Archiv für das Tag 'barack obama'

Obama: der Präsident verliert an allen Fronten / USA: The president’s problems spill out of control / בחירות אמצע הקדנציה: אובמה בלחץ

Daniel Dagan 19. Juli 2010

דניאל דגן – Midterm Elections in den USA. Der Alptraum eines jeden Präsidenten. Er mag noch so populär gewesen sein, als er gewählt wurde. In Midterm Elections wird er dafür bestraft, dass seine Politik noch nicht greift. Dass die Wahlversprechen gar nicht oder noch nicht eingelöst werden konnten.

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New York Times: diese Probleme belasten den Präsidenten ; André da Loba: Obama’s Business Plan; er steht auf schwachen Füßen / Ratschläge für den angeschlagenen Obama / Huffington Post: auch in Afghanistan läuft alles schief

Dem einst sehr populären Präsidenten Barack Obama geht es nicht anders. Und es trifft ihn sehr hart. Bei den kommenden Midterm Eelections 2010, die am 2. November stattfinden werden, befürchtet er ein Desaster für seine demokratische Partei. Zwar ist die Wahl noch lange nicht entschieden. Doch die Medien in Amerika zeigen schon fast Mitleid mit dem angeschlagenen Obama. Die Impressionen hier sind nur eine kleine Auswahl aus einer täglichen Flut an Kritik, Ratschlägen und Analysen.


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Alexander Hunter in Washington Times: Überwindung der Irritationen mit Israel? Alles nur Wahl-Show; Obamas Hand ist kalt / Newsweek: Umwelt-Katastrophe ist Wahl-Katastrophe für Obama / Remirez in New York Post: wie stoppen wir bloß die Probleme des Präsidenten?

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Wer rettet Obama vor den eigenen Fehlern?

Friedenspreise kritisch betrachtet: NOBEL geht Afghanistan zu Grunde

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Hamburger Gipfel mit Pommes und Ketchup: die zur Schau gestellte Harmonie täuscht / Obama-Medvedev: Burgers City Deal perfect; but where’s the beef? / אובמה-מדבדב: מה באמת יש בקציצות האלה

Daniel Dagan 25. Juni 2010

דניאל דגן – Russland und die USA kommen sich näher. Sie haben in letzter Zeit Verträge unterzeichnet, die sie zur gegenseitigen Reduzierung des Arsenals von Atomwaffen verpflichten. Die ehemaligen Kontrahenten des kalten Krieges haben gemeinsame Sorgen. Beide sind Zielscheibe von Terrorgruppen, die im Namen der muslimischen Religion einen bewaffneten Kampf führen. Gegen Russland – weil es über große Regionen herrscht, in denen Muslime leben, die die Zentralmacht in Moskau ablehnen. Gegen die USA, weil diese Weltmacht die westlichen, christlich geprägten Werte verkörpert, die der internationale Jihad besiegen will.

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Auswahl von Schlagzeilen zum Hamburger Gipfel / Frugal Café Blog Zone / The Moscow Times / Washington Times / ABC, Madrid: in Spanisch heißt es “patatas fritas”

Doch Russland und die USA sind in einer neuen Rivalität verwickelt. Nach längerer Zeit der Krise und der Umgestaltung strebt Russland wieder den Status einer Großmacht an. Mit seinen riesigen Ressourcen, die nur zum Teil erschlossen wurden, hat es ein enormes Potenzial. Vor allem in Zentralasien will Russland seine Macht ausbauen und zementieren. Dort will es keinen amerikanischen Einfluss dulden.

Der neue Konfliktstoff macht sich schon heute bemerkbar. Etwa in der massiven Gewaltanwendung in Georgien. In der Politik gegenüber dem Iran. In den unterschiedlichen Bewertungen über den internationalen Einsatz in Afghanistan. Russland sagt und zeigt, dass es hier um seine eigenen, vitalen Interessen geht. Mit dem immer noch unterschätzten Präsident Dmitry Medvedev tritt Russland bewusster auf. Das wird auch Obama erfahren haben, als er mit Hamburger und Chips ein schönes Bild der Harmonie zu vermitteln versuchte.

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Die neue-alte Дмитрий Медведев Großmacht Russland

Moskau: President Medvedev geht unter die Journalisten

Fighting in the name of God

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Afghanistan: das wollte Ihnen Obama nicht verraten / Comment is free – unless your boss is Barack Obama / אובמה: עלבון לנתניהו – לא נורא; עלבון לנשיא – חס וחלילה

Daniel Dagan 24. Juni 2010

דניאל דגן -  US Präsident Barack Obama hat den Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte in Afghanistan General Stanley McChrystal entlassen. Angeblich nur wegen Kommentaren, die ihn selbst, Obama, und vor allem den Vize-Präsident Joe Biden beleidigen. Es stimmt, dass solche Kommentare gefallen sind. Es stimmt, dass diese völlig inakzeptabel sind. Das Primat der Politik muss ja herrschen. Ein Kommandeur, in welcher Position auch immer, darf die politische Führung nicht abwertend angreifen. Schon gar nicht in der Öffentlichkeit.

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The Afghan Daily: noch ungetrübt; Obama und McChrystal beraten  / Jonathon Rosen zeichnet die Lage in New York Times: der General salutiert und spricht; Obama hört und wirft ihn raus / The White House: die Entlassung wird offiziell

Doch Präsident Obama fügte hinzu, dass die Entlassung nichts mit Differenzen in der Afghanistan Strategie zu tun hat. Das stimmt nicht. General McChrystal  hat sich abfällig geäussert, weil er frustriert ist. Weil er einmal auch öffentlich zum Ausdruck bringen wollte, dass von der internationalen Streitmacht in Afghanistan Unmögliches verlangt wird. Nämlich schnelle Erfolge zu zeigen, um die Positionierung der Obama Administration für die nächste Wahl zum Amt des Präsidenten zu begünstigen.

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Surghar, Kabul: in diesem Grenzgebiet werden die Kämpfe ausgetragen / The Daily Afghan: Entlassung ist der Aufmacher / Kabul Press: “Obama und Clinton verraten die demokratischen Kräfte in Afghanistan” / Steve Bell in Guardian: Obama hat die Beleidigung gehört; Obama reagiert

Tatsache ist, dass die Obama Strategie in Afghanistan nicht funktioniert. Auch nach knapp zehn Jahren militärischer Intervention kann man das Land nicht zur Ruhe bringen. Auf dem Spiel steht die Loyalität der afghanischen Bevölkerung. Die Erfolge des Militärs, das ja relativ leicht Gebiete und Regionen einnimmt, können diese Loyalität nicht sichern. Im Gegenteil – sie wirken oft kontraproduktiv. Die Afghanen sind von den westlichen Werten nicht überzeugt, die ihrer Gesellschaft auferlegt werden sollten. Dieses Problem bleibt Obama auch nach dem Abgang von McChrystal erhalten.

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Afghanistan, Somalia, Yemen: alles bloß Al Kaida?

NATO caught between the Devil and the Deep Blue Sea

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USA: Ölflut bedroht die Menschen… Katrina Effekt bedroht Obama… / Obama’s Offshore Drilling initiative may be stillborn / נפט בים, אסון על החוף: אובמה שוב מגלה את אמריקה

Daniel Dagan 1. Mai 2010

דניאל דגן - Nach langem Zögern hat US Präsident Barack Obama vor kurzem die Genehmigung für neue, umfangreiche Erdölbohrungen vor den Küsten der USA erteilt. Er hat es widerwillig getan – gegen die eigene Überzeugung und auch gegen Wahlversprechen. Er fühlte sich zur Suche nach dem flüssigen Gold gezwungen, damit die Weltmacht Amerika ein Stück unabhängiger von Erdöllieferungen bleibt.

Obama genehmigte Offshore Drilling… nun muss er seine Zustimmung vielleicht wieder zurück nehmen…

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The Advertiser, Lafayette, Louisiana: so wird vor der Küste gedrillt / das Öl bedroht die Menschen / Neshoba Democrat, Mississippi: Story aus der Hölle / The Advocate: das Öl erreicht die Küste / Yazoo Herald, Mississippi: Tornado tobt auch noch

Das ist eine Konsequenz aus der Katastrophe, die nun an der Südküste der USA droht. Dort explodierten Einrichtungen der Ölkonzerne, die das schwarze Gold aus der Tiefe des Meeres holen. Menschen, Tiere und Pflanzen sind gefährdet. Das Desaster ist ein schwerer Schlag für die Wirtschaft der Region, die sich langsam von der Katrina Katastrophe vor fünf Jahren erholt.

Sea Coast Echo bringt Klänge zum Begräbnis… Tanz auf dem Louisiana- und Mississippi Vulkan…

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Sea Coast Echo, Mississippi: die Katastrophe kommt WIEDER / Huffington Post: Regierung? BP? wer trägt die Verantwortung? / HBO: TV Serie über Katrina Desaster vor 5 Jahren; Musik zum Begräbnis / Gambit, New Orleans: Tanz auf dem Vulkan? das Leben muss ja weitergehen…

Hurricane Katrina: erinnern Sie sich noch? Winde kamen. Dämme konnten die Wassermassen nicht halten. Ganze Regionen standen unter Wasser. Die schöne, zauberhafte Stadt New Orleans wurde fast komplett zerstört. Die damalige US Regierung unter Präsident George W. Bush versagte. Obama selbst nutzte diese Ereignisse, um für eine bessere Politik zu werben, die die Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Fast könnte man sagen: Obama entdeckt Amerika - auch wenn etwas verspätet. Er lernt täglich dazu. Er wächst in das Amt hinein. Er wird realistischer. Und er macht gelegentlich die Erfahrung, dass seine eigene, harsche Kritik an seinem Vorgänger ihn immer wieder einholt.

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Obama: wishful thinking gives way to disenchantment

The road to hell is paved with good intentions…

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Wer rettet Obama vor seinen eigenen Fehlern im Mittleren & Fernen Osten? / Afghanistan, Israel, Muslim World: the road to hell is paved with good intentions… / חובבנות, תמימות, ייעוץ גרוע, אובמה: הדרך לגהינום רצופה כוונות טובות

Daniel Dagan 15. April 2010

דניאל דגן – US Präsident Barack Obama wollte es nicht. Doch er hat es leider durch eine naive, dilettantische Politik bewirkt: seit seiner Amstübernahme wurde die arabisch-palästinensische Haltung erheblich verhärtet. Es finden keine Gespräche mehr mit Israel statt, obwohl diese vorher zur täglichen Routine gehörten. Währenddessen bekräftigt Jerualem immer wieder seine Bereitschaft, mit ALLEN arabischen und muslimischen Nachbarn ohne Vorbedingungen auf höchster Ebene zu verhandeln. Die Feinde Israels sind ermuntert. Freunde des jüdischen Staates sind besorgt und irritiert. 76 US Senatoren - darunter sehr viele der eigenen demokratischen Partei – kritisieren Obama vehement.

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ABC News: Syrien fühlt sich ermuntert, liefert noch mehr Raketen an Hisbollah / Front Page: …doch Obama zielt auf Israel / Avital Alter: Ministerpräsident Benjamin Netanyahu wird wie ein Gefangener gehalten… sein Spielraum schrumpft / …während Obamas Lachen nicht vergeht… auch nicht durch iranische nukleare Bedrohung

In den Beziehungen zur arabischen und muslimischen Welt hat Obama das Gegenteil dessen bewirkt, was er durch seine dramatischen Versöhnungsgesten erreichen wollte. Das Verhältnis mit der relativ gemässigten Türkei ist auf dem Tiefpunkt, obwohl sich Obama beharrlich weigert, den Völkermord an den Armeniern beim Namen zu nennen und die Unterdrückung des kurdischen Volkes auch nur ansatzweise zu verurteilen. Der Iran fühlt sich stärker denn je und bastelt weiterhin an seiner Atombombe. Arabische Staaten, die früher aktiv Aussöhnung suchten, warten nun darauf, dass Amerika Druck auf ihre Gegner ausübt. Israel wird an den Pranger gestellt – nicht zuletzt durch systematische Manipulationen, die zum erheblichen Teil von EU-Steuerzahlern finanziert werden (allerding ohne jegliche öffentliche Transparenz).

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New York Times: Afghanistan und kein Ende… Tal des Todes… / Obama ordnet immer mehr gezielte Tötungen von Taliban Aktivisten an / Times: …was mit diesem unbemannten Flugzeug durchgeführt wird / Sts News: nun werden selbst US Bürger aus der Luft liquidiert / Spiegel: …was bei den Alliierten Irritationen hervorruft

In Afgahnistan ist die Lage verwirrend. Der anhaltende Krieg findet immer weniger Anhänger im Westen. Selbst in den USA wird massiv Kritik geübt. Junge Amerikaner und Europäer sterben tausende Kilomter von ihrer Heimat entfernt… in einem Konflikt, dessen Sinn und Zweck immer weniger durchsichtig ist… Obama unterstützt öffentlich und mit großem Nachdruck den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai. Dieser aber wendet sich von Amerika ab und droht, sich den Taliban anzuschließen. Wo sind die schlauen Berater des Präsidenten? Sowohl im mittleren als auch im fernen Osten braucht Obama viel Nachhilfeunterricht.

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Obama, Deine Fußsohlen: so macht man es im Orient nicht!

US President: wishful thinking gives way to disenchantment…

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Nuklear Gipfel: Obama ist lediglich der Gastgeber / Nuclear Summit, Washington: Obama fails… Sarkozy assumes leadership / פיסגה הגרעין בוושינגטון: אובמה מהסס, סרקוזי מוביל

Daniel Dagan 13. April 2010

דניאל דגן – Gipfel in Washington, auf dem US Präsident Barack Obama versucht, eine Einigung über die Begrenzung oder gar Beseitigung der nuklearen Waffen zu erzielen. Ein ehrenwertes Ziel! Doch in der Welt, wie sie nunmal ist, kann dieses Vorhaben momentan nicht realisiert werden. Das wird Obama auch sehr bald einsehen.

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Figaro: Treffen der Giganten – USA und China / China Army Daily: immer mit nuklearem Potential dabei – auf dem diplomatischen Parkett… auf dem Schlachtfeld… auf Hoher See / TF1, Frankreich: Sarkozy sieht eine Rolle auch für SEIN Land; Frankreich wird auf die nukleare Abschreckung (Dissuasion) KEINESWEGS vezichten

Das liegt an einem Schlüsselfaktor: Gesinnung. Mit freiwilligen Einschränkungen oder gar Verboten kann Obama das Atomwaffenpotential auf Erden nicht abschaffen. Denn manche werden es weiterhin anstreben – und sich am Ende auch noch aneignen. Und diese “Manche” verfolgen ganz andere Ziele als Obama. Sie wollen ja die Welt dominieren. Im Namen einer Ideologie. Oder im Namen einer religiösen Überzeugung.

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Pravda: bei diesem territorialen Konflikt hat Japan keine Chance, da Russland ja eine Atommacht ist / NBC: Obama strahlt Optimismus aus / Adams in Telegraph, London: …und wie britische Politiker im Wahlkampf eine heile Welt versprechen / Slate France: …wozu die Haltung gegenüber dem Iran gehört / Enduring America: sucht Obama ein Deal mit den Ayatollas?

Das ist höchst gefährlich. Solchen Kräften kann und darf man nicht die Bühne überlassen. Auch wenn sie “zunächst” nur das kleine Israel vernichten wollen… “nur” den störenden Faktor jüdischer Staat, was ja nicht ganz so schlimm wäre… vielleicht wäre dann die Welt friedlicher? vielleicht würde gar endlich Ruhe und Stabilität herrschen?

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NBC: Sarkozy redet Klartext / Spiegel: hier kommt die Gefahr her / La Libre Belgique zitiert Sarkozy: “die Geduld mit dem Iran ist zuende” / Figaro zeigt Nuklearmächte in der Welt: der Iran (im Gegensatz zu Israel) hat sich offiziell dazu verpflichtet, keine Atomwaffen herzustellen; diese Verpflichtung wird aber nicht eingehalten

Weit gefehlt. Kräfte wie der Iran wollen natürlich ein Stück mehr erreichen. Im Namen von Allah streben sie an, dass sich die westliche Kultur insgesamt den von ihnen ausgelegten Vorschriften des Korans unterordnet. Das ist das erklärte Ziel. Ob man es wahr haben will oder nicht. Darum muss die nukleare Abschreckung zunächst doch noch beibehalten werden. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat es deutlich ausgesprochen – auch in Washington. Er hat leider recht. Obama wird es auch einsehen und danach handeln.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Atomgipfel: kommt Obama der Utopie näher?

Kanada: hier kommen manche Ansätze her…

Atommacht Iran der Ayatollas: Eindämmung angesagt!

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Gesundheitsreform durchgesetzt: Amerika wird nun doch gesünder! / ObamaCare gets under way! Change is occuring after all! / אובמה: נשיא חבול ומוכה מביא בריאות לאמריקה

Daniel Dagan 22. März 2010

דניאל דגן – Wie oft haben wir Journalisten US Präsident Barack Obama belächelt? Wie gern haben wir auf ihm herum gehackt? Seine Versprechungen für Wandlung sind leere Worte… er schafft es sowieso nicht.. Rhetorik steht bei ihm im Vordergrund… der angekündigte Change ist Makulatur…

Nun hat er es geschafft. In den USA wird  wohl eine allgemeine Krankenversicherung eingeführt – wenn auch mit manchen Einschränkungen. Volksfürsorge auf amerikanisch gibt es also doch. Unglaublich! Change ist also da!

Millionen Feiern den Erfolg: Amerika hat’s nun endlich geschafft!

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Boston Globe: machen Sie es für unser Volk! / International Herald Tribune: das sind die Rezepte / Nuevo Herald, Sprachrohr der US Hispanics: das wurde nun durchgeboxt! / Huffington Post: Change! / Change! / Change!

Sicherheit für Familie & Kinder: endlich kommt die USA auf die Beine!

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Werbung für Krankenverischerung in Israel: nun auch in den USA aktuell / San Francisco Chronichle: Amerika kommt doch hoch; hier ein Elefantenbaby in Friedrichsfelde, Berlin / Toronto Star: neue Sprachschöpfung -  ObamaCare

Noch sind Obama & Biden von Rückschlägen gezeichnet; doch die Frühjahrsmedizin ist bereits da!

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Garland in Telegraph, London: Obama und Vice-President Joe Biden von diversen Krisen verletzt / Arzneimittel verordnet / La Repubblica, Rom: Therapie muss her / White House Briefing in Rose Garden: der Frühling ist nun da!

Lesen Sie bitte ach diese Beiträge:

Ted Kennedy: er kämpfte erfolglos für die Gesundheitsreform

Probleme auch in Deutschland: warum werden Jugendliche immer dicker?

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Obama: der Präsident sucht Spiritualität… die Welt wartet auf Inspiration… / To rediscover the Audacity of Hope, Obama turns to God / אובמה: הבדידות בצמרת… האמונה

Daniel Dagan 23. Februar 2010

דניאל דגן – US Präsident Barack Obama sitzt in der Klemme: über ihn werden täglich Millionen Worte geschrieben. Jeden Moment gehen seine Bilder tausendfach um die Welt. Und dennoch ist er vielleicht der einsamste Mensch auf Erden…

Es hagelt Kritik… Barack Obama im Kreuzfeuer…

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The Economist, London: was geht schief in Washington? / Time, USA: warum ist alles eingefroren? / Ma’ariv, Israel: White House wird schwarz, was es auch immer bedeuten mag… / Foreign Policy: …Obama erinnert immer mehr an gescheiterten Jimmy Carter / Juxtapoz: seine Botschaft ist verschwommen… wie in dieser Popart Kreation von Ben Frost

Auf ihm lastet die Hauptverantwortung für den Weltfrieden. Für die ersehnte Erholung der Weltwirtschaft. Für die Bekämpfung von Armut, Not und Naturkatastrophen… Wie kann er damit fertig werden? Politisch, in seinen Handlungen? Und vor allem spirituell – als ein sensibler Mensch, der tatsächlich die Welt verbessern will?

Seine Botschaft ist unklar… bleibt er sich selbt noch treu?

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Business Week: liberaler (also linker) Obama als Verfechter des Kapitalismus… / Amos Biederman: …der sogar Georges W. Bush aus der Zauberkiste holt / Forbes: denn er muss ja Bin Laden bekämpfen… / Huffington Post: …und Erfolge im Kampf gegen Terror vorweisen

Er sucht Halt bei Gott… er holt sich Hilfe beim Gebet im kleinen Kreis…

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Ha’aretz: Michelle & Barack im Wahlkampf; das waren vielleicht Zeiten! / White House Darstellung: lässt sich Glanz & Glory wieder beleben? / Boston Globe: nach Innen wie nach Außen – Obama sucht Spiritualität, um wieder Inspiration geben zu können

Dieser Beitrag gewährt tiefe, innere Einblicke. Er macht deutlich wie der Präsident kämpft, um mit Gott und mit sich selbst ins Reine zu kommen

Boston Globe on the spiritual life of Barack Obama

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Mea Culpa in Washington

Gitmo, Terror, Krise… er wollte es besser machen…

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Iran: die Welt wartet wohl, dass Israel die Kastanien aus dem Feuer holt… / “Obama, allies getting tougher on Iran” – we’ve heard it before! / איראן: העולם מקווה שישראל תוציא את הערמונים מן האש

Daniel Dagan 11. Februar 2010

דניאל דגן – In Teheran wird der Jahrestag der muslimischen Revolution gefeiert. Vor 31 Jahren kamen die Ayatollas an die Macht. Seitdem ist der Iran um Jahrzehnte zurückgefallen. Rechte von Frauen und Menschenrechte allgemein werden mit Füßen getreten. Der Iran entwickelt Atomwaffen, bedroht ständig seine Nachbarn und kündigt immer wieder an, den Staat Israel vernichten zu wollen.

Iran feiert die Revolution – und sein Atomprogramm; Frauen und Regimekritiker werden brutal unterdrückt

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Al Alam, Teheran: das Regime der Ayatollas feiert 31 Jahre Revolution… / zeigt dabei stolz sein Atomprogramm / …und bringt Durchhalteparolen von Präsident Ahmadinedschad / New York Times: Gegner werden geprügelt und festgenommen / La Stampa: der Iran versucht, die Kommunikation per Google Mail zu kappen

Die Bedrohung wächst; der Iran rüstet auf; die Großmächte können sich über Sanktionen nicht einigen

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Independent, London, Washington Times: neue Fotos vom 11.09.2001 erinnern zwar an Bedrohung… / Iran Daily: …doch China zögert und will immer noch den Iran besänftigen / Montréal Gazette: …auch wenn die USA den Druck auf Beijing erhöht / Reuters: Russland “signalisiert” Unterstützung von Sanktionen; nichts ist offiziell…

Appelle an das Gewissen bleiben ungehört… es tut sich nichts… worauf wartet man noch?

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Richard Silverstein Blog, International Herald Tribune Anzeige: Elie Wiesel mobilisiert Nobelpreisträger, um die Leaders der freien Welt wachzurütteln… / Avital Alter, Yediot: Obama schläft… Teheran handelt… / Time Magazine: Robert Gates, US Verteidigunsminister als Man of War?

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Unterdrückung im Iran: Soforthilfe per Twitter! Machen Sie mit!

Iran, Venzuela: die unheilige Allianz der Diktatoren

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Weltgipfel bei Facebook: auch Bin Laden ist dabei! / Welcome to Facebook’s World Summit / פיסגה עולמית – בפייסבוק

Daniel Dagan 3. Februar 2010

דניאל דגן - Der australische Ministerpräsident Kevin Rudd entschuldigt sich hiermit offiziell: “Leider kann ich Sie nicht mehr als Freund bei Facebook haben”. Grund dafür, erklärt er weiter, sind lediglich die strengen Regeln des sozialen Netzwerks. Nur 5000 Freunde sind für jeden Teilnehmer zugelassen. “Diese Zahl habe ich schon erreicht”, so Rudd weiter, “doch Sie können sich gern als Fan registrieren lassen und meine Aktivitäten in Facebook verfolgen”.

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US Präsident Barack Obama: er macht es gekonnt! / Ministerpräsident Manmohan Singh: das moderne Indien! / President Dmitry Medvedev: haben Sie mich etwa vergessen? / Kanzlerin Angela Merkel: Germany ist weiblich! / Kevin Rudd: Outbacks… Zuwachs… Platz… bei uns können Sie sich gerne niederlasssen!

Ist das nicht ein großzügiges Angebot? Das habe ich für Sie heute morgen gern in Anspruch genommen. Und gleich auf mehrere andere Politiker und World Leaders erweitert, die sich bei Facebook gerne präsentieren. Hier finden Sie eine Auswahl der Ergebnisse.

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Gordon Brown: Noch ist Downing Street 10 ein Weltadresse! / Nicolas Sarkozy, Frankreich: auch bei Facebook – Liberté, Égalité, Fraternité / Hosni Mubarak, Ägypten: wir sind auch wer! / Silvio Berlusconi, Italien: bei Facebook noch glücklich verheiratet… in der eigenen Website Werbung für die Freiheit…

Die Facebook Präsentation der Politiker wird von treuen Mitarbeitern gestaltet, die wir Bürger natürlich bezahlen. Dabei wirken die Politiker erfolgreich, optimistisch, gelöst, freundlich… und sie rufen uns dazu auf, ebenfalls Fans zu werden. Mehr ist leider nicht drin…

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Ministerpräsident Wen Jiabao, China: noch können Sie Fan werden… / …doch bitte keine böse Kritik üben / Bin Laden Präsentation in Facebook: Tausendundeine Nacht Märchen… direkt aus der arabischen Wüste…

Auf dem “Wall” von Facebook können Sie gerne verehren und loben – doch auch kritisieren und schimpfen… mit der Hoffnung, dass irgendwann der Betroffene von seinen Mitarbeitern benachrichtigt wird. Ihre Frustrationen sind wichtig! Vielleicht werden sie zur Kenntnis genommen… vielleicht auch nicht…

Diese moderne Art der Kommunikation wird immer wichtiger. Das haben die meisten Leaders schon verstanden. Immer raffinierter arbeiten sie daher an Imagepflege per Facebook und Twitter. Das ist auch sinnvoll. Denn: Wenn sie es es nicht selbst tun, werden sie von anderen Personen präsentiert, die sich an große Namen hängen, um ihre eigenen Botschaften zu vermitteln.

Übrigens fehlt es nicht an Kuriositäten bei der eigenen Präsentation in Facebook. Wir werden auch diese verfolgen. Hin und wieder auch darüber berichten. Leaders of the World – Sie werden hiermit gewarnt!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Google & China: wer braucht wen? / Love or hate me, either way – please do Google me today!

Bits & Bytes Frust?

Sie brauchen einen Jürgen!

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