Archiv für das Tag 'kibbuz'

Pinat Ha’gola, Mishmar Ha’emek: ein Shoa Denkmal, das noch während der Shoa entstand / My Dad grew up with this very special memorial… (Huffington Post series on Kibbutz) / משמר העמק, פינת הגולה: כאן הונצחה השואה עוד בטרם נודעו מימדיה

David Dagan 21. Juli 2010

דוד דגן – In Berlin, wo ich zurzeit wohne, sehe ich das Denkmal für die ermordeten Juden Europas von meinem Schlafzimmer aus. Ich sehe auch die vielen Besucher, die etwas irritiert wirken. Nicht immer wissen sie, was sie mit dem riesigen Wald aus Stelen anfangen sollen.

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Bilder von Pinat Ha’gola (Photos: Imry Ron und Akiva Kaminski)

In den letzten Wochen verbrachte ich einige Zeit im Kibbuz Mishmar Ha’emek. Auch dort gibt es ein Denkmal, das der Shoa gewidmet ist. Es wurde von einem Künstler errichtet, der über das schreckliche Ausmass des Massenmordes an den europäischen Juden noch nicht umfassend informiert war. Dennoch gelang es ihm, in Jerusalemer Stein ein ausdruckvolles Werk zu schaffen. Lesen Sie bitte den dritten Artikel aus meiner Huffington Post Serie über den Kibbuz.

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Kibbutz Diary: A Shoah Memorial the World Should See

By David Dagan

The best memorial to the Holocaust that I have seen surprises you from a corner of Kibbutz Mishmar Ha’emek in northern Israel.

A gentle, green slope drops off into a basin of Jerusalem stone. The solitary figure of a woman rises over the basin’s walls. Her face is turned into her shoulder. Her arms point straight down, toward her lap. She is holding onto something.

Even from a distance, it tugs at your heart.

In the five weeks I spent working in this village, walking past the monument known as Pinat Hagola, the Corner of the Diaspora, was always special. This is an important memorial, where the words we can speak about the Holocaust are implicit and, amid the silence, the things we cannot say are present. Den ganzen Beitrag lesen »

Mit Tama ist die Kibbuz-Idee gut aufgehoben / Economic success as a strong basis: trust and pride are key factors (Huffington Post series on Kibbutz) / משמר העמק, תמה: ההצלחה מדברת בעד עצמה‏‏‏

David Dagan 14. Juli 2010

דוד דגן – Die ideologische Grundidee der einzigartigen Lebensform Kibbuz ist einfach und einleuchtend: Jeder gibt der Gesellschaft das, was er oder sie kann. Jeder bekommt von der Gesellschaft das, was er oder sie braucht. Dieses einfache Prinzip der Solidarität würden sicherlich viele Menschen in aller Welt bejahen. Doch sie würden gleichzeitg nachhaken: wie kann man so etwas im richtigen Leben realisieren?

Eine wichtige Voraussetzung für die gelungene Umsetzung der Kibbuz-Idee ist eine solide, erfolgreiche, wirtschaftliche Grundlage. Der folgende Beitrag beschreibt, wie diese in Mishmar Ha’emek geschaffen wurde – und wie sie auch gut funktioniert.

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Tama Plastic Industry: Advanced Crop Packaging Solutions : Illustrationen aus der Website von Tama

Kibbutz Diary: Business savvy? These socialists have plenty

By David Dagan

A few dozen socialists in the north of Israel met recently to raise glasses of wine and toast their latest business success.

The residents of Kibbutz Mishmar Ha’emek were celebrating the returns of another strong year for Tama, their plastics company. As I explained in my last post, the kibbutz is a thoroughly socialist place. All assets are communally owned. Everybody makes the same amount of money. But the people of Mishmar Ha’emek understand that socialism needs to be paid for – and the only way to make that money is through hardheaded capitalism.

So they built Tama, a partnership between Mishmar Ha’emek and another kibbutz with a minority stake. The firm manufactures plastic netting that farmers use to bundle their crops. As people here like to joke, they sell holes. It’s a tougher job than you may think: The plastic has to be strong but flexible, protective without being sticky. Tama is by the far the biggest player in the worldwide market for this product, and that is serious business. The company, which works together with equipment makers such as John Deere, has factories in three countries and about 900 workers.

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Unglaublich aber wahr: Globalisierung & Sozialismus passen gut zusammen / Mishmar Ha’emek: a place where Socialism can work after all (Huffington Post series on Kibbutz) / קיבוץ משמר העמק: כך זה עובד בעידן הגלובליזציה

David Dagan 13. Juli 2010

דוד דגן – In letzter Zeit habe ich mehrere Wochen im Kibbuz Mishmar Ha’emek verbracht und dort viel Neues gelernt und erlebt. Auch und gerade im Zeitalter der Globalisierung hat diese einzigartige Lebensform ihre Existenzberechtigung. Das beweisen die Mitglieder des Kibbuz durch tägliche, harte Arbeit sowie durch ständige Bemühungen, Prinzipien der Solidarität und der Gleichberechtigung auch in einer schwierigen Umgebung umzusetzen. Meine Eindrücke habe  ich in einigen Artikeln zusammengefasst, die in der Washingtoner Huffington Post erscheinen.

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Mishmar Ha’emek: Szenen aus dem Kibbuz / Scenes from the Kibbutz / משמר העמק: מראות מן הקיבוץ  / Photos: Akiva Kaminski

Kibbutz Diary: Socialism for the 21st Century

Israel was built in places like Kibbutz Mishmar Ha’emek, a hilly village whose roughly 1,000 residents share a view of the northern Jezreel Valley – and just about everything else you might need in life.

Assets here are jointly owned, from cars to homes to businesses. All members get the same annual stipend, and those who work outside the kibbutz give their entire salaries to the village. I recently spent five weeks working in the communal laundry, washing my neighbors’ clothes and watching 21st-century socialism in action. In my next few posts, I will describe some of what I have learned.

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Auf Cuba reflektiert Fidel über die Helden der Revolution: Ahmadinedschad… Assad… / Cuba-Iran-Syria-Venzuela: The Alliance against Human Rights and Prosperity / בשיר אסאד, אחמדינג’אד: הגיבורים החדשים של המהפיכה הקובנית

Daniel Dagan 29. Juni 2010

דניאל דגן – So sieht Fortschritt aus. Der Kommunismus lebt fort. Und seine Helden sind nun muslimische oder gar streng muslimische Diktatoren, die die Menschenrechte mit Füßen treten. Diese werden in den staatlichen kubanischen Medien als Träger der revolutionären Ideen und als gegenwärtige und zukünftige Partner präsentiert. Anlass ist der heutige Besuch des syrischen Diktators Bashar Assad auf Cuba. Zuvor war er bei dem venezolanischen Despot Hugo Chávez, der sich bekanntlich von Fidel Castro leiten lässt.

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Prensa Latina, Havana: Assad von Raúl Castro empfangen: der Iran wird gelobt, weil er den Westen provoziert / Teshreen, Damascus: militärische Ehren für Assad in Havana / Vanguardia, Cuba: die USA will angeblich den Iran angreifen

Das ist unsere neue Welt. Ideen der Gerechtigkeit, der Menschlichkeit, der Solidarität und des Liberalismus werden auf Despoten übertragen, die nationalistische und islamistische Schreckensregime errichteten. Auf Menschenrechtsverletzter, die ihre politischen Gegner öffentlich auf Markplätzen hängen oder gar steinigen lassen.

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Granna: Aufmacher in jeder kubanischen Zeitung – “die Wahrheit rechtzeitig erkennen” / Villa in Cinco de Septiembre: die USA vergiftet die Welt / …zum Gift-Marsch Taratatan

Das ist nichts anderes als eine Vehöhnung der sozialistischen Ideen, mit denen viele von uns – auch ich persönlich – aufgewachsen sind. An diese Ideen glauben immer noch Millionen Menschen im Osten wie im Westen, und das ist gar nicht so schlecht. Ja, wir wollen eine bessere Welt. Ja, wir wollen unsere Gesellschaft menschlicher und gerechter gestalten.

Doch dafür können und dürfen wir nicht mit den schlimmsten Diktatoren und Islamisten kooperieren, die absolut nichts mit den Ideen des Humanismus zu tun haben. Wir könnten uns am Kibbuz Beispiel orientieren – eine einzigartige Lebensform, die seit über hundert Jahren Prinzipien des Sozialismus weitgehend erfolgreich umsetzt. Wir sind vielleicht frustriert… wir wollen womöglich aufgeben… Doch eine Zusammenarbeit mit oder gar Unterstützung von schlimmen Diktatoren des Nahen- und Mittleren Osten darf keine Option sein. Auf keinen Fall.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Von Diktator zu Diktator

Chávez hetzt – und macht sich in die Hose

Gottesstaat Türkei? Erdugan will Islamisches Reich

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Mein Kibbuz, Mishmar Ha’emek: hier werden die Kälbchen gut betreut / I bet you have never seen this before: Kindergarten for baby calves / משהו מן האגדות: בית תינוקות לעגלים

Daniel Dagan 9. Juni 2010

דניאל דגן – Harte Zeiten in Deutschland und in weiten Teilen Europas. Man muss unbedingt sparen. Probleme wachsen uns über den Kopf. Wenn Sie nicht gerade ein Bischof sind, werden die harten Massnahmen wohl auch Sie treffen. Was tun? Als Ausgleich präsentiere ich diese aktuellen Fotos von meinem Kibbuz Mishmar Ha’emek משמר העמק. Ich selbst werde hoffentlich auch bald hinfahren. Sie dürfen mir folgen, wenn Sie Zeit und Laune haben. Ansonsten einfach Spaß und Freude beim Zuschauen!

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Erlich in El País: Europa spart; nichts wie weg! / so fährt man zum Kibbuz, der in der Region von Ramat Menasche  רמת מנשה liegt / Pflanzen überall / nicht weit von Mishmar Ha’emek: das geschichtsträchtige Tel Megiddo  תל מגידו / Palmen & elektrisches Fahrzeug (Fotos: Miriam Dagan)

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Diese Kakteen & Blumen vertragen viel Sonne / Auf Mundial müssen Sie nicht verzichten! Tafel für Mundial-Wette / Besuch bei den Kälbchen, die hier in eigenen Betten betreut werden / Palmen, Plamen (Fotos: Miriam Dagan)

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Shavuot Bilder: Wettrennen für eine bessere Gesellschaft

Etwas für Die Linke: Hass auf Israel überwinden… Obsession hinter sich lassen…

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Sommer in der Stadt: Schafherde im Tiergarten! / Summer in the City: Our Town! Our fun! / אירופה טובלת בשמש; לא רק תל אביב סקסית

Daniel Dagan 5. Juni 2010

דניאל דגן – Tel Aviv, die Stadt ohne Pause, ist auch dafür bekannt, dass sie “sexy” ist. Nirgendwo ist eine Stadt so lebhaft! Nirgendwo ist das Nachtleben so spannend! Und das auch noch wenige Schritte von einem wunderschönen, gepflegten Mittelmeerstrand entfernt! Meist bei angenehmen, warmen Temperaturen!

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Planet Ware: Tel Aviv – bunt, modern & dennoch exotisch! / Haaretz: am Meer / Geo Italia: Shanghai auch spannend! / Alan Moir in The Age, Australien: bloß nicht so! Auto bitte zuhause lassen! / Summer in the City

Doch auch Berlin kann sich sehen lassen. Und eigentlich viele Städte in Europa, die in diesen Tagen endlich ein richtiges Sommer-Wetter genießen. Gute Zeit, um einige Probleme einfach zu vergessen. Die Städte des alten Kontinents erleben nun, wie es uns Tel Aviv alle Tage so erfolgreich vormacht.

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Wirtschaftwoche: spazieren – gut für Diät! / Brand Eins: auch noch sexy! / Elroto in El País: raus aus solchen Behausungen! / BBC: in der Stadt viel zu entdecken! / in den Parks warten Überraschungen!

Ob Sie es mir glauben oder nicht: gestern habe ich mitten im Tiergarten in Berlin eine Schafherde begleitet. Mit Schäfer und Hund. Wie im Kibbuz! Sonne und Wärme machen einiges möglich. Alle kommen in die Natur – und aus sich raus. Auch heute wird so manches zu erleben sein.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Städte & Gemeinden: Sparen an falscher Stelle

Venedig darf nicht sterben! Berlin-Mitte übrigens auch nicht!

Israel OHNE Atombombe besiegen: Konkurrenz für Tel Aviv schaffen!

Neben dem schönen Wetter enjoy the real thing:

Joe Cocker: Summer in the City

The Lovin Spoonful: Summer in the City

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Shavuot Bilder vom Kibbuz: Wettrennen für eine bessere Gesellschaft… Balsam gegen Dämonisierung & Judenhass… / This is my Kibbutz today… / משמר העמק: רשמים מחג השבועות

Daniel Dagan 21. Mai 2010

דניאל דגן – In meinem Kibbuz Mishmar Ha’emek – wie auch in ganz Israel – feierte man diese Woche das jüdische Erntedankfest Shavuot (in Deutsch auch Schawuot genannt). Dieses Fest – hier Hinweise auf Deutsch – hat einen sehr bedeutsamen religiösen Hintergrund. Doch zugleich dokumentiert es die tiefe, Jahrtausende alte Verbundenheit jüdischer Menschen mit ihrer alt-neuen Heimat Israel. Wie vor über zweitausend Jahren bringen jüdische Bauern die Ernte ein. Und sie feiern das Ereignis mit Musik und mit Spielen. In der Natur. An einem der schönsten und geschichtsträchtigsten Landschaften im heiligen Land.

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Shavuot Feier in Mishmar Ha’emek, Israel. Fotos: David Dagan

Die Lügenindustrie gegen den jüdischen Staat: Wahrheit und Engagement zählen!

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Bilder der Woche in Ha’aretz: Tel Aviv / Hadera / Sasa סָאסָא / Kfar Yehoshua כְּפַר יְהוֹשֻׁעַ

Lesen Sie bitte unbedingt auch diesen Beitrag. Sie werden viele wichtige Hinweise und Informationen finden:

Feuer zwar gelöscht; doch die geistigen Brandstifter sind weiterhin am Werk!

Sind Sie ein Akademiker? Vielleicht ein Hochschullehrer? Sie wollen nicht mehr tatenlos zusehen, wie an vielen Universitäten Hetze und Manipulation gegen Israel verbreitet werden. Sie beobachten mit großer Sorge, wie die EU mit Steuergeldern die systematische Dämonisierung des jüdischen Staates finanziert. Ihr Engagement für Wahrheit und Sachlichkeit zählt. Auch Sie können die weltweite Lügenindustrie gegen die Menschen in Israel bekämpfen. Machen Sie bei Scholars for Peace in the Middle East mit.

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“Es gibt kein jüdisches Volk”; “ich hasse Israel”; hier können Sie Ihre Obsession gegen den jüdischen Staat überwinden! / Admire fine art from Kibbutz: Ze’ev Finkelstein / אתר חומה ומגדל, מוזיאון עקבות בעמק

Daniel Dagan 13. Mai 2010

דניאל דגן – Diese Bilder stammen aus der Feder von Ze’ev Finkelstein זאב פינקלשטיין. Er lebte im Kibbuz Tel Amal (der heute allerdings Nir David heißt). Wie alle anderen Mitglieder in dieser Solidargemeinschaft hatte er tagsüber hart gearbeitet. Doch abends fand er Zeit, seine Eindrücke mit Stift und Pinsel zu malen, und somit ein Stück Geschichte aufzufangen.

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Selbstporträt / die Frau des Künstlers / die Natur / gemeinsame Anstrengung! / der Sohn von Ze’ev, Dan, stand Modell für diese Werbung / gelegentlich musste man sich auch schon damals verteidigen (Courtesy Museum Atar Homa u Migdal אתר חומה ומגדל מוזיאון עקבות בעמק )

In diesen Tagen werden die Kunstwerke von Ze’ev an verschiedenen Orten in Israel ausgestellt. Sie machen eine wichtige Phase der Entwicklung der Kibbuz-Bewegung wieder lebendig. Sie zeigen Menschen, die Einzigartiges, Großartiges und Besonderes geleistet haben. Für sich selbst. Für das jüdische Volk, das für manche “Wissenschaftler” angeblich gar nicht existiert… und für die Menschheit insgesamt. Eine Gesellschaft, in der ernsthaft, freiwillig und zum großen Teil erfolgreich versucht wird, jüdische und universelle Werte der Gerechtigkeit in die Tat umzusetzen. Und das unter extrem schwierigen Bedingungen, die ja leider anhalten.

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Alltag im Kibbuz / nach der Arbeit / nach der Arbeit auch zu zweit… / der Sturm wütet und deckt Häuser ab (Courtesy Museum Atar Homa u Migdal אתר חומה ומגדל מוזיאון עקבות בעמק )

Auch heute hat die Feindseligkeit gegen Israel und seine Menschen wieder Hochkunjuktur. Gerade in Europa nimmt die Hetze immer weiter zu. Manchmal wird sie fast so schlimm wie damals in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts, als diese Bilder von Ze’ev entstanden.

Doch Kunst tut der Seele gut! In diesem bestimmten Fall könnte sie vielleicht dazu beitragen, die Hetze in Grenzen zu halten. Möglicherweise kann sie diejenigen kurieren, die jüdische Menschen hassen, eine Obsession gegen den jüdischen Staat haben und immer wieder auf Israel herumhacken.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Auch im Alltag: Kunst aus Israel

Aintree, Kibbuz, Hoppegarten…

Kibbuz Buch erscheint!

Apartheid & Galgen Richter: er hetzt & kassiert…

Kibbuz: das gibt es nirgendwo sonst! / Mein Kibbuz: Mishmar Ha’emek

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Aintree, Kibbuz, Hoppegarten: der Mensch und sein Pferd / Aintree Ladies: forget Labour & Tories… have them visit my Kibbutz! / משמר העמק, איינטרי, הופאגארטן: סוס ורוכבו

Daniel Dagan 10. April 2010

דניאל דגן – Heute bin ich leider etwas spät dran. Warum? Weil ich durch Lektüre der Presse die British Ladies from Aintree bewundert habe. Von Kopf bis Fuß! Und überhaupt! Spannende, bunte Kreationen, die für uns alle zum Anschauen da sind. Erste, ganz bescheidene Impressionen gleich unten.

Aintree, Großbritannien: die große Damen-Show!

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Aintree: die offizielle Website / Look, Großbritannien: schauen Sie sich das an! / Telegraph, London: von Kopf bis Fuß – die Damen beherrschen die Szene! / Guardian: Dame und Polizist / Damen im Anmarsch

Dabei habe ich fast vergessen. Aintree ist ja eigentlich ein Gallopprennen für Pferde und Menschen, die sich mit den Tieren sehr gut verstehen und sie somit zu Höchstleistungen bringen. Das erinnert mich an meine Kindheit und Jugend im Kibbuz, wo wir ja mit Tieren aufgewachsen sind. Natürlich auch mit Pferden. Wir liebten sie. Und sie liebten uns.

Eine Zeitlang bestand meine Aufgabe darin, morgens sehr früh aufzustehen und das Frühstück für das ganze Internat zu holen. Wir waren Hunderte Jugendliche. Es gab also viel zu tragen. Das schafft der Mensch allein nicht. Unsere Pferde kamen zum Einsatz. Ich habe sie also vor den Wagen gespannt und bin mit ihnen zur großen Küche des Kibbuz gefahren. Und dann wieder zurück zum Speisesaal im Internat, wo die ersten Kommilitonen eintrafen und auf ihr Frühstück warteten. Das waren vielleicht Zeiten!

Mishmar Ha’emek, mein Kibbuz: Geschichte, Menschen & Pferde, Kunst…

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Landkreis Megiddo (Grün): weißer Kreis – Kibbuz Mishmar Ha’emek / Dor Ranch: eines von vielen Reitangeboten  / Yediot: Künstler Moshe Givati (Text in Hebräisch) lebte im Kibbuz und holte sich dort Inspiration für diese Werke (Photos: Courtesy Artists House Tel Aviv)

Pferde gibt es natürlich auch heute in meinem Kibbuz. Und in der ganzen Region im Norden Israels. Es ist der Megiddo Landkreis, der nach dem berühmten Tel Megiddo genannt wird. Megiddo war eine Stadt, die auf der strategischen Straße zwischen Alt-Ägypten und Mesopotamien lag. Dort ritten schon vor Tausenden Jahren die Pharaonen… dort begegneten sie sich – nicht immer friedlich – mit Armeen aus Babylon. Die Pferde waren immer dabei!

Und nun wieder nach Berlin zurück, wo Rennsport ja Tradition hat. Seit einiger Zeit ist Hoppegarten vor den Toren der Hauptstadt wieder im Betrieb. Auch in der jetzigen Saison wollen uns die Organisatoren mit einigen markanten Veranstaltungen locken. Früher war ich schon mal da, und ich kann gerne bezeugen: es lohnt sich! Echte Spannung liegt in der Luft, wenn die Pferde auf den Platz kommen!

Hoppegarten vor den Toren der Hauptstadt: verpassen Sie sich einen schönen Hut!

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Berlin Visavis: Pferde als Helden / Mittendrin, Heimatzeitung: Hoppegarten! / Tagesspiegel, Berlin: Hut und Wettfieber / …was auch Behinderten zugute kommt / FAZ: doch manchmal ist es zuviel! / Hoppegarten Website: Beagle Boy & Eduardo Pedroza haben miteinander gewonnen

Denken Sie bitte an die passende Garderobe. Endlich wieder Gelegenheit, einen Hut zu tragen. Und viele andere Sommer Kreationen auch. Eines Tages werden sich vielleicht selbst die Damen von Aintree Anregungen und Inspiration beim Hoppegarten holen.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Selbst Selbstmordattentäter haben Angst: die Llamas kommen!

Biblioburro: die Bücher kommen per Esel!

Sturheit wirkt: Khulan trotzen dem Aussterben!

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Direkt aus Jerusalem: Oren Nahari verkündet das Wunder von Nürnberg! / Children of the World in Nuremberg, 60 years later: Fair Play with Toy Fair / נירנברג, יריד הצעצועים

Daniel Dagan 4. Februar 2010

דניאל דגן - Meine Leser werden mich entschuldigen. Heute bin ich halt etwas verspielt. Dafür gibt es einen guten Grund. Eben die größte und wohl spannenste Spielwarenmesse der Welt. Ausgerechnet in Nürnberg!

Die Messe öffnet ihre Tore erst heute. Doch für mich begann sie schon gestern mit einem kleinen Wunder. Mein Kollege Oren Nahari von Israel Rundfunk & TV IBA rief an und hat um einen umfassenden Bericht über das große Weltereignis gebeten!

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Daily Telegraph, London: zwar ist der Mittelstand von der Krise hart getroffen… / Franken TV: …doch auf Spielen kein Verzicht! Spielwarenmesse steht im Zeichen der Fussball Weltmeisterschaft / Nürnberg bekommt hohen Besuch: Homer Simpson! / er trifft Bürgermeister Horst Förther bevor er säuft und sich von Animiermädchen verführen lässt

Nürnberg kenne ich nicht schlecht. Zufällig war ich vor kurzem da, um über das Thema Kibbuz zu sprechen. Ich war unter guten deutschen Freunden, die sich für Israel engagieren, und mich unter anderem zur verlassenen Zeppelintribüne führten. Es waren nur wenige Tage vor Yom Ha’shoa. Über 60 Jahre danach…

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B2B, Mittelstand Portal: auch dieses Baby lässt sich für Fussball begeistern! / TAZ warnt: Gift im Kinderzimmer! / Beijing Daily: doch die Chinesen haben Eigeninteresse, diese verspielten Kinder zu schützen… / Hong Kong: …zumal sie ja die zweitgrößte Spielwarenmesse der Welt gestalten… / Sydney Morning Herald: …die sich als echte Konkurrenz für Nürnberg etabliert!

Doch heute blickt man – auch und gerade in Israel! - auf  60 Jahre Toy Fair in Nürnberg. Auch wenn manche linksgerichteten Politiker in dieser Stadt – auch welche, die hohe Ämter bekleiden – es wohl lieben, Israel zu hassen… auch wenn man als Freund Israels in Nürnberg immer wieder viel Gegenwind spürt…

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Abendzeitung: Spielwarenmesse lässt sich auch mit TV-Show kombinieren! / Doll Factory, Spanien: Toll! / Kreativität: in Spielwaren ist das kleine Israel ganz GROß

Wir feiern mit. Für die Kinder in aller Welt! Und für die beachtliche Leistung von Nürnberg, diese großartige Toy Fair so fantasievoll und erfolgreich zu gestalten!

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