Geduld und gegenseitige Toleranz. Sie wird langwierig sein. Vor allem bedarf sie einer mutigen, kompetenten, religiösen islamischen Autorität, die die Koran-Vorschriften so auslegt, dass sie sich mit einer modernen Gesellschaft besser vertragen.

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Taliban Selbstmordattentäter… Linke Selbstdarsteller…

Inferno in Peshawar / Indien-Pakistan: Mauer… Stacheldraht… schwierige Nachbarschaft…

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Taliban Selbstmordattentäter in Kabul, Linke Selbstdarsteller im Berlin… wer rettet Afghanistan? / NATO offensive: Marjah captured! Kabul is still bleeding, though… / השמאל מתפרע בברלין, הטרור מכה בקבול

Daniel Dagan 26. Februar 2010

דניאל דגן - Just an dem Tag, an dem im Bundestag der große Afghanistan-Protest der Linken abgezogen wurde, starben viele Menschen bei einem Selbstmordattentat in Kabul. Dem Taliban kam die Berliner Show sehr gelegen: sie belegt, dass die Menschen im Westen es satt haben, im fernen Afghanistan gegen Terror zu kämpfen. Sie hat deutlich gemacht, dass sich Resignation ausbreitet und dass Selbstmordattentäter ihre Ziele doch erreichen können.

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Afghan Daily: Selbstmordanschlag in Kabul / The Nation, Pakistan: die Zahl der Toten steigt… / …just an dem Tag, an dem in der Stadt Marjah die Regierung mit Hilfe der NATO wieder Verantwortung übernimmt / The Daily Star, Bangladesh: auch hier Betroffenheit

Gewiss kann und soll man über den Einsatz in Afghanistan streiten. Unterschiedliche Auffassungen sind völlig legitim. Doch die Art und Weise, wie die Linke die Bühne des Parlaments benutzte, ist unwürdig. Das mutet unseriös an. Und das stellt eine Verhöhnung der Menschen dar, die am Hindukusch gegen die brutale Gewaltanwendung durch Selbstmordattentäter kämpfen.

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Times of India: auch Inder in Kabul getötet / Daily Star, Bangladesh: Kameraden trauern bei einer  Zeremonie um die Opfer eines Anschlags, der letztes Jahr stattfand / Asia News: die Außenminister von Indien & Pakistan – Nirupama Rao & Salman Bashir / The Nation, Pakistan: Gespräche vorerst gescheitert

Die Lage ist viel zu kompliziert, als dass sie durch linke Vereinfachungen zu politischen Zwecken missbraucht werden darf. Die Taktik der Talibans, Terror und Angst zu verbreiten, einigt viele Menschen im fernen Orient. Die Völker der Region, wie die meisten Afghanen selbst, wollen nicht mehr Opfer von religiösen Fanatikern werden. Und sie erwarten Solidarität oder gar Hilfe von der internationalen Gemeinschaft. Auch wenn diese nicht immer die erhoffte Wirkung erzielt.

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Unseriöse Show, die auf billige Aufmerksamkeit abzielt: Linke im Bundestag

Unterdessen streiten zwei große Nachbarn von Afghanistan – Indien und Pakistan – über den richtigen Weg, den islamistischen Terror in der Region einzudämmen. Es ist ein alter, komplizierter Streit, der ethnische und religöse Wunden aufreisst und auch noch die Problematik von Kashmir zum Inhalt hat.

Doch immerhin gab es eine erste Gesprächsrunde. Ein erster, bescheidener Versuch, Gemeinsamkeiten doch noch zu finden. In Neu Delhi wie auch in Islamabad versteht man wohl: die Extremisten versuchen, Angst zu verbreiten und durch blinden Terror gegen Zivilisten die Menschen gegeneinander aufzubringen.

Hoffentlich gelingt es Indien und Pakistan, sich angesichts dieser Gefahr eines Tages näher zukommen. Hoffentlich wird der Westen den Weg finden, glaubwürdig Solidarität zu demonstrieren, und da wo es geht auch konkret zu helfen.

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Mauer, Stacheldraht, Kashmir: schwierige Nachbarschaft

Neue Strategie der NATO? in diesem Film waren wir bereits…

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MEA CULPA in Washington, Kampfbereitschaft des Präsidenten von Pakistan… Heuchelei ist passé! / Obama’s courageous statement: the buck stops right HERE / סיכול ממוקד: פקיסטן רוצה לחסל טרוריסטים בעצמה

Daniel Dagan 8. Januar 2010

דניאל דגן - Zwei Präsidenten haben sich in den letzten Stunden zum Thema Kampf gegen Gewalt, Extremismus, Terror und Selbsmordattentate geäussert. Beide Äusserungen verdienen Beachtung und Respekt. Sie markieren eine verstärkte Bereitschaft, sich von verlogener Beschönigung bzw. Heuchelei zu verabschieden und der Wahrheit ins Auge zu sehen. Die Wahrheit, die wir als Bürger zurecht verlangt haben und nun auch vertragen müssen.

US Präsident Obama: der Schwarze Peter landet BEI MIR

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Washington Times: mutiger Präsident Obama übernimmt Verantwortung – ohne Wenn & Aber / La Stampa: MEA CULPA… / Don Storch: MEA CULPA von Obama… / TAZ: …auch wenn er als Bush verachtet wird

In Washington sagte US Präsident Barack Obama sinngemäß: knapp 10 Jahre nach dem 11. September 2001 versagen wir in der Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Wir können unsere Bürger immer noch nicht wirksam schützen. Auch wenn wir alarmierende Informationen haben sind wir nicht in der Lage, diese richtig zu analysieren und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Dafür übernehme ICH die Verantwortung.

Präsident Zardari, Pakistan: Tötung von Terroristen wollen wir SELBST durchführen

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Dawn, Nation – Pakistan: Präsident Asif Ali Zardari verlangt von US Senatoren, Drohnen zu liefern, damit Pakistan die Führer von Al Kaida & Taliban SELBST treffen kann… / New York Times: …was eine enge Zusammenarbeit mit der CIA bedeuten würde / Figaro, Libération: …obwohl der Geheimdienst durch einen Doppelagenten in Afghanistan eine schmerzliche Niederlage hinnehmen musste

In Islamabad, der Hauptstadt von Pakistan, sagte Präsident Asif Ali Zardari sinngemäß: wir Muslime wollen selbst mit dem islamistischen Terror fertig werden. Wir können es nicht akzeptieren, dass unbemannte Flugkörper der NATO unser Territorium überfliegen und weiterhin gezielte Tötungen von Al Kaida und Taliban Aktivisten vornehmen. Gebt uns diese Technologie. WIR werden die Drohnen SELBST steuern und die Dreckarbeit SELBST leisten.an

Europa, Deutschland: nun wollen auch wir die Drahtzieher des Terrors GEZIELT treffen

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TV Diskussion in YouTube: Drohnen im Kampf gegen Terror / Telegraph: ein Richter will den Einsatz verbieten, da in Afghanistan viele Zivilisten durch NATO Drohnen getötet wurden / Space War: Deutschland & Italien erwägten den Einsatz von Drohnen in Afghanistan bereits 2008 / Start Post: Bericht über Drohnen der Bundeswehr... / Guardian: …die gesuchte Terroristen wie Bin Laden aus der Luft treffen könnten

Auch in Europa wächst die Bereitschaft, die Realität so zu sehen, wie sie nun mal ist. Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass der NATO Einsatz in Afghanistan keine „Entwicklungshilfe“ ist, wie manche Politiker wiederholt suggerierten. Der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg spricht gar vom Krieg. Das ist nun mal die traurige Wahrehit.

Welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind? Das bleibt umstritten. Doch es ist schon mal ein großer Fortschritt, wenn man sich mit der tatsächlichen Lage beschäftigt und nicht mehr mit Illusionen. Afghanistan, Somalia, Jemen… in diesen und anderen Ländern gibt es heftige Kriege, die den Westen direkt angehen.

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Somalia, Jemen und anderswo… wir haben weggeschaut…

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Krieg & Terror in Jemen & Somalia: der Westen hat weggeschaut & falsche Prioritäten gesetzt / Obama’s false priorities: the belated discovery of REAL dangers to America and the world / מאבק בטרור: נחוץ סדר עדיפויות חדש

Daniel Dagan 4. Januar 2010

דניאל דגן – Gefährdeter Flugverkehr in der ganzen Welt. Gefährdete westliche Botschaften in Jemen, Pakistan, Somalia und in anderen muslimischen Ländern. Wo haben Amerikaner & Europäer versagt? Was wurde falsch gemacht?

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Sahfah zeigt die Karte Jemens: es geht um unser Land… / Al Gomhoria, Taiz: …wo täglich Bomben hochgehen… / …werden diese Soldaten uns Muslime schützen können? / ist es sinnvoll, hochmoderne Flugzeuge gegen Terror einzusetzen? / Media Circus: Szene aus dem Film “Rules of Engagement”, in dem es um eine Attacke auf die US Botschaft in Jemen ging

Es wurden völlig falsche Prioritäten gesetzt. Aus Naivität. Aus gutem Willen. Aus Unkenntnis der tatsächlichen Lage. Vor allem aus Bequemlichkeit. Man wollte sich nicht mit dem Heissen Eisen islamischer Extremismus und islamistischer Terrorismus ernsthaft befassen.

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El Mundo, Spanien: plötzlich ist Jemen in aller Munde – weil westliches Botschaftspersonal gefährdet ist… / …sowie der Flugverkehr in Europa & USA / La Stampa: wir haben die Entwicklung 10 Jahre verschlafen… / New York Times: nun endlich werden wir wach; Gewalt in Somalia, Ausbildung für Anti -Terror -Einheit in Jemen

Solange Muslime andere Muslime töteten hat die westliche Welt gerne weggeschaut. Millionen Tote, Vertriebene und Flüchtlinge in Somalia, in Jemen, in Algerien, im Sudan, in Pakistan und anderswo waren kein großes Thema für die Weltpolitik – solange es “nur” um tote Muslime ging. Das ist die traurige Realität.

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Raynews, Jemen: Premier Gordon Brown aus Großbritannien beschwört Solidarität  / Sahafah, Sanaa: …Gewalt, Gefahr, Angst… / …sollten unter der Führung von Präsident Abdullah Saleh bekämpft werden / Al Tagheer, Aden: …der allerdings mit Islamisten paktiert (hier Hamas Chef Khaled Maschaal, der von Damaskus aus ein Terrornetz leitet)

Nun ist aber auch der Westen direkt betroffen. Die Sicherheitskontrollen beim Flugverkehr werden immer schärfer und für uns alle lästiger. Botschaften im Orient müssen evakuiiert werden. Terror und Geiselnahme drohen. US Präsident Barack Obama will handeln und nicht mehr mit glänzenden Reden die Lage beschönigen.

Es ist höchste Zeit, die vielen Kriege unter Muslimen ernst zu nehmen. Es ist höchste Zeit, die Wahrheit über diese systematische Gewaltanwendung anzusprechen und sachlich zu analysieren. Der Kultur der Verherrlichung von Selbstmordattentaten ein Ende zu setzen. Goldsteinigung und goldsteinigen von Menschen, die sich gegen Terror wehren, muss endlich abgestellt werden.

Die Muslime sind nur die ERSTEN Opfer von Jihad und Selbstmordattentätern. Die nächsten sind WIR ALLE!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Unglaublich aber wahr: der Jihad richtet sich vor allem gegen Muslime!

Inferno in Peshavar, Blutbad in Kabul: das große Fiasko am Hindukusch

Die Kriege toben… Millionen Tote… doch niemand geht hin; Warum?

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In Pakistan und überall: der Jihad richtet sich vor allem gegen Muslime! / All over the world: Jihad targets primarily Muslims / טרור: רוב קורבנות הג’יהאד – מוסלמים

Daniel Dagan 29. Dezember 2009

דניאל דגן – Wieder haben Terroristen in Pakistan zugeschlagen. Angeblich, weil sie mit ihrem Jihad die muslimische Welt von westlicher Unterjochung befreien wollen… angeblich, weil sie für Menschenrechte kämpfen… angeblich, weil ihre Brüder und Schwestern unterdrückt werden…

Noch denken viele Menschen im Westen, dass sich die Terrorwelle von Al Kaida, Taliban, Hamas, Hisbollah und ähnlichen Gruppen vor allem gegen Christen und Juden richtet. Weit gefehlt! Das ist ein großer Irrtum, der immer wieder auch von manchen Medien im Westen verbreitet wird.

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Al Qamar, Pakistan, zeigt ein Video vom Anschlag in Karachi / Times, London: Szene nach der Explosion / The Nation, Pakistan: Anschlag auch in Kashmir / AWAZ, One Pakistan: Präsident Asif Ali Zardari bei der Homage für die Opfer, die fast  ausschließlich Muslime sind

Tatsache ist: der islamistische Terror richtet sich nachweislich in erster Linie gegen Muslime. Das kann man anhand der Zahl der Opfer ohne Weiteres belegen, und zwar überall: in Afghanistan… in Algerien… in Somalia… im Sudan… in Palästina… im Jemen… im Libanon… im Irak… diese Liste können Sie beliebig fortsetzen…

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Al Qalam, Jaba Post: pakistanische Medien, die den Gedanken vom Jihad propagieren und die School of Heroism and Sacrifice verherrlichen – was es auch immer bedeuten mag / Times of Pakistan: im Gespräch mit Hillary Clinton wird massive Kritik an der NATO Strategie der gezielten Tötung von Extremisten aus der Luft geübt

Manche selbsternannten Menschenrechtsorganisationen wollen uns suggerieren, dass der islamistische Terror ein Ergebnis von Unterdrückung sein soll. Das ist ein weiterer Irrtum, der immer wieder verbreitet wird. Teilweise übrigens wird dieser Irrtum durch eine weltweite Kampagne der Lügen und des Hasses gezielt propagiert. Ein Hass gegenüber denjenien, die sich mutig gegen Terror wehren. Manchmal ist sogar Selbsthass im Spiel.

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Akhbar El Jehan, Pakistan: mit diesem Kalender wird versucht, Gemeinsamkeiten zu finden… / Al Kaida Video vom Selbstmordattentäter: …doch Extremisten werden weiterhin für den Jihad angeworben / Figaro zeigt die Konsequenz: verschärfte Sicherheit an Flughäfen / Corriere della Sera: US Präsident Obama schwört, den Kampf gegen Terror fortzusetzen

Es ist höchste Zeit, sich an den Tatsachen zu orientieren. Wir sollten nicht mehr die Wahrheit unterdrücken. Die Realität soll so gezeigt werden, wie sie nun mal ist. Ohne heuchlerisches Moralpredigen. Ohne Beschönigung. In aller Sachlichkeit.

Dabei ist ganz wichtig, dass wir unsere falschen Schuldgefühle bzw. Illusionen endlich ablegen. Das wäre die beste Hilfe für Muslime, die ihren Glauben und ihre Gemeinden von Extremismus befreien wollen. Diese Muslime müssen wir unbedingt unterstützen!

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Sie der Bürger sind der Held!

Jihad gibt es auch anderswo. Hier ein Beispiel:

Somalia: eine Million Tote und kein Ende…

Hier ein weiteres Beispiel:

Jemen: der Krieg tobt, doch niemand geht hin. Warum?

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