Archiv für das Tag 'iran'

Iran: und nun wird Carla Bruni beschimpft / Because she defends an Iranian woman… French first lady Carla Bruni branded as a “prostitute” and “immoral” / איראן: כלי התקשורת תוקפים את קרלה ברוני סרקוזי

Daniel Dagan 31. August 2010

דניאל דגן – Carla Bruni, die Frau des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, wird in diesen Tagen in iranischen Medien massiv beschimpft. Grund: Carla setzt sich für die Rechte einer iranischen Frau ein, die wegen Ehebruch und anderen Delikten zum Tode verurteilt wurde.

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France Soir, Libération: die Frau des Präsidenten Ziel einer iranischen Medienschelte / The Iranian, Zeitung der Opposition: Küssen-Lernen auf Iranisch / Inn, Iran: Frauen beim Gebet; so wollen es die Ayatollahs

Hier finden Sie einige Eindrücke, die diese Kampagne begleiten und die allgemeine Situation im Iran wiedergeben. Unten können Sie Berichte in Deutsch (Der Spiegel) und Französisch (France Soir) über die höchst peinliche Angelegenheit lesen.

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Chabar, Teheran: das ist zurzeit Recht im Iran / Iran Daily: Attacke auf Sarkozy auch wegen Abschiebung von Sinti und Roma / Karrikatur zeigt arabische Rivalen des Iran, die mit Hilfe der USA aufrüsten / Phil Disley im Guardian, Großbritannien: der iranische Präsident und seine langen Arme

So wird Carla in offiziellen iranischen Medien vorgestellt:

Bericht Spiegel Online / Bericht in France Soir

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Coast to Coast Ramadan: 30 Stations on the Road to God

Arabische Frauen in Israel und Palästina: hier sind sie stärker und einflußreicher

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Atombombe Ja oder Nein? der Iran lässt sich nicht scannen / Is Iran still Nuke-Free? Trust is a good thing, but control is a better one! / אז איפה הן הפצצות כולן? שלנו הנוסעים וכמובן של איראן

Daniel Dagan 20. August 2010

דניאל דגן – Sind Sie zuletzt mal wieder geflogen? Dann haben Sie es hautnah erlebt: man sucht nach kleinen Bomben. In Ihrem Gepäck. In Ihren Schuhen. Am Körper. Überall. Nun setze ich natürlich voraus, dass Sie kein Selbstmordattentäter sind. Dann nehmen Sie die kleine Belästigung gern in Kauf, die mit der gründlichden Durchsuchung einhergeht. Hauptsache keine Bomben im Flieger!

Iranische Bombe: Beruhigunspillen… Vermutungen… Spekulationen… keine Gewissheit

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New York  Times: NOCH ist die große Bombe nicht da / Huffington Post: redet Obama die Lage schön? / Canada Free Press sieht die Atombombe zu Ramadan serviert; im Bild – offizielle US-Kampagne gegen Atomwaffen / Nicholson in The Australian: Suche nach Bomben als tägliche Routine

Ähnlich sollte es eigentlich auch mit großen Bomben sein. Ich meine mit Atombomben. Dem Iran wird immer wieder vorgeworfen, an solchen gefährlichen Bomben zu basteln. Teheran aber dementiert vehement, dass es an der Produktion von Nuklearwaffen interessiert ist. Was wäre einfacher, als einmal gründlich zu durchsuchen? Wie eben an jedem Flughafen der Welt? Gibt es einen besseren Ausweg? So könnte man schnell und elegant die heftigen Auseinandersetzungen beenden, die die Weltpolitik seit mehreren Jahren überschatten.

Amerikanische Truppen verlassen den Irak; auch dort bekommt der Iran mehr Einfluß

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Patrick Chappatte in NYT beschreibt die Situation im Irak: Amerikaner gehen… Al Kaida kommt… / Irakischer Künstler Salman Abed zeigt die Zustände in seinem Land: Streit unter Muslimen / Einsatz der Sicherheitskräft / Blutbad und kein Ende

Doch der Iran war bisher nicht bereit, seine Nuklearanlagen überprüfen zu lassen. Teheran lehnt die gründliche, professionelle Kontrolle ab. Es gewährt keinen Zugang zu diesen netten Sicherheitsbeamten, die uns Passagiere täglich an allen möglichen Flughäfen befragen, anfassen, scannen und sonstwie untersuchen…  was sagt diese Haltung über die wahren Intentionen des Iran? Gibt es also irgendwo im Iran doch die große, gefährliche Bombe?

Ganz nebenbei bemerkt: der Iran hat im Nachbarstaat Irak viel Einfluß. Dieser wird bestimmt zunehmen, wenn die US-Armee das Land vollständig verlässt. Die wichtige regionale Macht Iran bekommt also mehr Gewicht. Gerade im Hinblick darauf ist es wichtig, die nuklearen Ambitionen von Teheran zu bremsen. Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser!

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Iran & Zimbabwe auf der Suche nach Uranium

Lula gegen Iran-Sanktionen: lassen Sie sich bloß nicht einlullen!

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Libanon: bald auch im Würgegriff der Islamisten? / Is tolerant Lebanon doomed? Beirut on the verge of joining the Iran-Syrian alliance / איראן, חיזבאללה, סוריה: לבנון זה לא מה שהכרתם

Daniel Dagan 8. August 2010

דניאל דגן – Ernsthafte Sanktionen gegen Teheran werden immer wahrscheinlicher. Der Iran wird nervös. Und er reagiert, indem er seine militanten Verbündeten stärkt und aufhetzt. Erste, spürbare Konsequenzen: Hamas Raketen aus dem Sinai schlugen in der jordanischen Stadt Akaba (am Roten Meer) ein. Vom Libanon aus wurden israelische Soldaten angeschossen, die sich auf eigenem Territorium befanden.

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Avital Alter zeigt Nasrallah, Ahmadinedschad und Assad; Ziel ihres Feuers ist Israel (blau) / Alalam, Teheran: die israelisch-libanesische Grenze / Irans Außenminister droht / Meldung über US Verluste in Afghanistan / Hassan Bleibel, Beirut: tolerante Araber beobachten besorgt, wie sich Extremismus verbreitet – hier in Pakistan

Die Axe Teheran-Damascus wird noch enger. Libanon selbst muss sich immer deutlicher dem Willen des mächtigen Nachbarn  Syrien beugen. In Beirut gewinnt Iran-Proxy Hizbollah an Einfluss. Der libanesische Außenminister ist zu Besuch in Teheran – wo er sich die scharfe Rhetorik der Ayatollas zu eigen machte. Nach dem muslimischen Fest Ramadan wird der iranische Präsident Ahmadinedschad in Beirut erwartet. Ein Zeichen dafür, dass Extremisten und Islamisten auch noch in diesem arabischen Staat die Oberhand gewinnen.

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Helden der Revolution auf Cuba: Assad… Ahmadinedschad…

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Nahost: Ausgleich scheint möglich; der Iran wird nervös und lässt torpedieren / L’Orient le Jour, Liban: “on entend les mouches voler…” / אילת, עזה, לבנון: איראן שוב מנסה להצית אש

Daniel Dagan 3. August 2010

דניאל דגן – Es wird eng für den Iran. Sanktionen wurden im Weltsicherheitsrat vereinbart. Die USA und einige europäische Länder demonstrieren mehr Bereitschaft, das Atomprogramm der Ayatolas tatsächlich zu stoppen. Noch schlimmer für den iranischen Präsidenten: es könnte zu Verhandlungen oder gar zum Ausgleich zwischen Israel und seinen palästinensischen Nachbarn kommen. Die Lage wird dramatisch!

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L’Orient le Jour, Beiruth: die Fliegen stechen; Iran, Syrien und Hezbollah als Störenfriede / Amos Biederman in Ha’aretz: noch kann Israels Ministerpräsident Netanyahu so die Lage beobachten / Or Reichert: dieses Kind bewundert Fische in Eilat – und sieht mit Schrecken auch noch eine Rakete  / Eran Wolkovski: “ich gehe mal kurz die Friedensgespräche stoppen” / Avital Alter: Obama kämpft gegen Terror; mit Wikileaks wird die Aufgabe noch schwieriger

Doch der Iran hat Optionen. Er aktiviert seine Proxis im Libanon (Hezbollah) und in Gaza (Hamas). Es wird wieder geschossen. Aus einem unbekannten Ort in Sinai werden zudem Raketen auf die jordanische Stadt Akaba gerichtet. Einige schlagen in der benachbarten israelischen Stadt Eilat ein (ohne allerdings Schäden zu verursachen). Die Unruhe könnte die guten Entwicklungen torpedieren – im Sinne von Iran und von diversen NGOs, die mit Extremisten im Nahen Osten eng zusammen arbeiten. Wie geht man mit diesen Provokationen um? Entschlossenheit und Besonnenheit sind gefragt. Auf arabischer, auf israelischer – und nicht zuletzt auch auf europäischer Seite.

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Sanktionen gegen den Iran: schafft es Lula, uns einzulullen?

Flotilla of the Fools: Hilfe von Gaza für Libanon!

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Flotilla of the Fools: Humanitarian Aid from Gaza to Iran, Lebanon and Turkey badly needed; conditions there worse by far than in Hamas-controlled area / John Kerry was probably misled; or does he really want to promote the Muslim Brotherhood? / בן דרור ימיני: כל שקרי עזה

Daniel Dagan 11. Juli 2010

דניאל דגן – In dem folgenden Beitrag entlarvt Kollege Ben-Dror Yemini die Lügenindustrie um Gaza. Die humanitäre Situation in dem kleinen Streifen Land (das übrigens eine lange, gemeinsame Grenze mit der arabischen, islamischen Republik Ägypten hat) ist bei weitem besser als in den Ländern, aus denen angeblich “Hilfe” gebracht werden sollte. Lesen Sie bitte. Sie werden staunen. Doch alles ist präzis und detailliert belegt. Das ist nun mal die Wahrheit.

Nicht nur Sie, liebe Leser, haben sich täuschen lassen. Das haben auch die Abgeordneten des deutschen Bundestages, die humanitäre Hilfe für Gaza forderten – doch nicht für den Iran, für den Libanon und die Türkei. Sie haben einen Beschluss gefasst, ohne sich vorher richtig zu informieren. Zudem haben Abgeordnete der Linke eng mit der terroristischen IHH zusammengearbeitet, um angeblich “humanitäre Hilfe” für Gaza zu transportieren. Diese hässliche und gefährliche PR-Aktion wurde mit dem Ziel durchgeführt, den jüdischen Staat zu verteufeln und zu delegitimieren. Nach bester DDR-Tradition, versteht sich.

Diese Hasstiraden gegen Juden haben eine lange Tradition. In ihrer modernen Form demaskieren sie die neue, äusserst gefährliche Allianz zwischen Islamisten und meist linksgerichteten Aktivisten. Manchmal sind es einfach naive Leute. Manchmal sind es Hasser- und Selbsthasser. Oft sind es nützliche Idioten, die ihre zerstörerische Handlungsweise gar nicht verstehen.

Auch der frühere Präsidentschaftskandidat in den USA, Senator John Kerry, hat sich täuschen lassen. Den Aktivisten der extremistischen Free Gaza Movement hat er mit diesem Brief einen Persilschein ausgegeben. Warum und wieso? Das hat er bisher nicht aufgeklärt. Womöglich wusste er damals noch nicht, dass  Free Gaza eng mit der Muslim Brotherhood zusammenarbeitet. Er wusste wohl auch nicht, dass Free Gaza Aktivitäten letzlich darauf abzielen, einen Mittelmeerhafen für die iranische Revolutionsgarde zu errichten.

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Lügen haben ELLENLANGE Beine… 10 Kilometer lang !!!!!!!!!!

HUMANITARIAN SHOW

By Ben-Dror Yemini

Additional humanitarian aid flotillas from Lebanon, Iran and the West are en route to the Gaza Strip. But the plight of the Turks, Iranians and the Palestinians in Lebanon is worse. Even in Stockholm and Glasgow amidst the festivities. Here are the facts.

Den ganzen Beitrag lesen »

Die Türkei will Untersuchung?! Armenien, Kurdistan & Zypern lassen grüßen; IHH & Ahmadinedschad am Zenit! / Flotilla of the Fools: Free Gaza gave a Free Ride to IHH-Terrorists / משט השוטים: הברית החדשה לחיסול מדינת ישראל

Daniel Dagan 13. Juni 2010

דניאל דגן – Merkwüdig: ausgerechnet die Türkei verlangt eine Untersuchung der Ereignisse um die Gaza-Armada. Dabei hat der türkische Ministerpräsident Erdogan höchst persönlich mit den IHH-Islamisten paktiert, die an Bord des Schiffs Marmara das schreckliche Blutbad auslösten. Er paktiert zudem mit den iranischen Ayatollas, die nun einen Mittelmeerhafen in Gaza errichten wollen. Und alle samt paktieren auch noch mit den nützlichen Idioten von Freegaza, die den militanten Islamisten Einfluss und Macht in der bisher säkularen Türkei verschaffen wollen. Der Hass auf den jüdischen Staat macht einiges möglich!

Künstler aus der Region zeigen die Absurdität: kann Europa den Nahen Osten verstehen?

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Avital Alter: mit Messern gegen Israel / Or Reichert (orreut@gmail.com): die Türkei setzt Israel auf die Anklagebank / Amos Biederman in Ha’aretz: …nun will Erdogan israelische Flugzeuge, die die Türkei bekam, an den Iran weitergeben

Under the Surface: Freegaza Flotilla des Terrors: Allianz Islamisten und nützliche Idioten

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Randy Bish in Tribune Review, Pittsburgh, Pennsylvania: Freegaza Terror-Flotilla / Hassan Bleibel in Al Mustaqbal, Beirut: Erdogan paktiert mit Lula & Ahmadinedschad, um Israel empfindlich zu verletzen / übernehmen die Islamisten auch noch den Mundial?

Nur die wenigsten wissen es: in Deutschland gab es seit vielen Jahren eine massive Unterstützung für muslimische Extremisten. Zunächst in den vierziger Jahren, um die damalige Sowjetunion zu schwächen. Danach während des Kalten Krieges, und zwar in Zusammenarbeit mit der CIA. Es ging darum, den Islam als Waffe gegen die Kommunisten einzusetzen.

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Muslim Brotherhood (Google Photos)

Diese Strategie war hoch riskant. Und sie scheiterte kläglich. Heute richten sich die Islamisten gegen die eigene, demokratische deutsche Gesellschaft. Und von München und anderen Städten aus unterhalten sie ein Netzwerk von fragwürdigen Verbindungen in ganz Europa. Im Auftrag der militanten Muslim Brotherhood, die Angst und Schrecken nicht nur im Orient verbreitet. Die IHH-Terroristen an Bord der Gaza-Armada sind praktisch ein Zweig dieser extremistischen Organisation, die durch selbsternannte “Friedensaktivisten” im Westen zunehmend legitimiert wird.

Hintergrund und Einblicke verschafft Ihnen mein Freund und Kollege in einem neuen Buch, das ich hiermit dringend empfehle.

Ian Johnson: A Mosque in Munich; Nazis, the CIA, and the Rise of Muslim Brotherhood in The West

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

IHH-Messer von Reuters entfernt; doch die Bilder sprechen für sich…

Die Linke, Friedensaktivisten: Lügendetektor nun auch auf hoher See

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Zuckerbrot & Peitsche: die iranische Strategie funktioniert! / Iran Revolutionary Guards soon in the Mediterranean? Yes, we Ayatollahs can! (Courtesy NGOs) / פעילי השלום מנצחים במלחמה: משמרות המהפיכה בדרך לחופי ישראל

Daniel Dagan 7. Juni 2010

דניאל דגן - Der Blick in die iranische Presse spiegelt die Wahrnehmung der Ayatollahs wider, was im Westen gerne übersehen wird: Teheran ist auf dem Siegeszug. Die USA ist verunsichert. Erzfeind Israel ist völlig isoliert. Der Kurs auf die Atombombe kann ungehindert fortgesetzt werden. Die Rethorik gegen den jüdischen Staat sowieso. Diese wurde ja inzwischen in aller Welt übernommen. Allah ist GROß!

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Chebar, Teheran: Ayatollah Herrschaft, öffentliche Hinrichtung; das will keiner im Westen sehen / The Iranian: Aufträge, Erdöl…  Iran lockt; hier luxuriöse Badeanstalt / Angst & Panik; “israelische U-Boote im Persischen Golf” / National Turk: Revolutionsgarde vor der Küste Israels? Ziel der “Friedenaktivisten” wird bald erreicht!

Es geht aber noch viel weiter. Die Türkei – die einzige muslimische Regionalmacht, die bisher einige westliche Werte glaubwürdig umsetzte – driftet schnell in Richtung militanter Islamismus. Die Ayatollah Revolution siegt – bald vielleicht auch noch im großen, wichtigen Nachbarland. Es entsteht eine Axe Iran-Türkei-Syrien, die den Nahen- und Mittleren Osten völlig verändern wird. Autoritäre Machtstrukturen siegen. Gewalttäter im Namen der Religion bekommen Rückenwind.

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Topnews: Sanktionen? wenn ja nur sehr begrentzt  / Alan Moir in The Age, Australia: wo lauert Gefahr? Obama als verwirrter Soldat  / Kap in La Vanguardia, Spanien: Atomprogramm des Iran? nichts hören, nichts sehen, nichts sagen

Der Westen schaut zu. Oder nicht mal das. Der Westen hat einfach andere Prioritäten. Es herrscht Verwirrung und Passivität. Die Verantwortlichen wollen dem Iran und nun auch der Türkei nicht zu nahe treten. Sie hacken auf Israel herum. Das ist ja politisch opportun. Das ist bequem. Und das bringt sogar noch Jubel und Zustimmung in vielen Medien.

Die Stunde der Ernüchterung wird kommen. Spätestens dann, wenn die Revolutionsgardisten im Mittelmeer eingesetzt werden. Das wünschen sich wohl die selbsternannten Friedensaktivisten und NGOs, die Hass auf den jüdischen Staat verbreiten und einen iranischen Hafen in Gaza zu errichten versuchen. Es sei ihnen gegönnt!

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Islamischer Gottesstaat am Bosphorus? Erdoğan bekommt Rückenwind durch nützliche Idioten…

Iran-Zimbabwe: eine gefährliche Allianz gegen den Weltfrieden

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Lula & Iran Sanktionen: lu lu lu la – wir lassen uns nicht ein lu lu llen!!! / Lula wants to become UN chief… therefore Lula tries to let Iran off the hook!!! / לולה רוצה להיות מזכיר האו”ם… לכן לולה רקח את עיסקת ההונאה איראן איר-אניום

Daniel Dagan 20. Mai 2010

דניאל דגן – Wird es Sanktionen gegen den Iran geben? Das weiß zurzeit kein Mensch. Auch nicht mächtige Staatsoberhäupte, Präsidenten, Ministerpräsidenten, Kanzler, Ayatollahs und so weiter und sofort… was wir mit Sicherheit wissen ist dies: der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat große Ambitionen auf eine weltpolitische Rolle. Er strebt das Amt des UNO-Generalsekräters an. Dafür braucht er eine breite Unterstützung der sogenannten dritten Welt, die ja die Mehrheit in der UNO hat.

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Al Alam, Teheran: die Türkei und Brasilien unterstützen uns! / Figaro: …bei der Aufrüstung; hier iranische Rakete / Amos Biederman: Recep Erdoğan und Lula tragen das angeblich harmlose Kind Ahmadinedschad

Zu diesem Zweck hat Lula mit dem Iran paktiert. Er hat sich einen genialen, doch höchst gefährlichen “Deal” ausgedacht, um den Iran aus der Schlinge der drohenden Sanktionen herauszuhalten. Doch Lula irrt sich. Wir sind ja keine Vollidioten! Wir haben Lula’s Absichten verstanden. Lula, uns kannst Du nicht einlullen!!!

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Out of the Beltway: Atomgrafik Iran / Forge in El País: Einigung auf Sanktionen? etwa mit EU RO PA? / Hassan Bleibel in Al Mustaqbal, Beirut: Ahmadinedschad auf dem brasilianischen Teppich / …der ihm eine gelungene Rochade gegen Sanktionen verschafft!

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Die Türkei als Aufpasser des Iran? Lula katzbuckelt vor den Ayatollahs!

Quo vadis Iran?

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Die Welt ist schön in Shanghai, Herr Bundespräsident; doch was machen die Chinesen anderswo? / China’s grab for raw materials: Afghanistan, Iran, Sudan… / סין: זוהר והישגים בשנחאי – ניצול ודיכוי באפריקה

Daniel Dagan 15. Mai 2010

דניאל דגן – Die Welt ist toll in Shanghai! Expo 2010! Bundespräsident Horst Köhler fliegt dorthin. Auf allen deutschen Kanälen werden in den nächsten Tagen schöne, eindrucksvolle Bilder ausgestrahlt. Einen Hauch von diesem internationalen, verführerischen Glamour ist auch an dieser Stelle zu erleben.

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Time: Afghanistan – Amerikaner & Deutsche kämpfen / New York Times: Chinesen graben nach Kupfer / …und im Iran – trotz Atomprogramm – nach Erdgas / Global and Mail, Toronto: nun kaufen Chinesen auch Erdöl Giganten in Nordamerika /…wo sie das schwarze Gold in eigener Regie holen werden

Doch was machen die netten Chinesen anderswo? Was zieht sie in den Sudan? Was treiben sie im Iran? Welche Methoden wenden sie an, um an Rohstoffe zu kommen? Was machen sie überall in Afrika? Was nehmen sie in Kauf, um ihren Hunger nach Wachstum und Einfluss zu stillen?

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Engdahl Oilpolitics: Duldung von Genocide in Darfur; es geht um Erdöl, Blödmann!/ Diplomatic Observer: afrikanische  Bodenschätze für China / Filip Spagnoli, Human Rights Cartoon: China – Investor oder Räuber? / der Bundespräsident besucht China / L’Express, Paris: …während wir die Entwicklung verschlafen… und uns von chinesischen Methoden betäuben lassen…

Hier haben wir nur einige, wenige Informationen zusammengetragen. Sie vemitteln einen Eindruck von dem, was um uns herum passiert. Wer beobachtet diese eklatante Entwicklung, die immer gefährlichere Dimensionen annimmt? Wie im Sudan werden Menschenrechte mit Füssen getreten, um an Rohstoffe zu kommen. Fairness im Wettbewerb bleibt ohnehin auf der Strecke. Diese Umstände haben wir vollkommen verschlafen. Wie lange noch?

Herr Bundespräsident, Sie kennen mich ja. Sie wissen: ich bin kein Spielverderber oder gar Miesmacher! Ihnen und Ihrer Frau Eva Luise Köhler wünsche ich eine Gute Reise. Der Besuch wird sicherlich eindrucksvoll und ergiebig sein! Doch bringen Sie bitte das zur Sprache, was ich hier angerissen habe. Danke!

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Afghanistan: NATO blutet; China macht lukrative Geschäfte…

Landraub im schwarzen Kontinent: China will Wohlstand… Afrika muss die Zeche zahlen…

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Atommacht Iran: der Tag danach… Eindämmung angesagt… / Iran goes nuclear: US struggles to contain Teheran / איראן כבר מעצמה גרעינית: היום שאחרי

Daniel Dagan 15. März 2010

דניאל דגן – Wird es doch noch gelingen, die atomare Aufrüstung des Iran zu verhindern? Zweifel sind angebracht. China hat schon deutlich signalisiert, dass es bei Sanktionen nicht mitmacht. Brasilien, die aufsteigende Macht, will den Handel mit dem Iran ausbauen und noch enger mit dem Regime der Ayatollas kooperieren. Pakistan als ein streng muslimischer Staat ist keineswegs geneigt, den wichtigen Nachbarn Iran zu desavouieren oder gar zu beschädigen.

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Al Alam, Teheran: Iran stellt sich bereits als Atommacht vor / Nachbar Pakistan wird keine Sanktionen hinnehmen; Brüderschaft als Symbol / Innenminister Mostafa Najjar fordert regionale Zusammenarbeit gegen den Satan USA / Krieg der Sterne? Inspiration für diese Tätowierung

Im Westen redet man viel über Sanktionen. Doch noch floriert der Handel mit dem Iran – und wird sogar ausgebaut. Der Begriff Sanktionen ist übrigens inzwischen mit Verschiebung gepaart. Man stellt immer wieder neue Termine in Aussicht – für Konsultationen, für Abstimmung, für Prüfung. Man kommt nicht zur Sache. Und wenn schon – dann erst nächsten Monat… nächstes Jahr… demnächst nächstes Jahrzehnt?

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Ha’aretz: dieser pakistani Experte, Abdul Qadeer Khan, bestätigt nun, dass der Iran bereits 1987 die Bombe kaufen wollte / Foreign Affairs: die Lage der Welt MIT iranischer Bombe / …wobei die Talfahrt der USA zum Sturz wird

Es fehlt an LEADERSHIP. US Präsident Barack Obama sagt zwar, dass er einen nuklearen Iran nicht dulden würde. Doch seine Signale sind verschwommen. Ihn plagen wohl Zweifel. Einmal versucht er die vorsichtige Annährung. Einmal brüskiert er die mutige Opposition. Einmal lässt er seinen Vize die Muskeln spielen. Einmal berät er mit schlauen Strategen, die vor einseitigen Handlungen dringend warnen.

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New York Times: iranische Bombe / …die womöglich im Namen der Religion eingesetzt wird / …um die Siegerehrung mit Fackel feiern zu können

In den Think Tanks der USA spricht man kaum noch über Verhinderung der iranischen Atombombe. Nun geht es fast nur noch darum, wie die USA – und die übrige Welt – mit einem nuklearen Teheran auskommt. Das Zauberwort lautet Containment, was soviel heißt (wörtlich übersetzt) wie Eindämmung. Also Schadensbegrenzung!

Nun möchten wir uns damit abfinden: Die Bombe kommt. Sie wird in die Hände der Teheraner Ayatollas und des Präsidenten Achmadineschad gelegt. Doch ihre Wirkung auf die Weltpolitik soll eingedämmt werden. Wie genau? Nach welchen Vorgaben? Hoffentlich denkt Obama gelegentlich auch noch über gute Sicherheitscontainer nach um die Bombe gefahrlos zu lagern !

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Für Obama ist das zu riskant… unterstützen Sie die Freiheit mit TWITTER!

Der jüdische Staat wieder allein… soll nun Israel die Kastanien aus dem Feuer holen?

Aus Krankenhäusern, Kindergärten, Moscheen… so setzt der Iran Hamas-Terror gegen Israel ein

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