Archiv für das Tag 'kanzlerin'

Schwarz-Gelb im Koalitionspoker: Merkel & Westerwelle – das kommt auf Euch zu! / Germany: the winners take all the trouble! / גרמניה המתחדשת: אנגלה מרקל וגידו ווסטרוולה בדרך להרכבת קואליציה

Daniel Dagan 30. September 2009

דניאל דגן – CDU und FDP wollen zügig verhandeln und sehr bald eine neue Regierung für Deutschland aufstellen. Doch es gibt viel Stoff für Dissens und Konflikt – zunächst im Verhältnis zwischen den neuen Partnern. Hier eine kleine Übersicht mit internationaler Hilfe.

Angela & Guido: wer ist Koch & wer ist Kellner?

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Welche Mischung Schwarz-Gelb? auf dem Brett muss es noch erprobt werden / Wer DOMINIERT die neue Koalition? Angela Merkel ist nicht zu unterschätzen! (Grafik: La Repubblica – Schüler-Zeichnung, Mode-Zeitschrift) / STERN sieht aber nur arme Sieger…

Wirtschaft: mehr oder weniger Steuern? Wie kommt man aus der Krise raus?

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Rat aus Madrid: Mut zur Steuererhöhung, auch wenn es nicht populär ist; die G20 sollten von Spanien strenge Regulierung der Banken lernen (El Periodico, El Mundo) / Rat aus Großbritanien: dem Mittelstand helfen – so kämpft angeschlagener Premier Gordon Brown beim Labor-Parteitag (The Guardian)Krankes Gesundheitssystem: mehr Eigenverantwortung ja – doch wie kann man die Kostenexplosion meistern?

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Diagnose erstellt, Therapie muss her (La repubblica) / Eine Dosis Impfung wohl unvermeidbar (La Stampa) / In den USA wird Obama als Nazi beschimpft, weil er Grundversorgung für alle durchsetzen will

Afghanistan, Iran, muslimische Minderheit: der Krieg geht schief… keiner will richtig gegen Teheran vorgehen… das christlich geprägte Abendland tut sich schwer mit Integration von Muslimen…

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Wie die USA kommt auch Deutschland nicht umhin, neue Strategie für Afghanistan zu erarbeiten (Wall Street Journal) / Sanktionen gegen den Iran? nicht mit uns Chinesen – und wohl auch nicht mit uns Deutschen, oder? (International Herald Tribune) / Nicht alle Muslime sind Terroristen! auch Deutschland muss sein Verhältnis zur muslimischen Minderheit neu definieren (Le Figaro: US Muslime beten vor dem Capitol in Washington)

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Kanzlerin Angela Merkel:  in Deutschland unterschätzt, im Ausland beliebt

Hier sehen Sie, wie Spitzenpolitiker die Kanzlerin vorab gratulierten:

Die Welt will Angela Merkel: Kuss-Marathon vorneweg

Angela Merkel bleibt Kanzlerin: Deutschland wählte sie – die Welt schätzt sie / Her success spells stability with a dose of change / אנגלה מרקל: גרמניה בחרה בה – ישראל אוהבת אותה

Daniel Dagan 28. September 2009

דניאל דגן – So hat die Welt den Erfolg von Kanzlerin Angela Merkel wahrgenommen. Erste Bilder und Kommentare.

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Beijing Daily, China: bunte Feier im Reich der Mitte / Liberation, Frankreich: carton plein heißt Erfolg / La Stampa, Italien: primo piano bedeutet, dass Merkel weiterhin den Ton angibt  / El Mundo, Spanien, zeigt die Kanzlerin mit ihrem neuen Partner Guido Westerwelle: “wir haben es fertig gebracht!”

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Sun, Großbritanien: das richtige Resultat für Angela Merkel / Wall Street Journal, USA:  ein Mandat für Wechsel / Yediot, Israel: die Deutschen feiern ihre Demokratie – hier auch in Nantionaltracht / Die Wurst als Symbol: Merkel macht sich beliebt  bei den Deutschen – und gewiss auch bei den Israelis (die heute allerdings fasten – im jüdischen Kalender ist  Yom Kippur)

Kollegen Thomas Baumann & Nikolaus Brender ist es gelungen, in der Berliner Runde die Spitzenpolitiker aus der Reserve zu locken. Hier leiten sie die neue politische Schlacht Deutschlands ein

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Die Chefredakteure von ARD & ZDF am Wahlabend. Zum ersten Mal zeigten sich hier die neuen Konturen deutscher Politik für die kommenden vier Jahre:

- Deutschland wird solide regiert. CDU & FDP halten zusammen.

- Guido Westerwelle wird Druck auf Wechsel machen, Angela Merkel wird für Stabilität sorgen. Es wird auf den Mix ankommen, wobei die Erfahrung und das Ansehen der Kanzlerin von entscheidender Bedeutung sind.

- Die Opposition ist hilflos zersplittert und zerstritten. Sie hat keine Chance, solange die SPD und Die Linke es nicht fertig bringen, sich zu versöhnen und irgendwann miteinander zusammen zu arbeiten.

- Die Grünen können sich nicht mehr allein über die Themen Umweltschutz und Atomangst definieren. Um wieder Einfluss zu gewinnen, müssten sie koalitionsfähig sein. Das bedeutet: mit dem bürgerlichen Lager kooperieren / oder intensiv daran arbeiten, dass die Animosität zwischen Rot-Rot in absehbarer Zeit verschwindet.

Die Siegerin heißt Angela Merkel: Kuss-Marathon zur Wiederwahl als Kanzlerin / World leaders kissed the winner beforehand: Merkel re-elected German chancellor / הקאנצלרית אנגלה מרקל נבחרה מחדש: מרתון נשיקות ממנהיגים זרים

Daniel Dagan 27. September 2009

דניאל דגן – Auch die neue Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland heißt Angela Merkel. Sie wird an der Spitze einer Koalition mit der FDP regieren können, wie sie eben wünschte. Führende Politiker in der Welt gratulierten schon vorab, wie diese Bilder zeigen. Wir gratulieren ebenfalls – wenn auch ohne Küsse.

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Diese Bilder vom G20 Gipfel in den USA nannte die italienische Zeitung La Repubblica “ein Kuss-Marathon”. Premier Gordon Brown aus Großbritanien strengt sich sichtlich an, um die Lippen von Merkel richtig zu treffen / Der Chef der EU Kommission, Manuel Barrosso, kommt etwas langsamer zum Zuge

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Hier wird Angela Merkel von Claude Juncker aus Luxemburg geküsst / Dann ist der junge niederländische Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende dran / der französische Präsident Nicolas Sarkosy lächelt zunächst; doch auch er wird auf den Kuss nicht verzichten!

G20, Pittsburgh, WELTREGIERUNG: die Illusion ist immerhin da! / World Government in the making? Yes, but it must be inclusive! / פיסגת פיטסבורג: האשליה של ממשלה עולמית

Daniel Dagan 26. September 2009

דניאל דגן – Drama in Pittsburgh: eine Weltregierung hat sich angeblich konstituiert, um den Planet Erde und die Grundlange unserer Wirtschaft zu retten. In der Tat haben die Teilnehmer des G20 Gipfels bedeutsame, neue Ansätze beschlossen – wenn auch nur in der Form von Absichtserklärungen.

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Handelsblatt sieht die Weltregierung schon etabliert / Times of India zeigt die Köpfe der wichtigsten Machthaber / Jornal do Brasil will alle im Bild haben – und betont die Erwartung, dass mehr Geld in die Entwicklungsländer fließt

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Le Figaro: diese Schlacht um Macht und Einfluß ist noch lange nicht beendet / Hamburger Abendbaltt dokomentiert die heile Welt, wo sich Natur und grüne Energie gut vertragen würden… / Für pittsburgh.indymedia.org steht fest: Ja zum Rettungsplan durch Weltregierung; diese muss allerdings von allen Bürgern des Planeten Erde gewählt werden

Doch das Wichtigste blieb auf der Strecke: die Notwendigkeit, eine tatsächliche Machtzentrale für die Welt zu gründen, die von den Bürgern in allen Ländern der Erde legitimiert wird. Nur eine solche Regierung kann letztlich im Sinne der gesamten Menschheit handeln.

Die in Pittsburgh versammelten Staatsmänner (und natürlich auch Frau Angela Merkel!) haben vor allem die Machtkämpfe in ihren jeweiligen Ländern im Blick. Symbolisch wird dieser Umstand am besten durch das Timing der Wahlen in Deutschland dokumentiert. Die Kanzlerin kommt buchstäblich vom Weltgipfel in die Niederungen des deutschen Wahlkampfes, womit sie sich in den nächsten Stunden noch sehr intensiv beschäftigen muss. Eine schwierige, undankbare Aufgabe für die (zumindest bis morgen 18:00 Uhr) mächtigste Frau der Welt.

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Pittsburgh: sie reden über die Welt; sie denken an den Machterhalt im eigenen Land

Schon die Griechen & die Römer haben sich darüber den Kopf zerbrochen -

World Government: an old idea takes  modern shape

G20 Gipfel in Pittsburgh: sie reden über die kranke Welt; sie denken an die Wähler im eigenen Land / When it comes to reducing emissions, US fails to lead / פיסטבורג: מדברים על העולם, חושבים על הבית

Daniel Dagan 25. September 2009

דניאל דגן – Einigung herrscht, dass die Welt ein Rettungsprogramm braucht. Doch machen wir uns nichts vor: die schönen Reden beim G20 Gipfel werden wenig bewirken. Denn die versammelten Leaders der 20 mächtigsten Industienationen unserer kranken Erde denken vor allem an die eigene Klientel zuhause. Noch fehlt eine Lobby der Weltbürger, die die Machthaber zu richtigen, entscheidenden Handlungen zwingt. Diese kann nur entstehen, wenn sich Bürger von allen Ländern und Kontinenten organisieren – über nationale Grenzen hinweg. Die Welt braucht Veränderung. Doch diese kann letzlich nur von unten kommt.

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Diagnose à la Spiegel: doch wer kuriert das kranke System? / La Stampa: Demonstration gegen Verpestung durch “dirty, outmoded coal”; Warnung an Deutschland, das nach dem Alleingang beim Ausstieg aus der Kernenergie weitgehend auf Kohle setzt / Die Welt: auch wegen ihrer “Regulierungswut” gerät die Kanzlerin in US-Gegenwind  / Für die TAZ endete schon der Countdown: alle Ressourcen verbraucht – ab heute ist nichts mehr zu vergeben!

Kanzlerin Angela Merkel kann man keineswegs vorwerfen, dass sie vor allem die Wahlen am Sonntag im Blick hat. Was sonst? Doch das gleiche gilt für alle andereמ Leaders in Pittsburg auch: Gordon Brown aus Großbritanien steckt im Popularitätstief, muss unbedingt Punkte sammeln… Nicolas Sarkosy wird von französischen Medien zunehmend verspottet, will nun sein Image als Präsident aufpolieren… Staatschef Hu Jintao verkauft China bei seinemVolk als aufsteigende Macht, die nun auch den USA Paroli bieten kann… der ehrgeizige und bis dato stark unterschätzte Dimitry Medvedev will Profil zeigen und somit auchgegnüber Partner und Rivalen Vladimir Putin seine Macht in Russland zementieren…

Lesen Sie bitte dazu auch diesen Beitrag:

Zukunftsvision: Demokratie ohne Grenzen

Der nächste Beitrag beschäftigt sich ebenfalls mit Pittsburgh und mit dem Thema Weltwirtschaft. Lesen Sie bitte gleich unten, wie uns die Hydra Globalisierung zu fressen droht.

TV-Duell der Geliebten: sie kämpfen gegeneinander, um miteinander zu koalieren / A second term of Grand Coalition looms – but the Election Show must go on! / בחירות בגרמניה: הזוג מרקל-שטיינמאייר מפגין הרמוניה – ומתכונן לחדש את הקואליציה הגדולה

Daniel Dagan 14. September 2009

דניאל דגן – Auch wenn sie sich noch nicht duzen: sie lieben es definitiv, miteinander zusammen zu arbeiten. Und sie sehen zur Zeit wohl keine realistische Alternative zur großen Koalition. Deutschland, Deine nächste Regierung ist die alte!

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ARD platzierte ihren Bericht neben den Lottozahlen: der Wahlpoker geht noch eine Weile weiter… / RTL: liebe Kolleginnen & Kollegen, das ist doch eine Täuschung;  Highlights könnt Ihr anderswo suchen…  / ZDF sieht kein Duell sondern ein Duett / SAT1: Sabine Christiansen & Stefan Aust einsam in der Arena; den Journalisten bleibt wohl nichts anders übrig, als unter sich zu streiten…

Noch gestern abend schien es so, als ob Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier nun doch die Konfrontation suchen würde. Er hat angeblich einen Abzugsplan für Afghanistan vorgelegt… auch ich – der erfahrene Journalist! – bin fast darauf reingefallen, wollte Dissens und eine neue, sensationelle Ausrichtung in der deutschen Außenpolitik bei Medien in den USA und in Israel melden… die Spannung  stieg… doch beim TV-Duell nahm Steinmeier alles wieder zurück und beschwörte die harmonische Zusammenarbeit mit Kanzlerin Angela Merkel auch in dieser zentralen Frage. Darüber hinaus hat Steinmeier sehr deutlich gemacht, dass er mit Die Linke auf keinen Fall koalieren will. Damit versperrte er sich die wohl einzige Option für eine von der SPD geführten Regierung.

Deutschland staunt: der Non-Star ist doch ein Star!

Was lernen wir also aus der gestrigen Debatte?

1. Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier vertragen sich vorzüglich und wollen eigentlich die Arbeit der großen Koalition fortsetzen.

2. Die Versuche von Steinmeier, Unterschiede in der Haltung zur Besoldung von Führungskräften zu suchen wirkten verkrampft. Auch bei diesem Thema ziehen die beiden an einem Strang.

3. Doch sonst wirkte Steinmeier spontan, frisch, gut vorbereitet. Ein gewisses Charisma hat er schon – ganz im Gegensatz zur geläufigen Meinung. Der Kerl ist echt gut – das habe ich schon öfter gesagt! Er eignet sich sehr als Vizekanzler und Außenminister. Steinmeier ist ein Non-Star, der nun doch zum Star avancierte. Chapeau!

Klicken Sie bitte hier, um Unbekanntes über Ihren jetzigen und künftigen Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier zu erfahren:

Steinmeier: auch er liebt Heinrich Heine – das ehrt ihn!

Afghanistan Vorstoß à la Steinmeier? Zweifel sind erlaubt…

TV-Duell: Steinmeier legt Abzugsplan vor – rückt Afghanistan nun doch in den Mittelpunkt? / Four Journalists, two Candidates: Germany bracing itself for TV-Debate Merkel-Steinmeier / הבחירות בגרמניה: שר החוץ שטיינמאייר הגיש תכנית נסיגה מאפגניסטן; הערב עימות טלוויזיה עם הקאנצלרית מרקל

Daniel Dagan 12. September 2009

דניאל דגן – Vier Moderatoren für zwei Streithähne, die in der großen Koalition eigentlich gar nicht so schlecht zusammenarbeiten. Wollen sich Angela Merkel und Frank Steinmeier tatsächlich einen heftigen Schlagabtausch vor den Kameras von ARD, RTL, SAT1 und ZDF liefern? Braucht Deutschland überhaupt einen Regierungswechsel? Oder soll das recht erfolgreiche Miteinander beider Volksparteien beibehalten werden?

Doch inzwischen gibt es eine neue, wichtige Entwicklung: laut Spiegel hat Kanzlerkandidat Steinmeir einen Plan vorgelegt, die Bundeswehr aus Afghanistan in absehbarer Zeit abzuziehen. Damit könnte das Thema Afghanistan mehr Gewicht im Wahlkampf bekommen. Doch will Steinmeier tatsächlich, die Übereinstimmung mit Angela Merkel aufgeben und neues Terrain in der Außenpolitik suchen? Zweifel sind erlaubt…

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Die Welt: vier Moderatoren -  Frank Plasberg, Peter Limbourg, Maybrit Illner, Peter Kloeppel / Spiegel: Thema Wirtschaft & Jobs? / TAZ: Thema Umwelt & Lebensmittel? / Streithähne (Foto: Courtesy deutschland-debatte.de)

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Guardian, UK: Trauer für Angehörige, die im Nato Bombardement umkamen – Thema Afghanistan? / Figaro, Frankreich: Obama gedenkt Opfer der Anschläge in den USA – Thema Terrorismus? / Independent, UK, sieht Angela Merkel im Glück baden / Spiegel: Steinmeier legt Abzugsplan vor

Dieser Ansatz von Steinmeier kann ihm viel Zustimmung in der Bevölkerung bringen. Doch gleichzeitig ist es politisch sehr riskant. Bisher forderte nur Die Linke einen schnellen, bedingungslosen Abzug aus Afghanistan. Nun spielt Steinmeier womöglich in die Hände von Gregor Gysi und Oskar Lafontaine. Zudem nährt er den Verdacht, dass die SPD doch noch ein Regierungsbündnis mit der Linken plant – aller anderslautenden Beteuerungen zum trotz.

Deutschland steht Kopf: Oktoberfest von Bayern nach Preußen verlegt / Oktoberfest in Berlin! / תאמינו או לא: אוקטוברפסט בבירה ברלין

Daniel Dagan 9. September 2009

דניאל דגן – Ob Sie es glauben oder nicht: zwar bleibt das Oktoberfest eine durch und durch bayerische Einrichtung. Doch der Auftakt zum größten Volksfest der Welt wird im Herzen von Preußen zelebriert.  Bieranstich und bayerische Gemütlichkeit in Berlin… heute abend geht’s los…

Please check below for the article (Text  in English).

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Oktoberfest in Berlin – bayerische Gemütlichkeit in der Hauptstadt Deutschlands

Berliner Auftakt des Muenchner OktoberfestBerliner Auftakt des Muenchner Oktoberfest

Zelt in Berlin: die Schwarzen feiern und überlegen, mit wem sie bloß koalieren sollen: Rot, Gelb, Grün? Ministerpräsident Horst Seehofer mit Bundesagrarministerin Ilse Aigner (Fotos: Henry Herrmann)

Oktoberfest: wohl das größte Volksfest der Welt

Der Beitrag (Englisch) erschien in den USA und in Israel

In sober Berlin, Bavarians brew a coup

Believe it or not: Oktoberfest won’t be launched this year in Munich, but right here in Germany’s capital – on September 9, 2009. That’s today! Den ganzen Beitrag lesen »

Wahlkampfthema Afghanistan rückt in den Vordergrund; neuer, ehrlicher politischer Diskurs bitter nötig / Soul Searching in Germany after a NATO Airstrike results in many Civilian Casualties / אפגניסטן: הפצצות? סיכולים ממוקדים? נאט”ו נאלצת להתמודד עם מציאות חדשה

Daniel Dagan 5. September 2009

דניאל דגן – Lange Zeit haben die politischen Parteien das Thema Afghanistan fast vermieden. Die deutsche Präsenz im fernen asiatischen Land wurde oft als harmlose Entwicklungshilfe dargestellt. Nun werden auch in Deutschland der Sinn und die Erfolgschancen des militärischen Einsatzes der Bundeswehr heftig debattiert. US Präsident Barack Obama führt, doch Europa und die EU sind auch gefragt.

Ein Vorteil für Die Linke, die als einzige Partei einen sofortigen, bediengungslosen Rückzug der NATO Streitkräfte fordert. Ein Problem für die SPD und Die Grünen, deren Anhänger immer mehr Zweifel an der Fortsetzung der militärischen Mission haben.

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Focus: Rechtferigung durch Verteidigunsminister Jung / Spiegel: nach Erklärung wird noch gesucht / Die führenden Nachrichtenmagazine Deutschlands platzierten die Meldung an erster Stelle in ihren Websites / Franz Josef Jung, CDU: ein sensibler Politiker, der das Beste für Afghanistan will; doch wie Obama und Kanzlerin Angela Merkel steckt auch er in der Zwickmühle (Photo: Courtesy tvaktuell.com)

Nicht nur in Deutschland wirft der Einsatz in Afghanistan viele praktische, politische und moralische Probleme auf. Kann man Terror durch militärische Operationen bekämpfen? Sind Luftangriffe gegen Terroristen auch dann gerechtfertigt, wenn diese sich bewusst und hemmungslos hinter Frauen und Kindern verstecken? Sind Bombardements und gezielte Tötungen erlaubt oder nicht? Wie geht man mit Selbstmordattentätern um?

Zum Thema Afghanistan lesen Sie bitte weitere Beiträge in dieser Website

In Deutschland wenig diskutiert? so war es bisher…

NATO caught between the Devil & the Deep Blue Sea

Die Presse in den USA und bei anderen NATO Partnern Deutschlands beschäftigt sich seit Monaten intensiv mit der Frage, ob der Einsatz in Afghanistan noch gerechtfertigt ist oder nicht. Hier ein Beispiel

The Christian Science Monitor: NATO Airstrike overshadows drop in Casualties

Im deutschen Wahlkampf wenig diskutiert, bei NATO Partnern heiß debattiert: was läuft schief in Afghanistan? / Gordon Brown visits Kabul as support for “Obama’s War” is declining in the US & in much of Europe

Daniel Dagan 3. September 2009

דניאל דגן – Berichte über wilde Parties und Alkoholmissbrauch unter Soldaten und Wachpersonal in Kabul erschüttern die USA just in einer Zeit, in der Präsident Barack Obama noch mehr Truppen nach Afghanistan schicken will. Es gibt immer mehr Verluste unter NATO Soldaten, die ursprünglich entsendet wurden, um Terror zu bekämpfen. Parallel dazu ordnet Präsident Obama häufiger denn je gezielte Tötungen sowie Bombardements von Ortschaften an, in denen sich Taliban Kämpfer unter Zivilisten verstecken.

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El Mundo: wilde Parties in der US Botschaft in Kabul, die an Misshandlungen von Gefangenen im Irak peinlich erinnern / ABC: Alkoholmissbrauch & regelrechte “Fiestas”, bei denen muslimische Mitrbeiter angeblich erniedrigt wurden; Außenministerin Hillary Clinton lässt untersuchen

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NYT: “Obamas Krieg” in Afghanistan wird immer stärker diskreditiert – auch im Capitol Hill / Observer: Gordon Brown kam zum Blitzbesuch bei der Truppe – und dachte an Verhandlungen mit den Talibans laut nach / Times of London zitiert Soldaten: “die alten Fehler vom Irak wiederholen sich in Afghanistan”

Kritiker in Deutschland vermissen Ehrlichkeit. Allzuoft wird der Einsatz der Streitkräfte als Entwicklungshilfe dargestellt. Beim Wahlkampf taucht das Thema kaum auf.

Afghanische Soldaten und Polizisten, die von NATO augebildet werden, sollen so bald wie möglich in der Lage sein, für Ruhe und Stabilität zu sorgen. Doch das Problem ist nicht die Zahl der Sicherheitskräfte. Das Problem ist die Gesinnung der Menschen, die die militärische Präsenz des Westens zum großen Teil als fremde Herrschaft ansehen. Die guten Absichten von Obama, von Kanzlerin Angela Merkel und von anderen reichen nicht aus, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.

Zwickmühle: NATO caught between the Devil & the Deep Blue Sea

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