Archiv für das Tag 'benjamin netanyahu'

Noch mehr Wunder! Israel feiert / Goldstoning passé… Israel celebrates / עצמאות, מצעד עגבניות: ישראל חוגגת

Daniel Dagan 19. April 2010

דניאל דגן – Israel wurde gegründet, weil jüdische Menschen in aller Welt es wollten und hart dafür gearbeitet haben. Die Offizielle Gründung Israels erfolgte vor 62 Jahren. Die Grundlage für die Entstehung eines modernen jüdischen Staates in der alten Heimat wurde aber verstärkt ab Mitte des 19. Jahrhunderts gelegt.

Heute feiert Israel. Morgen wird die Arbeit fortgesetzt. Denn letztlich ist diese täglich erbrachte Leistung der entscheidende Faktor, der den Fortbestand von Israel ermöglicht und für die weitere Zukunft sicherstellt.

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Ma’ariv: Feuerwerk über der Knesset / Walla: die offizielle Feier in Jerusalem / Yediot, 1950: Kinder bei der Unabhängigkeitsfeier in der Hauptstadt / Debka File: “wäre besser, wenn die internationale Gemeinschaft die iranische Bombe stoppt” (Zeichnung: Omri Tal)

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Ha’aretz: Ministerpräsident Netanyahu; im Hintergrund Vordenker Theodor Herzl, der vor 150 Jahren geboren wurde / TV Berichte von den Feierlichkeiten  / Yediot: 62 Jahre Unabhängigkeit/ Avital Alter: Menschen aus aller Welt landen in Israel… auch wenn es manchen tierisch ärgert…

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Trotz Delegitimierung & Golsteiningung: Israel wird 62

Netanyahu on ABC’s Good Morning America: It’s time to impose crippling sanctions against Iran

Rätselfrage zum 62. Israels: Gold oder Tomatensamen? Was ist Ihnen mehr wert?

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Foto-Auswahl für Gold und Tomaten (Quelle: Google Images)

In Israel wachsen die wohl besten Tomaten der Welt. Sie schmecken besonders gut. Sie sind resistenzfähig und überall gefragt. Sie kosten daher weit mehr als Gold. Kollege Ben Dror Yemini berichtet heute in Ma’ariv (Hebräisch) über diese und viele andere Spitzenleistungen von israelischen Forschern, die in mehreren Bereichen führend in der Welt sind.

Modernes Wunder aus dem heiligen Land: ein Kilo Tomatensamen für 350,000 Dollar!

Goldsteinigung – ein Begriff und seine Bedeutung

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Wer rettet Obama vor seinen eigenen Fehlern im Mittleren & Fernen Osten? / Afghanistan, Israel, Muslim World: the road to hell is paved with good intentions… / חובבנות, תמימות, ייעוץ גרוע, אובמה: הדרך לגהינום רצופה כוונות טובות

Daniel Dagan 15. April 2010

דניאל דגן – US Präsident Barack Obama wollte es nicht. Doch er hat es leider durch eine naive, dilettantische Politik bewirkt: seit seiner Amstübernahme wurde die arabisch-palästinensische Haltung erheblich verhärtet. Es finden keine Gespräche mehr mit Israel statt, obwohl diese vorher zur täglichen Routine gehörten. Währenddessen bekräftigt Jerualem immer wieder seine Bereitschaft, mit ALLEN arabischen und muslimischen Nachbarn ohne Vorbedingungen auf höchster Ebene zu verhandeln. Die Feinde Israels sind ermuntert. Freunde des jüdischen Staates sind besorgt und irritiert. 76 US Senatoren - darunter sehr viele der eigenen demokratischen Partei – kritisieren Obama vehement.

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ABC News: Syrien fühlt sich ermuntert, liefert noch mehr Raketen an Hisbollah / Front Page: …doch Obama zielt auf Israel / Avital Alter: Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wird wie ein Gefangener gehalten… sein Spielraum schrumpft / …während Obamas Lachen nicht vergeht… auch nicht durch iranische nukleare Bedrohung

In den Beziehungen zur arabischen und muslimischen Welt hat Obama das Gegenteil dessen bewirkt, was er durch seine dramatischen Versöhnungsgesten erreichen wollte. Das Verhältnis mit der relativ gemässigten Türkei ist auf dem Tiefpunkt, obwohl sich Obama beharrlich weigert, den Völkermord an den Armeniern beim Namen zu nennen und die Unterdrückung des kurdischen Volkes auch nur ansatzweise zu verurteilen. Der Iran fühlt sich stärker denn je und bastelt weiterhin an seiner Atombombe. Arabische Staaten, die früher aktiv Aussöhnung suchten, warten nun darauf, dass Amerika Druck auf ihre Gegner ausübt. Israel wird an den Pranger gestellt – nicht zuletzt durch systematische Manipulationen, die zum erheblichen Teil von EU-Steuerzahlern finanziert werden (allerding ohne jegliche öffentliche Transparenz).

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New York Times: Afghanistan und kein Ende… Tal des Todes… / Obama ordnet immer mehr gezielte Tötungen von Taliban Aktivisten an / Times: …was mit diesem unbemannten Flugzeug durchgeführt wird / Sts News: nun werden selbst US Bürger aus der Luft liquidiert / Spiegel: …was bei den Alliierten Irritationen hervorruft

In Afgahnistan ist die Lage verwirrend. Der anhaltende Krieg findet immer weniger Anhänger im Westen. Selbst in den USA wird massiv Kritik geübt. Junge Amerikaner und Europäer sterben tausende Kilomter von ihrer Heimat entfernt… in einem Konflikt, dessen Sinn und Zweck immer weniger durchsichtig ist… Obama unterstützt öffentlich und mit großem Nachdruck den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai. Dieser aber wendet sich von Amerika ab und droht, sich den Taliban anzuschließen. Wo sind die schlauen Berater des Präsidenten? Sowohl im mittleren als auch im fernen Osten braucht Obama viel Nachhilfeunterricht.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Obama, Deine Fußsohlen: so macht man es im Orient nicht!

US President: wishful thinking gives way to disenchantment…

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Schilda in Jerusalem; Netanyahu muss seine Regierung um 50 % verkleinern! Sofort! / Biden with Gothamists in Jerusalem: unpleasant blunders that expose dysfunction at the top…/ ירושלים: חכמי חלם סביב שולחן הממשלה

Daniel Dagan 11. März 2010

דניאל דגן – Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wusste gar nicht, dass Innenminister Eli Yshai dabei war, seinen hohen Gast aus Amerika, den US Vizepräsident Joe Biden, öffentlich und höchst peinlich zu brüskieren. Jawohl, er wusste es tatsächlich nicht!

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Avital Alter, Yediot: Biden in Jerusalem.. Thema Iran darf nicht verschleiert werden! / Jerusalem Post: doch die Regierung in Jerusalem funktioniert halt nicht… / Moshik,  Ma’ariv: Eli Yshai rollt den roten Teppich wieder ein…  / ESCAPE! wo ist bloß der Ausweg?

Innenminister Eli Yishai wusste auch nicht, dass irgendein Beamter in seinem Ministerium dabei war, eine peinliche Erklärung zu neuen, umstrittenen Bauten in Jerusalem abzugeben, die zu einem hohen Politikum zwischen Jerusalem und Washington werden würde. Jawohl, er wusste es tatsächlich nicht!

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Amos Biederman, Ha’aretz: Eli Yshai im Einsatz; “He blew it”, wie die Amis sagen / Jerusalem Post: Extremisten wie Amr Moussa haben wieder Hochkunjunktur; “Gespräche werden abgesagt!” / Ha’aretz sieht Brand / Ma’ariv schickt die Feuerwehr

Unglaublich aber wahr: Jerusalem ähnelt langsam Schilda (Hebräisch: חלם). Schildbürger (Hebräisch:  חכמי חלם) scheinen die Regie übernommen zu haben. Das kommt daher, dass Ministerpräsident Netanyahu an der Spitze einer Regierung von gleich 30 Ministern steht! Er kann gar nicht wissen, was im Gewühle dieses komplizierten Machtapparats geschieht. Er tappt oft im Dunkeln… er wird fast täglich mit bösen Überraschungen konfrontiert… und er muss sich immer wieder für Dinge entschuldigen, die er selbst in seinen schlimmsten Albträumen nicht erahnte…

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Schildbürger (Google Foto-Auswahl) / Die Stadt Chelm in Polen; in Hebräisch steht sie für Schilda (Courtesy masa.co.il)

So kann man nicht weitermachen. So kann man nicht das wohl schwierigste Amt der Welt ausüben… der Ministerpräsident eines winzig kleinen Landes, das als Supermacht durchgeht und täglich (oder gar stündlich) Schlagzeilen in aller Welt produziert.

Nukleare Bedrohung durch den Iran hin oder her… Feindseligkeit von weiten Teilen der arabischen Welt… Kampagne gegen den jüdischen Staat im Namen der Menschnrechte, wobei Diplom-Flugzeugentführerin Leila Khaled die Woche der Israel-Hetze mit einem Impulsvortrag in Oxford einleitet.. Goldsteinigung am laufenden Band, um Israel zu delegitimieren und letztlich zu beseitigen… in der momentanen Lage aber tritt das in den Hintergrund!

Die dringendste Aufgabe: eine sofortige Reform der politischen Institutionen, die dieses kleine Israel regieren. Dafür müssen alle verantwortlichen Kräfte an einem Strang ziehen. Es muss schnell etwas geschehen, damit Israel auch morgen und übermorgen überlebt.

Stellen Sie sich vor: Netanyahu entlässt die Hälfte seiner Minister. Vernunft und Effizienz siegen endlich! Ist es möglich? Jawohl! Das bei weitem größere Deutschland kommt mit 15 Ministern aus. Das kleine Israel muss es auch können. Sofort!

Lesen Sie bitte auch diese Informationen:

Schildbürger

Die jüdische, hebräische Form von Schildbürgern heißt חלם …es sind blöde, unsinnige Handlungen von jüdischen Menschen, die in einer kleinen polnischen Stadt an der Grenze zu Ukraine lebten. Hier ist die hebräische Version:

חכמי חלם

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Yom Ha’shoa / Holocaust Memorial Day / יום השואה

Daniel Dagan 27. Januar 2010

דניאל דגן – Heute begeht man in aller Welt Yom Ha’shoa – Holocaust Memorial Day. Es ist ein trauriger Tag. Man erinnert an Millionen jüdische Menschen, die systematisch von den Nazis ermordert wurden.

Doch es ist auch ein glücklicher Tag. Das Vernichtungslager Auschwitz wurde durch die Rote Armee befreit. Für die Völker Europas und die Welt gab es wieder Hoffnung und Zuversicht.

Israel wurde nicht WEGEN sondern TROTZ der Shoa gegründet

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Yediot: der israelische Staatspräsident Shimon Peres am Gleis 17 im Bahnhof Grunewald, von dem Berliner Juden in die Gaskammer transportiert wurden; inzwischen hielt Peres eine viel beachtete Rede im Bundestag / Ma’ariv, Yedioto: viele Israelis waren dabei, als Ministerpräsident Benjamin Netanyahu in Auschwitz sprach

Die Grundlagen für die Entstehung eines modernen jüdischen Staates wurden bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts gelegt und später durch harte und konsequente Arbeit Anfang des 20. Jahrhundert befestigt. Damals gab es zwar immer wieder Judenverfolgung in vielen Teilen der Welt – einschließlich im Orient und im arabischen Raum. Doch es gab weder Naziherrschaft noch minuziöse Pläne, jüdisches Leben in Europa und in aller Welt komplett auszulöschen.

Die Türkei hat jüdisches Leben gerettet; das darf man gerade heute nicht vergessen

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Ha’aretz: der türkische Ministerpräsident Recep Erdogan bezeichnet die Shoa als das schlimmste Verbrechen aller Zeiten / Turkish Weekly erinnert an die Rettung von Juden zwischen 1933 und 1945 / wir schreiben das Jahr 1492: mit solchen Schiffen hat das osmanische Reich Juden aus Spanien gerettet

Eine besondere, positive Rolle in der jüdischen Geschichte spielte die Türkei. Nach der Vertreibung der Juden aus Spanien im Jahre 1492 hat das osmanische, muslimische Reich Schiffe geschickt, um Juden vor der Verfolgung zu retten. Während des zweiten Weltkrieges und noch davor bot sich die Türkei als Zufluchtsort für viele Juden an.

Zeppelinfeld, Nürnberg: hier wurden die Massen für die Verbrechen mobilisiert

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Besuch am Ort der großen Aufmärsche der Nazis: Hitler grüßt die Massen / auf dieser Treppe stand der Führer / von dieser Tribüne aus sprach er zu den Massen / mit diesem Lichtspektakel hat er sie beeindruckt (Fotos: Heribert Schmitz)

Diese Umstände darf man keineswegs vergessen. Gerade jetzt nicht, wenn der türkische Ministerpräsident Erdogan immer wieder gefährliches Vokabular benutzt, um sich die Unterstützung von Extremisten im eigenen Land zu sichern. Jetzt ist höchste Zeit, die jüngsten Spannungen zwischen Israel und der Türkei wieder abzubauen. Für beide Seiten steht einfach zu viel auf dem Spiel.

Informationen zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg finden Sie hier:

Zeppelinfeld & Zeppelinhaupttribüne

Dieser Beitrag aus der linksgerichteten Zeitschrift KONKRET könnte Sie auch interessieren:

KONKRET: Gespräch zur Kritik der Linken an Israel

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Jerusalem & Kaiser Wilhelm II: helfen Sie mit, die Geschichte zu dokumentieren! / Christmas is coming, the geese are getting fat… Please put a document in old history’s hat! / ירושלים מתעדת הסטוריה

Daniel Dagan 21. Dezember 2009

דניאל דגן -  Es ist eher unwahrscheinlich, dass Sie persönlich dabei waren, als Kaiser Wilhelm II 1898 in Jerusalem eingezogen ist. Doch vielleicht haben Sie Familienangehörige oder Freunde, die das große Ereignis damals erlebten? Vielleicht haben Ihre Verwandten oder Bekannte Fotos und Schriften für die nachkommenden Generationen hinterlassen? Mag sein, dass diese wertvollen Dokumente irgendwo in einer Schublade schon seit Generationen rumliegen?

Solche stummen Zeitzeugen sind in Israel sehr gefragt! Und die Weihnachtszeit ist wohl eine gute Zeit, mal wieder daran zu erinnern. Viele Christen sind in diesen Tagen in Jerusalem. Wenn nicht persönlich dann wohl mit ihrer religiösen Überzeugung, mit ihren Gedanken und Gefühlen.

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Yediot: 1882 kamen viele jüdische Flüchtlinge aus Jemen nach Jerusalem und bewohnten zunächst Höhlen, die gelb markiert sind / immer mehr jüdische Flüchtlinge aus Arabien zogen nach; hier ein Bild von 1908 / Ma’ariv, 2009: verfolgte Juden im Jemen warten auf die Ausreise / Jewishmag.com: Kaiser Wilhelm II beim Einzug in Jerusalem; wir schreiben das Jahr 1898 / über 100 Jahre später: der Großenkel des Kaisers macht die Jerusalem Fahrt nach

In mehreren geschichtlichen Phasen war Jerusalem mit Deutschland stark verbunden. Ganz markant und ungewöhnlich: der Besuch von Kaiser Wilhelm II in der heiligen Stadt. Dieser hat ja klare Spuren hinterlassen. Nun sucht man in Israel verstärkt Fotos und Dokumente. Und man verspricht zuverlässig, dass diese mit großer Sorgfalt restauriert und aufbewahrt werden. Für die Stadt Jerusalem, für Deutschland, für Israel – eingentlich für die ganze Menschheit.

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Yediot: Postamt des Kaisers von Österreich mitten in Jerusalem; das Bild entstand 1880 / zwei Bilder vom Lager der deutschen Delegation des Kaisers / dieses Gebiet wurde vom osmanischen Reich an Kaiser Wilhelm II verschenkt / ifeel.co.il: darauf baute er eine Kirche & Hospiz, die nach seiner Frau Kaiserin Augusta Viktoria benannt wurde

Sie können sich bei Photo Prisma in Jerusalem melden. Dort sind engagierte, kompetente Experten dabei, Fotos und Dokumente zusammen zu tragen. Sie können sich auch hier bei mir melden. Diese spannende Story ist leider noch wenig bekannt. Sie werden womöglich helfen können, ein Stück deutsch-jüdische Geschichte in Erinnerung zu rufen. Darauf lässt sich auch Zukunft bauen!

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Yediot: auf diesem Podest stand  Kaiser Wilhelm II 1898; das Bild zeigt den britischen General Allenby bei seinem Einzug in Jerusalem 1918 / damals sah die jüdische Synagogue Ha’churva in der Altstadt so aus / Ha’aretz: Jerusalem im Spiegel – optisch & historisch / Mitstreiter in der Gegenwart: Anba Abraham, Erzbischof der koptischen Kirche und der arabische Geschäftsmann Abed Hirbawi

Beachten Sie dabei auch die Verbindung zur arabischen Bevölkerung in Jerusalem – Christen und Muslime zugleich. Und denken Sie bitte auch an mögliche Begegnungen mit orientalischen Juden, die ja immer Jerusalem bewohnten und dort die Mehrheit ausmachten.

Noch lange vor Kaiser Wilhelm II – und auch bevor die große Welle der jüdischen Aliya (Einwanderung nach Israel) aus Europa einsetzte - kamen die orentalischen Juden wieder nach Jerusalem. Diese vergessenen jüdischen Flüchtlinge aus dem arabischen Raum verdienen endlich Aufmerksamkeit und Anerkennung. Auch und gerade in Deutschland und in Europa.

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Jerusalem – die heilige Stadt (Foto Auswahl Google)

Zum guten Schluss: bekanntlich ist in Jerusalem jeder Stein heilig… jede Handlung hoch umstritten… Konflikte gibt es ja zuhauf. Brennend Aktuell: die koptische Kirche am Heiligen Grab beansprucht einen Kellerraum, der einem arabischen, muslimischen Geschäftsmann lange Zeit gehörte und womöglich noch gehört. Darüber wird heftig debattiert – mit Juristen, Historikern, Theologen, Archäologen…

Wie soll es ausgehen? Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wird höchst persönlich Stellung beziehen müssen. Doch der Mann hat ja schon genug Probleme unter Juden… Netanyahu ist echt nicht zu beneiden, wenn er auch noch zwischen Christen und Muslimen schlichten muss…

Hoffentlich geht die Sache gut aus. Mit einem für beide Seiten tragbaren Ausgleich. Denn so – und nur so – kann das friedliche Zusammenleben in Jerusalem beibehalten werden.

Wäre schön, wenn Sie diese Bitte an Freunde & Bekannte weiterleiten würden. Danke!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Juden im Orient

Christmas is coming, the geese are getting fat / Please put a penny in the old man’s hat…

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Klimakonferenz: ist die Erde noch zu retten? / Copenhagen target: cut emissions in West, limit their growth elsewhere / קופנהאגן: כולם חייבים לפעול – גם ישראל

Daniel Dagan 6. Dezember 2009

דניאל דגן – Seit Menschengedenken streiten die Machthaber unter sich. Mal über religiöse Überzeugung. Mal über Verteilung von Ressourcen. Mal über Territorium. Mal über die Durchsetzung ideologischer Vorsätze. Kriege wurden sogar schon über die Eroberung des Herzens einer schönen Frau geführt.

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El País, Spanien: droht das Ende unseres Planeten? der Mensch hat es in seinen Händen… / Yediot, Israel: in Kopenhagen wird darüber beraten / Jerusalem Post: im Parlament Brasiliens beklagt Stammesführer Tuira Kayapo, dass die Lebensgrundlage seines Volkes – der Wald – zerstört wird / DEIN Spiegel: auch die Eisbären sind betroffen; das versteht doch jedes KIND

Nun geht es aber um das Ganze. Um die Erde selbst. Wenn unser Planet verkommt ist unser aller Existenz gefährdet. Dann bleibt auch wenig, worum man noch streiten kann. In Kopenhagen soll der Versuch unternommen werden, dieses Bewusstsein zu prägen. Und dann auch noch Konsequenzen zu ziehen und entsprechend zu handeln!

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El País: so pumpen wir die Ressourcen aus der Erde – hier in Norwegen / International Herald Tribune: so verpesten wir die Luft… / und das ist die Konsequenz: Überflutung in Indonesien… / Guardian: …und in Indien / Berliner Zeitung: weil wir die Erde einfach zum Kochen bringen / FOCUS auf Treibhauseffekt

Ob es klappt? Skepsis ist angebracht! Denn die in Kopenhagen versammelten Politiker handeln vor allem mit der Erwartung, etwas Vorteilhaftes nach Hause zu bringen. Mehr Wohlstand für das Volk zuhause… Mehr Unterstützung für ihre Machtpositionen… Mehr Stimmen bei dem nächsten Urnengang…

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Tagesspiegel: Ziel in Kopenhagen – Erderwärmung begrenzen / Hamburger Abendblatt: Obama verspricht, die CO2 Vorgaben einzuhalten / Financial Times: China aber trickst angeblich aus… / Itamar Daube in Ma’ariv: zählen auch die Kleinen? Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu überlegt noch, ob er nach Kopenhagen soll

“Politiker denken an die nächste Wahl. Staatsmänner an die nächste Generation”. Es wäre zu hoffen, dass die Entscheidungsträger(innen) in Kopenhagen vor allem die nächsten GeneratioNEN im Blick haben werden. Auch und gerade dann, wenn sie sich vor den zwingenden Konsequenzen nicht drücken können.

Notwendig ist letztlich eine umfassende Umgestaltung der herkömmlichen Industriegesellschaft. Dazu ist heute niemand bereit. Jedenfalls nicht, bevor die nächste große Katastrophe eintritt, die unser unverantwortlicher Umgang mit den vorhandenen Ressourcen immer näher bringt.

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Den künftigen Generationen ein Stimmrecht geben!!!

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Mehr Informationen (English) finden Sie in der offiziellen Website der Klimakonferenz:

Climate Change Conference

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Neue Siedlungen nur bei BBC, ARD & ZDF – oder auch auf dem Terrain? Das ist die Gretchenfrage! / Obama, Netanyahu, on the verge of agreement on the controversial settlement issue

Daniel Dagan 28. August 2009

דניאל דגן – Während Ministerpräsident Benjamin Netanyahu von London und Berlin nach Jerusalem zurückkehrte, baute Israel laut BBC, ARD & ZDF fleißig und unbeirrt immer neue Siedlungen. Israelischen Medien zufolge wurde jedoch die Bautätigkeit in den bestehenden Orten stark eingeschränkt. Neue Siedlungen würden sowieso seit langem nicht mehr enstehen. Die Wahrnehmungsunterschiede sind auffallend und werden wohl auch von politischen Haltungen und Sachzwängen beeinflusst.

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Eran Wolkowski in Ha’aretz: “hier absetzen” – wird nun gebaut oder nicht? / Debka File: Jordaniens König Abdullah II verdrängt immer mehr die Palästinenser, die knapp 80 % der Bevölkerung seines Reichs ausmachen / Ma’ariv: Obama & Netanyahu sind dabei,  eine Einigung in der Siedlungsfrage zu erzielen / Jerusalem Post: nur noch 4 % der Israelis betrachten den US Präsident als Freund / Yediot: Obama plant einen baldigen Israel Besuch, um verlorenes Vertrauen zurück zu gewinnen Den ganzen Beitrag lesen »

Merkel & Netanyahu in Berlin: kein Junktim zwischen Friedensprozess und der nuklearen Aufrüstung Teherans / Iran goes nuclear: Dialog is still possible, but sanctions loom / נתניהו בברלין: עוד השנה ישיבה משותפת של ממשלות גרמניה וישראל

Daniel Dagan 27. August 2009

דניאל דגן – Kanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Bejamin Netanyahu wollen den Friedensprozess vorantreiben. Doch sie setzen unterschiedliche Akzente. Merkel betont den kompletten Siedlungsstop, Netanyahu die Anerkennung Israels als einen jüdischen Staat durch die ganze arabische Welt.

Beim Thema nukleare Aufrüstung des Irans herrscht Einigung: Teheran muss endlich sein Atomprogramm transparent machen. Das Angebot zum Dialog bleibt bestehen, doch die Zeit drängt. Sanktionen können verhängt werden, wenn Teheran nicht bald reagiert. Dazu müssen allerdings laut Merkel auch noch Russland und China gewonnen werden.

Berlin und Jerusaelm wollen ihre regelmässigen Konsultationen fortsetzen. Noch in diesem Jahr sollen sich beide Regierungen zur gemeinsamen Arbeitssitzung in Deutschland treffen.

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Die Welt: Merkel & Netanyahu küssen sich – fast / Die Presse: Siedlungsstop in aller Munde / Yediot: laut Merekl kann man die Shoa & die iranische Bedrohung nicht vergleichen / Jerusaelm Post: Merkel fordert eine Reaktion Irans auf das Angebot zum Dialog / Journalisten bei der Pressekonferenz im Kanzleramt

Ritualmordlegende: schwedisches Außenministerium finanzierte die “Recherche” des Journalisten von Aftonbladet mit / Stockholm Blood Libel: Swedish Foreign Ministry co-financed the scandalous “in-depth research” against Israel

Daniel Dagan 24. August 2009

דניאל דגן – Die Krise zwischen Stockholm und Jerusalem verschärfte sich erheblich, nachdem auch Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt eine Verurteilung der Vorwürfe ablehnte, dass Israel angeblich Araber gezielt tötet, um ihre Organe für Transplantationen zu benutzen.

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Aus dem Blog des ehrgeizigen Außenministers Carl Bildt: “Today is the time… to push for a major Middle East Action…” Doch kann er das Vertrauen der Israelis zurückgewinnen, nachdem er seine eigene mutige Botschafterin verurteilte?

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Ma’ariv berichtete, Stockholm musste bestätigen: 2001 finanzierte das schwedische Außenministerium – zusammen mit Gewerkschaften und anderen Organisationen, die angeblich für Menschenrechte kämpfen -  die “Recherche” sowie ein Buch des Journalisten Donald Bostrom. Die Daten im Artikel von Aftonbladet sind lediglich eine Wiederverwendung der Ritualmordlegende, die schon im Buch erschien. Das Stockholmer Boulevardblatt platzierte übrigens den sensationellen Bericht in der Rubrik “KULTUR”

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Atom-Gipfel in Washington: soll Israel dabei sein? / Obama’s summit on securing nuclear stockpiles: should Israel attend?

Daniel Dagan 11. August 2009

דניאל דגן – Noch hat US Präsident Barack Obama nicht entschieden, ob er Israel zum sogenannten “Atom-Gipfel” einladen wird, der im März 2010 in Washington stattfinden soll.

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POLITICO: die potenzielle Teilnahme Israels wirft bereits Schatten auf die geplante Veranstaltung / Erste israelische Pressemeldungen zum brisanten Thema – hier in Yeditot und Ha’aretz

Der von Obama initiierte Gipfel soll nach Wegen suchen, wie die Risiken eingedämmt werden können, die von atomaren Anlagen ausgehen. Den ganzen Beitrag lesen »

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