Archiv für das Tag 'אובמה'

Wird die USA nun von Palimania erfasst? in Amerika ist ja alles möglich! / Sarah Palin goes Obama: Palimania! / ועכשיו פיילימניה? פיילין בעקבות אובמה

Daniel Dagan 24. November 2009

דניאל דגן – Obamania haben wir vor- und hinter uns. Kommt nun aus der neuen Welt auch noch Palimania?

Amerika steht Kopf, weil Sarah Palin ein Buch geschrieben hat. Große Weisheiten stehen kaum darin. Doch viele Leute stehen Schlange – manche bis zu 20 Stunden – um ein Autogramm von Palin zu bekommen!

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Newsweek: die erste, nächste Präsidentin der USA? / ivillage.com: Ratschläge für Buch-Promotion / Palins Selbstdarstellung bei Facebook & Twitter / politico.com: unterwegs wie im Wahlkampf zum Amt des Präsidenten

Wie ist dieser phänomenale Erfolg zu erklären? Alle Beobachter sind sich einig: Sarah Palin ist es gelungen, die Kräfte zu mobilisieren, die gegen die Politik von Barack Obama kämpfen. Somit hat sie keine schlechten Chancen, die nächste Kandidatin ihrer republikanischen Partei für das Amt des Präsidenten zu werden.

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Washington Times: sowohl Obama als auch Palin reden manchmal Unsinn / talentnetworkinc.blogspot.com: die Frau hat aber Muskeln! / mit dieser Zeichnung belächelte Washington Post die religiöse Überzeugung von Palin; das hilft, Anhänger zu mobilisieren / Pravda, Russland, empfiehlt, Palin einen Maulkorb zu verpassen / und stellt fest, dass Obama (hier mit Frau Michelle) nicht immer die Realität zur Kenntnis nimmt

Schauen Sie sich bitte diese Berichte an. Staunen Sie? Auch viele erfahrene Journalisten und Beobachter staunen mit. Das ist nun mal Amerika – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

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SarahPalinCartoons.com: dieserWebsite ist ausschließlich Palin gewidmet / Google bietet eine große Auswahl an Fotos von Palin; immerhin wird sie als Kandidatin für das höchste Amt gehandelt

Palimania? Möglicherweise nur eine vorübergehende Erscheinung. Warten wir es ab. Die Spannung kann noch steigen.

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English version with Google

Obama in Shanghai: Herzen gewinnen & Wirtschaft fördern / Obama in China: for the time being, growth counts more than environment / שנחאי, אקספו 2010: אובמה במרכז הכלכלי של סין

Daniel Dagan 16. November 2009

דניאל דגן – Shanghai steht für rasantes Wachstum oder gar Wirtschaftswunder. Die pulsierende Industrie- und Handelsmetropole Chinas steht aber auch für harten Wettbewerb oder gar rabiate Methoden der Ausbeutung und der Produktpiraterie.

Nun befindet sich US Präsident Barack Obama in Shanghai, wo er vor Studenten spricht. Mit kritischen doch wohlwollenden Worten will Obama die Herzen der Chinesen gewinnen, um so mehr Einfluss auf die chinesische Führung in Peking ausüben zu können.

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Asia News Magazine: diese Leaders bestimmen! / Washington Times: sie arbeiten Hand in Hand / New York Times: Obama landet in Shanghai / Shanghai Daily: lassen ihn die Chinesen allein im Regen stehen? / Guardian: Shanghai Künstler zeichnen die Präsidenten von China & USA

Doch in erster Linie muss Obama die Wirtschaftsmacht Amerika vertreten. Denn China ist letztlich der größte Handelspartner der USA. Obama will und muss für mehr Balance im Warenaustausch mit der aufsteigenden Macht China sorgen. Und er muss die riesigen Schulden der USA bei den Chinesen im Blick habe.

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Das Zentrum von Expo 2010 in Shanghai / Karte des Geländes der Weltausstellung / das deutsche Pavillon: so stellt sich Germany der Welt vor

Nächstes Jahr wird in Shanghai die Weltausstellung Expo 2010 stattfinden. Ein modernes Symbol für die Wirtschaftsmacht China. Und eine unverzichtbare Gelegenheit für alle Staaten der Welt, sich in der am schnellsten wachsenden Region der Welt vorzustellen.

Lesen Sie bitte diesen Beitrag (English) eines ausgewiesenen China Experten. Mein Freund Ian Johnson beherrscht Chinesisch und kennt das Reich der Mitte wie kaum jemand im Westen. Er berichtet direkt aus China.

Ian Johnson of The Wall Street Journal about Obama’s mission in China

Ian Johnson was live blogging Obama’s Town Hall Meeting with Chinese students in Shanghai. Here is what he wrote when the meeting concluded at 2:10 p.m. local time:

“What is the purpose of this sort of thing? It’s nice to meet people and get questions you’ve been asked a million times before but to me the premise is wrong. The US idea is that if a US president can speak “directly” to “the Chinese people” then somehow this will be a great thing. First, I don’t know how many ordinary Chinese people went through the hoops (like finding an English-language website without any translation) to listen to this. But more, I wonder if it really helps much–isn’t it a kind of inherent arrogance to think that one politician’s speech matters that much? The US fought tooth and nail to have this session included in the itinerary of Obama’s trip, but was there any point at all?” –Ian Johnson

Wie sagt man Obama auf Chinesisch? in diesem Beitrag (English) finden Sie lustige Antworten

Obama 贝拉克·侯赛因·奥巴马 auf Chinesisch: wie heißt eingentlich der US Präsident?

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English version with Google

Obama heißt Inspiration! Friedensnobelpreis – Ansporn oder Bürde? Dissens nicht nur in den USA / LA Times: “Boost or Bust?” / Times London:”Peace Prize starts a Fight” / Le Figaro: “mauvais service rondu à Obama” / אובמה = השראה

Daniel Dagan 10. Oktober 2009

דניאל דגן – Friedensnobelpreis für US Präsident Barack Obama. Bringt die Auszeichnung den Frieden näher? Die Welt ist uneins. Die ersten Stimmen verwirren. Doch die Hoffnung ist wohl da. Und die Vision des jungen Präsidenten allemal!

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Chicago Tribune:: Obama Kult in Obamas Stadt / Los Angeles Times: an der Westküste Amerikas stellt man kritische Fragen / Times of London: Friedenspreis leitet einen Kampf ein – nicht gerade im Sinne des Nobelkomitees & des früheren Preisträgers Martin Luther King / Le Figaro: schlecht für Obama – und für die Welt / auch die TAZ ist noch nicht ganz überzeugt… / Pravda zeigt Obama mit Superman – noch gibt es Hoffnung!

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Aftenposten, Oslo: Obamas Weg nach oben macht einen stolz… / doch er schaut tatenlos zu, wie Demonstranten in Teheran geprügelt werden… / The Australian: über eine Million Flüchtlinge als Folge des Krieges in Afghanistan; kein Wunder, dass der Friedensnobelpreis schockiert / Beijing Daily: bunte Meldung, die auch Staunen hervorruft / Avital Alter, Yediot: noch fallen viele Bomben; hat Alfred Nobel es etwa übersehen?

USA Kritiker von Obama finden die Ankündigung des Nobelkomitees in Oslo regelrecht bizzar. In mehreren Kommentaren kommt eine zynische Anspielung auf den Titel von Obamas Buch The Audacity of Hope vor

Wall Street Journal: we hope that Obama will fulfill the audacity of hope that the Nobel Committee has put on him…

Diese Gedanken inspirierten ganz Amerika… mit diesem Buch wurde er der mächtigste Mann der Welt… Barack Obama kann zurecht in Anspruch nehmen, den amerikanischen Traum für sich selbst verwirklicht zu haben.

Doch wird auch der Generationentraum der Menschheit eines Tages Realität? Werden wir den ersehnten Frieden auf Erden bekommen?

The Audacity of Hope: Toughts on Reclaiming the American Dream

English Version (translation by Google Machines)

Gipfel in Pittsburgh: Finanzkrise, Klimawandel, Globalisierung – können die G20 den Menschen die Angst nehmen? / Obama impresses with the power of great ideas & eloquence – but where’s the beef? / פיסגת פיטסבורג: מה הם רוצים להשיג, מה הם מוכנים להקריב

Daniel Dagan 24. September 2009

דניאל דגן  -  Knapp 200 Tage nach dem Gipfel der mächtigsten Industrienationen in London treffen sich nun die Leaders der G20-Staaten zu einer weiteren Konferenz, bei der viel geredet und versprochen wird. Doch sind sie überhaupt willens und in der Lage,  den Menschen die Ängste zu nehmen? Können sie die Bürger beruhigen, denen die Weltwirtschaft als ein Hydra vorkommt, die immer wieder mit Opfern gefüttert werden will?

Wieviele Arbeitsplätze und Ersparnisse werden noch vernichtet, bevor die führenden Persönlichkeiten an der Spitze dieser Welt handeln? Was wird demnächst noch zerrissen und verwüstet? Wann wird endlich gegen die Zerstörung des Planeten Erde vorgegegangen, um eine sichere Existenz für die nächsten Generationen zu gewährleisten? Wieviele einzelne Schicksale werden noch geopfert,  um die viel zitierte Globalisierung so zu gestalten, dass sie den Menschen Stabilität und Zuversicht gibt?

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Le Monde, Frankreich: die Hydra Finanzkrise und Klimawandel, die uns alle zu fressen droht

Gastgeber in Pittsburgh ist US Präsident Barack Obama, der ein Ende der Wirtschaftskrise verkünden will. Doch die Daten und die Empfindungen geben es nicht her – solange die Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren und weiterhin um ihre Existenz bangen müssen.

Beim Klimawandel zeigt Obama Einsicht. Vor der UN-Vollversammlung warnte er: “Die Zeit, die wir haben, um diesen Prozess umzukehren, läuft ab”. Doch die USA bleibt der größte Umweltverschmutzer. Eine echte Kehrtwende ist noch lange nicht in Sicht.

Hydra: nur Mythologie – oder auch eine traurige Realität?

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Globalisierung & Angst: was können wir tun?

Neue Angaben und Daten, um die Wirtschaftskraft zu messen?

Joie de vivre index statt Dax

Afghanistan: “ultimo saluto” a Roma, neue Wege in Washington / On David Letterman, Obama turned serious when the deadly war was mentioned / אפגניסטאן: אפילו אצל דייוויד לטרמן – אובמה הפסיק לחייך

Daniel Dagan 22. September 2009

דניאל דגן - Trauer in Rom für italienische Soldaten, die bei einem Anschlag von Selbsmordattentätern ums Leben gekommen sind. In Washington denkt Präsident Barack Obama darüber nach, ob er noch weitere NATO Truppen nach Afghanistan schickt. Denn mehr Soldaten aus dem Westen im fernen muslimischen Land bedeuten nicht nur Verstärkung der militärischen Präsenz; sie würden der Bevölkerung gegenüber den Eindruck vermitteln, dass Afghanistan praktisch besetzt ist. Das wäre im Sinne der Talibans, die durch Anspielung auf patriotische Gefühle und religiöse Überzeugung immer mehr Anhänger finden.

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La Stampa & El Matino zeigen den Abschiedsgruß vom kleinen  Martin, dessen Vater Antonio Fortunato einem Selbsmordanschlag zum Opfer fiel

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La Stampa, Corriere della Sera: Soldaten und Angehörige vor der Kathedrale in Rom / New York Times: bei der Letterman TV-Show lachte Präsident Obama – bis das Thema Afghanistan zur Sprache kam. Dann wurde der Präsident wieder sehr ernst

Der vorläufige Ausweg: Präsident Obama ordnet immer mehr gezielte Tötungen von Taliban Aktivisten an. Statt mit viel mehr Soldaten versuchen nun die Amerikaner und ihre NATO Partner, durch “covert operations” – verdeckten Operationen von Spezialeinheiten – den Gegner zu treffen und auszuschalten. Ein riskantes Unterfangen, das viele politische, praktische und nicht zuletzt moralische Fragen aufwirft. In Europa verfolgt man diese neue Entwicklung mit großem Interesse. Stellungnahmen dazu gab es in Berlin, London, Paris und Rom bisher nicht.

Lesen Sie bitte die heutige Analyse von Washington Post (English). Die angesehene Zeitung aus der Hauptstadt der USA nennt die neue Strategie von Obama “surgical approach” – also gezielte Tötungen von Taliban Aktivisten.

Washington Post: Covert oprations & targeted killings instead of more troops

Lesen Sie bitte dazu auch diesen Beitrag:

NATO caught between the devil & the deep blue sea

Hier beschreibt NATO ihren Einsatz im fernen muslimischen Land:

NATO in Afghanistan

Auch hier wird über die neue Strategie der NATO in Afghanistan berichtet:

New York Times: Obama considers strategy shift in Afghanistan

Querschüsse von Goldstone konnten die Friedensgespräche nicht aufhalten / Goldstone unable to torpedo renewal of dialog: a three-way meeting Obama-Netanyahu-Abbas on the sidelines of the UN assembly / התיזמון הזדוני של פירסום דו”ח גולדסטון לא הצליח למנוע את חידוש שיחות השלום

Daniel Dagan 20. September 2009

דניאל דגן - Im letzten Moment wurde in der UN noch versucht, durch eine gezielte Kampagne der Dämonisierung Israels das geplante Treffen von US Präsident Barack Obama mit Benajamin Netanyahu und Mahmud Abbas zu torpedieren. Washington steuerte erfolgreich dagegen. In Jerusalem und in Ramallah haben sich diejenigen durchgesetzt, die Wille zum Dialog demonstrieren. Die schwierigen Gespräche finden nun doch statt.

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White House ruft dazu auf, sich hinter den Präsidenten zu stellen / Wall Street Journal: doch, sie wollen sprechen – trotz Querschüsse à la Goldstone / Jerusalem Post: drei Männer – eine schwierige Mission / Hamas Chef Ismail Hanya bleibt auf Goldstone Kurs: Hetze & Dämonisierung ja; Dialog & Frieden nein

Zuvor versuchten Gegner der Aussöhnung, durch eine Delegitimierung des jüdischen Staates zu erreichen, dass die arabische Seite das Treffen absagt. Dazu wurde ein geschicktes Timing für die Vorlage des Goldstoning-Reports ausgesucht – just zur Eröffnung der UN-Vollversammlung und kurz vor der geplanten Wiederaufnahme des Dialogs. Das Phänomen wiederholt sich: durch Hetze und Hass wird immer wieder versucht, Friedensgespräche zu verhindern. Doch ein Ausgleich ist möglich und greifbar nahe. Man darf sich von den Gegnern des Friedens nicht beirren lassen.

Mehr zum Versuch, durch Goldstone die Gespräche zu torpedieren:

Goldstone: Dämonisierung im Namen der Menschenrechte

Lesen Sie bitte hier (English), wie Goldstone die Abwehr gegen Terror zu verhindern versucht:

Double Standard: Goldstone undercuts human rights

Lesen Sie bitte hier (English), wie Goldstone gegen die Menschenrechte bewusst und systematisch vorgeht:

Ben-Dror Yemini: “Goldstone is the criminal… he is not  negligent;  rather,  he acts with malice”

Inzwischen wurde die Abstimmung im sogenannten “Uno-Menschenrechtsrat” über eine Resolution zum Goldstone-Report zum Gaza-Krieg auf März 2010 nächsten verschoben. Eine gute Entwicklung. Nun kann man hoffen, dass im Dienste der Menschenrechte und im Namen der Opfer von Terror und Gewalt das beschämende Dokument ganz begraben wird.

Goldstone bleibt auf seiner Hetzkampagne sitzen / Goldstone’s malicious anti-Israel campaign stopped for now

Hetzkampagne: so wird versucht, Personen oder Institutionen durch Rufmord gezielt zu ruinieren

Israels Barak über Barack Obama: US Präsident wird bald einen Friedensplan vorlegen / אהוד ברק: אובמה יציג בקרוב תכנית לשלום איזורי

Daniel Dagan 4. August 2009

דניאל דגן – Ehud Barak über Barack Obama: der US Präsident hat fest vor, in absehbarer Zeit einen regionalen Friedensplan für den Nahen Osten vorzulegen. Das sagte der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak vor einem Ausschuss des israelischen Parlaments.

Barak im AusschussObama

Ehud Barak im Knesset-Ausschuss (unter den Zuhörern zwei seiner Vorgänger im Amt, Shaul Mofas und Amir Peretz) / Noch überlegt Barack Obama, welches Papier er vorlegen soll Den ganzen Beitrag lesen »