International geschätzt, zuhause verpönt: die Einsamkeit der Macht / Obama, Brown, Sarkozy – and now also Merkel: Backlash at home / מרקל, אובמה, בראון, סרקוזי: אין נביא בעירו
Daniel Dagan 30. November 2009
דניאל דגן – Kanzlerin Angela Merkel wurde gezwungen, unter ungünstigen Umständen ihre Regierung umzubilden. Sie macht ihre erste große Krise durch. Und das ist ihr deutlich anzumerken. Die sensible Frau muss nun zur eisernen Lady werden. Sonst kann sie ihre Machtposition nicht behalten.
Al Baath, Syrien, zeigt Obama mit dem chinesischen Präsidenten; selbst in Damascus geschätzt / Spiegel zeigt “Hope Plakat” in Hollywood: nach vorne steuern – auf ungelöste Probleme Amerikas zu/ Guardian, Großbritannien, berichtet über Kritiker Obamas in den USA; das Urteil lautet: gescheitert! / Heritage Blog, USA: Obama will das Schuldenloch beseitigen, indem er Amerika noch tiefer in das Loch eingräbt…
Diese Einsamkeit an der Spitze hat es in sich. Die Staatsmänner (und FRAU Merkel, versteht sich) entwickeln ein dickes Feld. Sonst können sie die Achterbahn des harten politischen Geschäfts nicht überleben.
Flickr.com: Brown in Downing Street 10 – königlicher Glanz mit den Präsidenten von Indien & Russland / Guardian: Brown erschöpft auf der Macht-Strecke / Peter Brookes in Times: Brown als Fisch, der sich kaum noch im Wasser hält / Brown als geschlachtetes Schwein, das nun endgültig zerlegt wird
Die Präsidenten der USA und Frankreich, Barack Obama und Nicolas Sarkozy, sowie der Ministerpräsident von Großbritanien, Gordon Brown, erleben in den letzten Wochen das, was nun Angela Merkel zuteil wird. Im Ausland hoch geschätzt – zuhause aber scharf kritisiert oder gar belächelt und beschimpft.
Liberatión: viel Aufmerksamkeit für Sarkozy, wenn er den Staatsmann in Neu Delhi spielt / Le Point: doch zuhause vergißt man nicht, wie er seinem Sohn einen Top-Job besorgen wollte / Fakirpresse zeichnet den Staatspräsident gar als einen Gauner, der auf eine Republik der Erben hinaussteuert… / Sarkostique Blog: …und die Franzosen dennoch in Sachen Moral und Anstand belehrt…
Seltsam und sympathisch bei Angela Merkel: sie kann ihre Gefühle nicht verdecken. Der enorme Druck, der auf ihr lastet, ist in ihren häufigen Auftritten deutlich zu merken. Das macht sie wohl für viele Menschen sympathisch. Und es trägt vielleicht auch dazu bei, dass sie aus der aktuellen Krise womöglich gestärkt hervorgeht. Mit noch mehr Zustimmung der Bevölkerung im Rücken.
Le Figaro: in Paris – roter Teppich & französischen Glanz / Focus: Jürgen Tomiceks stellt in dieser Zeichnung nationales & internationales gegenüber; zuhause nur Probleme… / Berliner Zeitung: Pannen, Streit & KRAFT / Frankfurter Rundschau: bei Turbulenzen bleibt Angela Merkel alleine im Wind stehen / Rhein Zeitung: auch Länder machen Druck – Merkel muss tief in die Tasche greifen
Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:
Wird Deutschland Königreich? Reina Absoluta in Berlin!
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