Archiv für das Tag 'jerusalem'

Galgen-Richter Goldstone aus den Gremien der hebräischen Universität in Jerusalem entfernt / Apartheid Judge Goldstone removed from the Board of Governors of the Hebrew University / סוף סוף: התליין גולדסטון הורחק מחבר הנאמנים של האוניברסיטה העברית

Daniel Dagan 1. Juni 2010

דניאל דגן - Galgen Richter Richard Goldstone, der für die Tötung von 28 Schwarzen in Südafrika verantwortlich ist, wurde aus dem Verwaltungsrat der Hebräsichen Universität in Jerusalem entfernt. Goldstone, der diese Todesurteile persönlich gefällt hat, hielt seine Vergangenheit als Apartheid-Richter viele Jahre geheim. Das erinnert fatal an den Fall Hans Filbinger. Vor wenigen Wochen aber wurde diese Vergangenheit durch die israelische Zeitung Yediot aufgedeckt.

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Or Reichert zeigt Goldstone auf der Anklagebank: “ich war nur ein kleines Rad im Getriebe” (des Apartheid-Regimes) / Furchtbarer Jurist Hans Filbigner (Photo: Courtesy Indymedia.org)

Apartheid Judge Richard Goldstone was removed today from the Board of Governors of the Hebrew University of Jerusalem. This follows revelations that Goldstone sent 28 blacks to the gallows.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge / please read more here:

Goldstone: immer noch Professur für Ethik… still on the Board of Int Center at Brandeis!

Galgen & Goldsteinigung / Gallows & Goldstoning

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Schilda in Jerusalem; Netanyahu muss seine Regierung um 50 % verkleinern! Sofort! / Biden with Gothamists in Jerusalem: unpleasant blunders that expose dysfunction at the top…/ ירושלים: חכמי חלם סביב שולחן הממשלה

Daniel Dagan 11. März 2010

דניאל דגן – Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wusste gar nicht, dass Innenminister Eli Yshai dabei war, seinen hohen Gast aus Amerika, den US Vizepräsident Joe Biden, öffentlich und höchst peinlich zu brüskieren. Jawohl, er wusste es tatsächlich nicht!

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Avital Alter, Yediot: Biden in Jerusalem.. Thema Iran darf nicht verschleiert werden! / Jerusalem Post: doch die Regierung in Jerusalem funktioniert halt nicht… / Moshik,  Ma’ariv: Eli Yshai rollt den roten Teppich wieder ein…  / ESCAPE! wo ist bloß der Ausweg?

Innenminister Eli Yishai wusste auch nicht, dass irgendein Beamter in seinem Ministerium dabei war, eine peinliche Erklärung zu neuen, umstrittenen Bauten in Jerusalem abzugeben, die zu einem hohen Politikum zwischen Jerusalem und Washington werden würde. Jawohl, er wusste es tatsächlich nicht!

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Amos Biederman, Ha’aretz: Eli Yshai im Einsatz; “He blew it”, wie die Amis sagen / Jerusalem Post: Extremisten wie Amr Moussa haben wieder Hochkunjunktur; “Gespräche werden abgesagt!” / Ha’aretz sieht Brand / Ma’ariv schickt die Feuerwehr

Unglaublich aber wahr: Jerusalem ähnelt langsam Schilda (Hebräisch: חלם). Schildbürger (Hebräisch:  חכמי חלם) scheinen die Regie übernommen zu haben. Das kommt daher, dass Ministerpräsident Netanyahu an der Spitze einer Regierung von gleich 30 Ministern steht! Er kann gar nicht wissen, was im Gewühle dieses komplizierten Machtapparats geschieht. Er tappt oft im Dunkeln… er wird fast täglich mit bösen Überraschungen konfrontiert… und er muss sich immer wieder für Dinge entschuldigen, die er selbst in seinen schlimmsten Albträumen nicht erahnte…

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Schildbürger (Google Foto-Auswahl) / Die Stadt Chelm in Polen; in Hebräisch steht sie für Schilda (Courtesy masa.co.il)

So kann man nicht weitermachen. So kann man nicht das wohl schwierigste Amt der Welt ausüben… der Ministerpräsident eines winzig kleinen Landes, das als Supermacht durchgeht und täglich (oder gar stündlich) Schlagzeilen in aller Welt produziert.

Nukleare Bedrohung durch den Iran hin oder her… Feindseligkeit von weiten Teilen der arabischen Welt… Kampagne gegen den jüdischen Staat im Namen der Menschnrechte, wobei Diplom-Flugzeugentführerin Leila Khaled die Woche der Israel-Hetze mit einem Impulsvortrag in Oxford einleitet.. Goldsteinigung am laufenden Band, um Israel zu delegitimieren und letztlich zu beseitigen… in der momentanen Lage aber tritt das in den Hintergrund!

Die dringendste Aufgabe: eine sofortige Reform der politischen Institutionen, die dieses kleine Israel regieren. Dafür müssen alle verantwortlichen Kräfte an einem Strang ziehen. Es muss schnell etwas geschehen, damit Israel auch morgen und übermorgen überlebt.

Stellen Sie sich vor: Netanyahu entlässt die Hälfte seiner Minister. Vernunft und Effizienz siegen endlich! Ist es möglich? Jawohl! Das bei weitem größere Deutschland kommt mit 15 Ministern aus. Das kleine Israel muss es auch können. Sofort!

Lesen Sie bitte auch diese Informationen:

Schildbürger

Die jüdische, hebräische Form von Schildbürgern heißt חלם …es sind blöde, unsinnige Handlungen von jüdischen Menschen, die in einer kleinen polnischen Stadt an der Grenze zu Ukraine lebten. Hier ist die hebräische Version:

חכמי חלם

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Haiti, Port-au-Prince: erstes Baby im israelischen Lazarett geboren; Mutter & Kind wohl auf! / La colère des rescapés… les pillages… l’ESPOIR: le monde se mobilise pour Haïti / האיטי: כוחות הצלה מישראל מחלצים נפגעים

Daniel Dagan 17. Januar 2010

דניאל דגן – Was die internationale Gemeinschaft zurzeit in Haiti leistet ist eindrucksvoll. Viele Länder und Organisationen wollen dabei sein. Viele versprechen, ihren Einsatz für die Menschen noch zu verstärken.

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Aujourd’hui, Le Figaro, Le Monde, Libération: Titelseiten der Presse in Frankreich – die ehemalige Kolonialmacht auf Haïti / Spiegel: große Anteilnahme auch in Deutschland

Es bleibt nicht nur bei Absichtserklärungen. Viele Helfer sind schon vor Ort. Hilfstgüter werden eingeflogen. Finanzmittel in großem Umfang werden bereit gestellt.

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El País: Haití gibt es nicht mehr / El Mundo: alle diese Schlagzeilen behandeln das Thema Haití / Clarin, Buenos Aires: Lateinamerika beobachtet den Einsatz der Helfer aus aller Welt kritisch; der Präsident von Haití fordert bessere Koordination / Guardian: dieses Baby konnte gerade noch gerettet werden; seine Mutter starb in den Trümmern

Das größte Problem scheint die Organisation und Koordination zu sein. Das arme karibische Land kann mit der Situation nicht fertig werden. Die Amerikaner haben daher die Federführung übernommen. Die Franzosen – die ja enge historische und kulturelle Bindungen zu Haiti haben – unterstützen diese Anstrengungen ganz besonders.

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Times: britische Spezialisten retteten dieses Mädchen / White House: Obama holt Rückendeckung bei zwei früheren Präsidenten – Bill Clinton & George Bush; die USA will nachhaltig helfen / Ma’ariv: Israelis bauten das zurzeit größte Feldlazarett auf Haiti

Auch Israel ist dabei. Das kleine Land hat leider viel Erfahrung im Katastrophenschutz gesammelt. Viele israelische Ärzte und Spezialisten helfen rund um die Uhr, um Überlebende noch zu finden, zu bergen und zu betreuen. Sie haben schon viel geleistet – und sie machen pausenlos weiter.

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Ma’ariv, Ha’aretz: Israelis helfen, Überlebende zu bergen und Verletzte zu betreuen / Yediot: ein Arzt in Port-au-Prince hat sein Haus in ein Krankenhaus verwandelt; dort wird dieses Mädchen versorgt.

Eilmeldung : erstes Baby geboren; seine Eltern haben ihm den Namen Israel gegeben

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Ha’aretz: Meldung (Hebräisch) über die erste Geburt im israelischen Lazarett auf Haiti; Gynäkologe Dr. Shir Dar aus dem Uni-Klinikum Hadassah in Jerusalem, der die Geburtshilfe leistete: “Mutter & Kind wohl auf!” / Mutter, Baby und zwei israelische Betreuerinnen / Freude über die Geburt (Foto: Natasha Mozgovaya)

Hoffentlich können noch viele Menschen gerettet werden. Hoffentlich wird die Menschheit aus dieser Katastrophe die richtigen Konsequenzen ziehen: dem Armenhaus Haiti muss nachhaltig gehofen werden, damit dieses Land endlich auf die Beine kommt. Und das gilt für viele andere Länder auch, die von der internationalen Gemeinschaft völlig vergessen und vernachlässigt wurden.

Noch gibt es Hoffnung!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Haiti schickt uns keine Selbstmordattentäter… wir können Haiti wieder vergessen…

Restavecs: Kindersklaverei im ersten amerikanischen Land, das die Sklaverei abschaffte…

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Alltag in Israel: an sich keine Nachricht wert / What’s happening in Israel? No news good news / מה לא קרה השבוע בישראל

Daniel Dagan 24. November 2009

דניאל דגן - Der Besuch von Außenminister Guido Westerwelle in Israel sorgte für einige Schlagzeilen aus Jerusalem – vor allem in Deutschland. Doch sonst verlief der Alltag in Israel völlig unspektakulär.

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Jerusalem Post: Straßenbild in Tel Aviv / und am Mittelmeer Strand / Ha’aretz: ein muslimischer Verkäufer in Jerusalem beim Mittagsgebet / Behinderte demonstrieren in Tel Aviv für mehr Hilfe / Ma’ariv: Militärparade im Nachbarstaat Libanon

Eine willkommene Gelegenheit, wieder mal etwas anders zu zeigen. Bebilderte Berichte, die man sonst in der Zeitung kaum findet.

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Ha’aretz: Tanz-Festival in Tel Aviv / Euroleague Basketball Spiel gegen eine russische Mannschaft / mako.co.il: TV Unterhaltung / Jerusalem Post: Messe in der Verkündigungskirche in Nazareth / AboutIsrael: Capernaum am See Genezareth

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AboutIsrael: Landschaften & Natur – Caesarea, Blume, Zippori in Galiläa / die Präsidenten Shimon Peres & Hosni Mubarak vor Jornalisten in Kairo

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Im Mai 2002 hat sich Deutschland intensiv mit Äusserungen befasst, die Jürgen Möllemann zum Thema Israel machte. In diesen Tagen wurde in mehreren deutschen Medien berichtet, dass die sogenannte Möllemann Affäre den Antrittsbesuch von Außenminister Guido Westerwelle in Jerusalem belasten würde. Heute können wir feststellen, dass dies nicht der Fall war. Der FDP Vorsitzender Westerwell wollte in die Zunkunft blicken – und seine israelische Gastgeber wohl auch.

Lesen Sie bitte hier meinen Beitrag (English) aus dem Jahr 2002. Er erschien in The Jerusalem Post.

Sensitive as they are to the host of dangers facing Israel, German security officials are probably unprepared for the specter of a European suicide bomber parachuting into Israel to spread devastation. Den ganzen Beitrag lesen »

Kristallnacht, Mauerfall: zwei Schicksalstage am 9. November 1938 & 1989 / Two days in November that shaped Germany & Europe / ליל הבדולח ונפילת חומת ברלין: תשיעי בנובמבר ששינה את גרמניה ואירופה כולה

Daniel Dagan 9. November 2009

דניאל דגן – Heute gedenken Deutschland und die Welt der Opfer vom 9. November 1938. In dieser Pogromnacht – der sogennanten Kristallnacht – begann die organisierte Judenverfolgung im Dritten Reich. Sie endete mit der Shoa und letzlich mit dem Zusammenbruch 1945.

Heute feiern Deutschland und die Welt den Mauerfall vom 9. November 1989. Die Folgen des zweiten Weltkriegs wurden damit überwunden. Die Deutschen in Ost und West kamen wieder zusammen. “Die deutsche Frage” gibt es praktisch nicht mehr.

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Die Welt: Trabi Stau nach dem Mauerfall / Spiegel: Close up auf Trabi / WESTdeutsche Allgemeine Zeitung: Freude auch im WESTEN / TAZ wird gereicht – grenzüberschreitend

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Kurier, Österreich: MauerFALL als FALL für die Freiheit / Südkurier: trennendes gibt es immer noch / Lausitzer Rundschau: Geschichte wird restauriert / Berliner Morgenpost: Protokolle dokumentieren das Drama vom November

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Domino Mauer ///// Domino Wall ///// Mur de Domino ///// Muro al Dominó ///// חומת הדומינו

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Domino Mauer ///// Domino Wall ///// Mur de Domino ///// Muro al Dominó ///// חומת הדומינו

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9. November: von Berlin Ost nach Jerusalem – das bewirkte der Mauerfall auch!

Detlev Müller ist ein Berliner, der wie viele andere den Mauerfall hautnah erlebte. Hier eine Zusammenfassung seiner persönlichen Erinnerungen.

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Mauerfall Jubiläum am Brandenburger Tor (Trierischer Volksfreund, Berliner Morgenpost) / Foto Mitte: Detlef Müller in der Bornholmer Straße (9. November 2009)

Der 9. November war ein Donnerstag. Bis zum Nachmittag war ich mit dem Theologie-Studium an der Predigerschule „Paulinum“ gegenüber vom Märchenbrunnen im Friedrichshain und beschäftigt und beflügelt von den unglaublichen Aufbrüchen der vergangenen Zeit. Den ganzen Beitrag lesen »

Spannung & Spaß: eine Simpsons Episode wird in Jerusalem gedreht / Hollywood goes Holyland / ירושלים, ארץ הקודש, ישראל: הסימפסונים רוצים לעלות ארצה

Daniel Dagan 20. September 2009

דניאל דגן – Eine der nächsten Episoden der amerikanischen Zeichentrickserie The Simpsons wird in Jerusalem gedreht. Das berichtet die amerikanische Zeitschrift Entertainment Weekly. Unten der Bericht über die populäre Show, die auch in Deutschland und in ganz Europa viele Fans findet.

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Entertainment Weekly berichtet als erste Zeitschrift aus Los Angeles / Medien in Israel übernehmen die Nachricht – hier Ha’aretz / Tanz von Rabbinern bei Simpsons; dieser YouTube Clip wird immer wieder von Kindern (und gelegentlich auch Erwachsenen) gern gesehen

Simpsons: viele Anspielungen auf Deutschland, viele Anhänger im deutschen Sprachraum

Bericht in der Rubrik Hollywood Insider (English)

Exclusive: Sacha Baron Cohen to guest on ‘The Simpsons’

by Dan Snierson

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Erst roter Teppich für Cháves.. dann aber Goldener Löwe für Israel – noch ist Venedig nicht verloren! / Cross-currents in Venice: shameful rock bottom with honoring a cruel dictator; amazing climax with awarding Israeli film / וונציה פרשה שטיח אדום לרודן צ’אבס… אך העניקה את אריה הזהב לסרט ישראלי

Daniel Dagan 13. September 2009

דניאל דגן – Der israelische Film “Libanon” hat in Venedig den Goldenen Löwen bekommen. Regisseur Samuel Maoz beschreibt darin die Albträume von jungen Soldaten im Krieg. Der Streifen konnte das Publikum fesseln, obwohl er praktisch nur aus dem Inneren eines äussert kleinen Raums – einem Panzer – gedreht wurde. Eine großartige künstleriche Leistung. “Ich widme diesen Film allen Menschen, denen es vergönnt ist, gesund und sicher aus einem Kriegseinsatz zurückzukehren”, sagte Maoz.

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RAI TV: Focus auf Venedig / La Repubblica: Triumph in Italien / Jerusalem Post: Schlagzeilen in Israel / Yediot: junge Künstler feiern in Venedig & Tel Aviv – so sieht Freude aus

New York Times: “Astonishing Piece of Cinema”

Zuvor hat die Festival Leitung für Furore gesorgt, als sie den Diktator Hugo Chávez aus Venezuela hofieren ließ. Lesen Sie bitte dazu diesen Beitrag:

US Filmdirektor Stone in Venedig: Et tu, Oliver?

Madonna betet in Jerusalem: spiritueller Besuch im Heiligtum des jüdischen Volkes / Pop Queen visits Western Wall, Mikveh; meetings with Netanyahu & Livni scheduled / הכותל המערבי, מקווה, קבלה: מדונה בירושלים

Daniel Dagan 31. August 2009

דניאל דגן – Für die Pop-Königin aus den USA ist das nicht bloß eine Konzerttournee. In Jerusalem unternimmt Madonna eine spirituelle Reise zur Quelle ihrer religiösen Überzeugung. Sie glaubt an die Erlösung der Menschheit, wie sie im hebräischen Alten Testament prophezeiht wird. Sie fühlt sich mit der jüdischen Kabbalah-Lehre stark verbunden. Madonna ist eine sensible, tiefgläubige Person, die durch ihre künstlerischen Darbietungen unzählige Menschen überall auf der Welt seit vielen Jahren erreicht, fasziniert und bewegt.

Bewundernswert ist Madonnas Kreativität, ihre Energie und ihre einzigartige Fähigkeit, immer wieder Neues zu entdecken und zu gestalten. Das verbindet sie selbst mit dem Judentum und mit ihrer Nähe zu Gott. Nun ist sie da, wo alles für sie und für ihre Glaubensgenossen began.

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Yediot & Ma’ariv: Paparazzi verfolgen Madonna an der Klagemauer / Ha’aretz: die Pop Königin im heiligen Land / Jerusaelm Post: auch die politische Führung Israels liegt Madonna zu Füßen / Israel steht Kopf: Madonna tritt in Park Ha’yarkon in Tel aviv auf

Hebrew Bible (Tanakh) תנ”ך / Western Wall / Kabbalah / Mikveh

Merkel & Netanyahu in Berlin: kein Junktim zwischen Friedensprozess und der nuklearen Aufrüstung Teherans / Iran goes nuclear: Dialog is still possible, but sanctions loom / נתניהו בברלין: עוד השנה ישיבה משותפת של ממשלות גרמניה וישראל

Daniel Dagan 27. August 2009

דניאל דגן – Kanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Bejamin Netanyahu wollen den Friedensprozess vorantreiben. Doch sie setzen unterschiedliche Akzente. Merkel betont den kompletten Siedlungsstop, Netanyahu die Anerkennung Israels als einen jüdischen Staat durch die ganze arabische Welt.

Beim Thema nukleare Aufrüstung des Irans herrscht Einigung: Teheran muss endlich sein Atomprogramm transparent machen. Das Angebot zum Dialog bleibt bestehen, doch die Zeit drängt. Sanktionen können verhängt werden, wenn Teheran nicht bald reagiert. Dazu müssen allerdings laut Merkel auch noch Russland und China gewonnen werden.

Berlin und Jerusaelm wollen ihre regelmässigen Konsultationen fortsetzen. Noch in diesem Jahr sollen sich beide Regierungen zur gemeinsamen Arbeitssitzung in Deutschland treffen.

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Die Welt: Merkel & Netanyahu küssen sich – fast / Die Presse: Siedlungsstop in aller Munde / Yediot: laut Merekl kann man die Shoa & die iranische Bedrohung nicht vergleichen / Jerusaelm Post: Merkel fordert eine Reaktion Irans auf das Angebot zum Dialog / Journalisten bei der Pressekonferenz im Kanzleramt

Ritualmordlegende: schwedisches Außenministerium finanzierte die “Recherche” des Journalisten von Aftonbladet mit / Stockholm Blood Libel: Swedish Foreign Ministry co-financed the scandalous “in-depth research” against Israel

Daniel Dagan 24. August 2009

דניאל דגן – Die Krise zwischen Stockholm und Jerusalem verschärfte sich erheblich, nachdem auch Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt eine Verurteilung der Vorwürfe ablehnte, dass Israel angeblich Araber gezielt tötet, um ihre Organe für Transplantationen zu benutzen.

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Aus dem Blog des ehrgeizigen Außenministers Carl Bildt: “Today is the time… to push for a major Middle East Action…” Doch kann er das Vertrauen der Israelis zurückgewinnen, nachdem er seine eigene mutige Botschafterin verurteilte?

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Ma’ariv berichtete, Stockholm musste bestätigen: 2001 finanzierte das schwedische Außenministerium – zusammen mit Gewerkschaften und anderen Organisationen, die angeblich für Menschenrechte kämpfen -  die “Recherche” sowie ein Buch des Journalisten Donald Bostrom. Die Daten im Artikel von Aftonbladet sind lediglich eine Wiederverwendung der Ritualmordlegende, die schon im Buch erschien. Das Stockholmer Boulevardblatt platzierte übrigens den sensationellen Bericht in der Rubrik “KULTUR”

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