16. Berlin Mitte

Humboldt University of Berlin: A statement regarding plagiarized passages in a book published by Black Dog Publishing of the UK / London based publisher is not prepared to accept liability for the infringement and to issue a correction / Scholars criticize irresponsible behaviour of BDP’s leaders

Daniel Dagan 5. September 2010

Here is a statement signed by the President of the Humboldt University of Berlin. A key sentence in the statement reads:The commission (of the university) confirms that intellectual property rights have been infringed”.

The book referred to in the university’s statement is:

Hutchison, Alice. Kenneth Anger: A Demonic Visionary. London: Black Dog Publishing, 2004.

A password is required to access the document. If you are interested in plagiarism and particularly the issue of students as victims – not just perpetrators, as is so often bemoaned – you are welcome to send your name and e-mail to info@danieldagan.com

Humboldt University Statement on Plagiarism

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The Humboldt University of Berlin, Germany, is Berlin’s oldest university. It was founded in 1810 by Wilhelm von Humboldt. The university’s name honors both its founder and his brother, the famous scientist Alexander von Humboldt. The university is located in the center of Berlin, at the boulevard Unter den Linden. Humboldt University is home to 29 Nobel Prize winners and enjoys a worldwide reputation for its Academic excellence

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Das Reich der Mitte überholt Japan; noch ist China erst die zweitgrößte Weltmacht! / China surpasses Japan as second largest World Economy / סין ממשיכה לצמוח: תה, אורז – והכלכלה השנייה בעולם

Daniel Dagan 18. August 2010

דניאל דגן – China wächst rapid. Nun hat es Japan als die zweitgrößte Wirtschaftsmacht abgelöst. Experten sagen, dass es noch sehr lange dauern wird, bis China auch noch Amerika überholt. Doch die Ambitionen der Führung in Peking sind eindeutig. China will immer mehr Einfluß, Macht und Wohlstand. Es will den ersten Platz übernehmen. Nicht nur wirtschaftlich. Auch politisch, militärisch – und in jeder anderen Hinsicht.

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The Akita Sakigake Shimpo: Japan bewegt sich nur langsam (hier Parade beim Sommer Festival Senboku) / Kalkulieren auf Chinesisch / China Daily: im Gleichschritt nach vorne (Studentinnen bei militärischer Ausbildung) / Tradition und Modernität; Show bei Expo2010

Gegen Wachstum in China ist an sich nichts zu sagen. Auch die Chinesen haben Anspruch darauf, im Wohlstand zu leben. Wie wir im Westen auch. Doch das Ziel rechtfertigt nicht ALLE Mittel. Die jetzige chinesische Führung geht skrupellos vor. Ohne Rücksicht auf Umweltschäden werden ganze Landschaften zerstört. Mit großer Härte oder gar Brutalität schaltet Peking seine politischen Gegner im Lande aus. Gefragt ist nun Wachsum mit Augenmaß. In der alten chinesischen Tradition sind dafür viele Ansätze zu finden. Darauf müsste man sich auch in Peking besinnen. Endlich!

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China Daily: Faszination Kunst / Berlin zu Gast in Peking / die nächste Generation kommt / Volkszählung; wo passt China hin?

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Abstecher nach Shanghai: Expo2010

Kann Baidu Google ersetzen? die Suchmachine geht und bleibt!

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Lesung auf offener Straße: das gibt es nur in Berlin! / Michael Scott Moore: Surf-Reading in the Kastanien-Allee – Brilliant! / הקראה מספר חדש ברחוב הומה מאדם; תאמינו או לא – זה עובד מצויין

Daniel Dagan 20. Juli 2010

דניאל דגן - Haben Sie es schon mal erlebt? Eine Buch-Lesung auf offener Straße! Ohne Verkehrspolizisten! Weit und breit keine Ordnungskräfte! Der Autor sitzt vorm Schaufenster eines Geschäfts. Die Zuhörer sitzen auf Stühlen, die auf dem Bürgersteig plaziert sind. Dazwischen ein schmaler Abstand, der für die Passanten gedacht ist. Gute Idee für die heißen Sommer-Tage!

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Kastanien-Alle an einem Sommer Abend; Michael Scott Moore vor dem Surfing-Laden / die Mode gleich im Blick / Michael mit Daniel Dagan / Passanten und Zuhörer / Michael am Mikro (Fotos: Janson Richter, Langbrett)

Nun verrate ich: das hat sich hier in Berlin zugetragen. Adresse: Kastanien-Allee Nummer 44 in Mitte. Vorgetragen hat der US-Journalist Michael Scott Moore, der ein spannendes Buch Namens Sweetness and Blood geschrieben hat. Es ist über Seine Passion Surfing. Nicht gerade mein Thema. Ich schwimme gerne. Ich surfe gar nicht! Doch die Geschichte vom Surfen liest sich gut. In Hawaii, in California (wo Michael herkommt), in Cuba – und natürlich auch in Deutschland. Das wird alles sehr lebhaft beschrieben. Lohnende Lektüre für heiße Sommer-Tage.

Dabei gratuliere ich vor allem zur originellen Lesung auf der Straße. Das Verhalten der Passangen war übrigens nicht weniger spannend als die Lektüre. Manche machten zunächst einen weiten Bogen. Manche gingen einfach durch – zwischen Lektor und Zuhörer. Doch immer mehr blieben stehen, um das Spektakel zu beobachten und die Atmosphäre mitzuerleben. So gewann Michael auch noch einige Käufer mehr für sein ungewöhnliches Buch. Genial!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Summer IN the City

Fontane… Ruppinerland… summer OUTSIDE the City

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Sommer in der Stadt: Schafherde im Tiergarten! / Summer in the City: Our Town! Our fun! / אירופה טובלת בשמש; לא רק תל אביב סקסית

Daniel Dagan 5. Juni 2010

דניאל דגן – Tel Aviv, die Stadt ohne Pause, ist auch dafür bekannt, dass sie “sexy” ist. Nirgendwo ist eine Stadt so lebhaft! Nirgendwo ist das Nachtleben so spannend! Und das auch noch wenige Schritte von einem wunderschönen, gepflegten Mittelmeerstrand entfernt! Meist bei angenehmen, warmen Temperaturen!

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Planet Ware: Tel Aviv – bunt, modern & dennoch exotisch! / Haaretz: am Meer / Geo Italia: Shanghai auch spannend! / Alan Moir in The Age, Australien: bloß nicht so! Auto bitte zuhause lassen! / Summer in the City

Doch auch Berlin kann sich sehen lassen. Und eigentlich viele Städte in Europa, die in diesen Tagen endlich ein richtiges Sommer-Wetter genießen. Gute Zeit, um einige Probleme einfach zu vergessen. Die Städte des alten Kontinents erleben nun, wie es uns Tel Aviv alle Tage so erfolgreich vormacht.

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Wirtschaftwoche: spazieren – gut für Diät! / Brand Eins: auch noch sexy! / Elroto in El País: raus aus solchen Behausungen! / BBC: in der Stadt viel zu entdecken! / in den Parks warten Überraschungen!

Ob Sie es mir glauben oder nicht: gestern habe ich mitten im Tiergarten in Berlin eine Schafherde begleitet. Mit Schäfer und Hund. Wie im Kibbuz! Sonne und Wärme machen einiges möglich. Alle kommen in die Natur – und aus sich raus. Auch heute wird so manches zu erleben sein.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Städte & Gemeinden: Sparen an falscher Stelle

Venedig darf nicht sterben! Berlin-Mitte übrigens auch nicht!

Israel OHNE Atombombe besiegen: Konkurrenz für Tel Aviv schaffen!

Neben dem schönen Wetter enjoy the real thing:

Joe Cocker: Summer in the City

The Lovin Spoonful: Summer in the City

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Die Mauern von Berlin & Berm: die eine wurde abgetragen – die andere wird ausgebaut / Western Sahara Wall: who exactly benefits from this heavily guarded Phosphate Mining? / החומה הארוכה בעולם: מרבצי הפוספט חשובים יותר מן העם של סהרה המערבית

Daniel Dagan 9. Mai 2010

דניאל דגן – Dieser Konflikt ist uninteressant. Er findet auch kaum Erwähnung in unseren Medien. Ich entschuldige mich schon im Voraus dafür, dass ich Ihre Sonntagsruhe mit einem Bericht über Westsahara störe. Es handelt sich lediglich um Auseinandersetzungen unter arabischen Völkern. Das geht uns doch nichts an! In der Wüste entstand eine Mauer von knapp 3000 Kilometern, vielleicht die längste der Welt. So what.

Länger als The Great Wall of China: warum diese Mauer? wofür wurde sie errichtet?

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World Language: Westsahara – das umstrittene Gebiet / Minurso Website: der berüchtigte Berm – die offizielle Bezeichnung des Baumonsters  / Nebuchadnezzar Wollyd Blog: es geht um Bodenschätze! / Karte der UNO-Streitmacht Minurso; die Mauer ist hervorgehoben / Independent: …und sieht in der Landschaft so aus

Ausgerechnet in Berlin tagte 1884 eine Konferenz der europäischen Mächte, die den afrikanischen Kontinent in koloniale Gebiete unter sich aufteilten, wobei Westsahara an Spanien ging. Das ist aber sooo lange her… warum sollen wir daran erinnert werden? Spanien stritt mit Frankreich – doch vor allem mit den Sahrauis, die sich vom Kolonialjoch befreien wollten. Als Madrid aufgab, sprangen die benachbarten Staaten Marokko und Mauritania ein, um das Gebiet – und die Bodenschätze! – für sich zu reklamieren. Auch Algerien meldete Ansprüche. Na und?

“Berlin Wall” in der Sahara: hier ist die GRÖßTE Dichte an Landminen in der Welt!

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Parallel Zero: marokkanischer Soldat auf der Mauer; skurril / Afrik.com: gigantisch… schlimmer als “Berlin Wall” / BBC: das Bauwerk verursacht Elend / By The Fault: …und immer mehr Flüchtlinge

Es endete (vorläufig) damit, dass sich Marokko durchsetzte. Viele Menschen wurden vertrieben und von ihren angestammten Dörfern und Gemeinden abgeschnitten. Es entstand die Mauer, die von der Weltgemeinschaft letztlich geduldet wird. Weil es den wirtschaftlichen und politischen Interessen der Länder entspricht, die nun mal das Sagen haben. Vergessen wir also die Sache! Bitte zum nächsten Beitrag springen! Ich danke Ihnen herzlich!

“Gandhi del Sahara”; ein arabisches Volk will sich vom arabischen Joch befreien

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Gaia Photos: Warnung vor Minen; nirgendwo auf der Welt gibt es so viele! / Model der Mauer; hinten marokkanische Panzer und Soldaten / Saharawi Omar Blogspot: diese Frau, Aminatou Haidar, Aktivistin von Polisario, gibt den Sahrauis Hoffnung und Zuversicht; “Gandhi der Sahara”

Auch auf diese Beiträge können Sie gerne verzichten. Sie behandeln Konflikte, die uns gar nicht angehen!

Somalia, Jemen: nicht unsere Sache! bitte wegschauen!

Die saudische Mauer: vielleicht doch länger als die in Westsahara?

Walls in the World

Hinter dem Zaun von Gibraltar: Miss World!

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Politischer Protest? Hooliganismus? Brennende Autos in Berlin / Arsonists target cars in German capital / מחאה פוליטית או חוליגניות לשמה? הצתת מכוניות בברלין

David Dagan 23. April 2010

דוד דגן – Als ob Berlin nicht genug Probleme hätte… dazu noch die brennenden Autos! Sie werden angezündet, um Protest zu bekunden, um Chaos zu stiften, um Unsicherheit zu verbreiten, um auf soziale Probleme aufmerksam zu machen. Oder auch aus Gründen, die wir gar nicht nachvollziehen können.

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Ad Hoc News: Feuer auf offener Straße / Open Report: …mit solchen Konsequenzen / RP Online: Staat machtlos gegen Feuerchaoten / Politik Gesellschaft Deutschland: das Wort Terror macht die Runde

Das Phänomen wird nun auch im Ausland beobachtet. Was ist los mit den Deutschen? Was ist los mit der Hauptstadt Berlin? In meinem Blog in Huffington Post habe ich gewagt, einige Antworten zu suchen. Das ist sofort auf viel Interesse gestossen. Auch Amerika fragt, was die brennenden Autos in Berlin bedeuten:

Huffington Post: Burning cars, Germany

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Venedig darf nicht sterben (Berlin Mitte auch nicht)!

Lieber Wowereit, schau auf diesen Betrieb (Hotelkategorie ***)!

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Aintree, Kibbuz, Hoppegarten: der Mensch und sein Pferd / Aintree Ladies: forget Labour & Tories… have them visit my Kibbutz! / משמר העמק, איינטרי, הופאגארטן: סוס ורוכבו

Daniel Dagan 10. April 2010

דניאל דגן – Heute bin ich leider etwas spät dran. Warum? Weil ich durch Lektüre der Presse die British Ladies from Aintree bewundert habe. Von Kopf bis Fuß! Und überhaupt! Spannende, bunte Kreationen, die für uns alle zum Anschauen da sind. Erste, ganz bescheidene Impressionen gleich unten.

Aintree, Großbritannien: die große Damen-Show!

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Aintree: die offizielle Website / Look, Großbritannien: schauen Sie sich das an! / Telegraph, London: von Kopf bis Fuß – die Damen beherrschen die Szene! / Guardian: Dame und Polizist / Damen im Anmarsch

Dabei habe ich fast vergessen. Aintree ist ja eigentlich ein Gallopprennen für Pferde und Menschen, die sich mit den Tieren sehr gut verstehen und sie somit zu Höchstleistungen bringen. Das erinnert mich an meine Kindheit und Jugend im Kibbuz, wo wir ja mit Tieren aufgewachsen sind. Natürlich auch mit Pferden. Wir liebten sie. Und sie liebten uns.

Eine Zeitlang bestand meine Aufgabe darin, morgens sehr früh aufzustehen und das Frühstück für das ganze Internat zu holen. Wir waren Hunderte Jugendliche. Es gab also viel zu tragen. Das schafft der Mensch allein nicht. Unsere Pferde kamen zum Einsatz. Ich habe sie also vor den Wagen gespannt und bin mit ihnen zur großen Küche des Kibbuz gefahren. Und dann wieder zurück zum Speisesaal im Internat, wo die ersten Kommilitonen eintrafen und auf ihr Frühstück warteten. Das waren vielleicht Zeiten!

Mishmar Ha’emek, mein Kibbuz: Geschichte, Menschen & Pferde, Kunst…

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Landkreis Megiddo (Grün): weißer Kreis – Kibbuz Mishmar Ha’emek / Dor Ranch: eines von vielen Reitangeboten  / Yediot: Künstler Moshe Givati (Text in Hebräisch) lebte im Kibbuz und holte sich dort Inspiration für diese Werke (Photos: Courtesy Artists House Tel Aviv)

Pferde gibt es natürlich auch heute in meinem Kibbuz. Und in der ganzen Region im Norden Israels. Es ist der Megiddo Landkreis, der nach dem berühmten Tel Megiddo genannt wird. Megiddo war eine Stadt, die auf der strategischen Straße zwischen Alt-Ägypten und Mesopotamien lag. Dort ritten schon vor Tausenden Jahren die Pharaonen… dort begegneten sie sich – nicht immer friedlich – mit Armeen aus Babylon. Die Pferde waren immer dabei!

Und nun wieder nach Berlin zurück, wo Rennsport ja Tradition hat. Seit einiger Zeit ist Hoppegarten vor den Toren der Hauptstadt wieder im Betrieb. Auch in der jetzigen Saison wollen uns die Organisatoren mit einigen markanten Veranstaltungen locken. Früher war ich schon mal da, und ich kann gerne bezeugen: es lohnt sich! Echte Spannung liegt in der Luft, wenn die Pferde auf den Platz kommen!

Hoppegarten vor den Toren der Hauptstadt: verpassen Sie sich einen schönen Hut!

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Berlin Visavis: Pferde als Helden / Mittendrin, Heimatzeitung: Hoppegarten! / Tagesspiegel, Berlin: Hut und Wettfieber / …was auch Behinderten zugute kommt / FAZ: doch manchmal ist es zuviel! / Hoppegarten Website: Beagle Boy & Eduardo Pedroza haben miteinander gewonnen

Denken Sie bitte an die passende Garderobe. Endlich wieder Gelegenheit, einen Hut zu tragen. Und viele andere Sommer Kreationen auch. Eines Tages werden sich vielleicht selbst die Damen von Aintree Anregungen und Inspiration beim Hoppegarten holen.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Selbst Selbstmordattentäter haben Angst: die Llamas kommen!

Biblioburro: die Bücher kommen per Esel!

Sturheit wirkt: Khulan trotzen dem Aussterben!

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Auch im Bus… die Welt beobachtet Sie… SEID NETT ZUEINANDER! / Oakland’s Epic Beard Man travels to Europe… / רבים על מקום באוטובוס? העולם צופה

Daniel Dagan 22. Februar 2010

דניאל דגן – Der große Verleger Axel Springer hat den Satz schon sehr früh verbreitet und gepflegt: seid einfach nett zueinander! Recht hatte der Mann, wie übrigens auch in vielen anderen Bereichen. Dieser engagierte Bürger, den seine zahlreichen Gegner und Feinde immer wieder beschimpften, hat ja den Mauerfall und die Vereinigung Deutschlands klar und eindeutig vorausgesehen und vorausgesagt… immer… fast als Einziger…

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So begann der Streit im Bus in Oakland, Kalifornien / es endete nicht gut! / Huffington Post druckte diese Zeichnung vom Epic Beard Man aus

Doch nun wieder zum berühmten Spruch. Heutzutage gibt es noch einen weiteren Grund, nett zueinander zu sein. Sie werden überall beobachtet! Fleißige, meist junge Leute, dokumentieren gern ihr schlechtes Verhalten! Blitzschnell entstehen Reality-Filme, die von Millionen gesehen werden! You Tube macht es halt möglich.

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Diese You Tube Filme werden täglich von Millionen gesehen: Szenen von Bus & Bahn in China Town, San Francisco / Brooklyn, New York / Newcastle, Wyoming / Ambedkar College, Indien, wo ausgerechnet Jura Studenten sich fast zu Tode prügeln

Sie glauben mir kaum? Na, dann schauen Sie sich diese Illustrationen an. In einem Bus in Oakland, Kalifornien (USA) trafen sich zufällig zwei Männer. Zunächst unterhielten sie sich noch friedlich. Doch dann gerieten sie in ein Wortgefecht.

Es kam zum regelrechten Catfight. Der weiße Mann mit dem Bart war wohl überlegen. America nennt ihn nun Epic Beard Man. Er wird täglich von Millionen beobachtet. Es gibt Witze, Spekulationen, Kolumnen und Kommentare über sein Verhalten.

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Die Polizei von Tel Aviv verbreitet diese Bilder: Hüter der Bürger kommen auf Skates / sie sind überall präsent… / …und schneller als die Ganoven / Jetzt.de (Süddeutsche) erinnert an den Satz von Axel Springer

Sie wollen wohl nicht unter solchen Umständen weltberühmt werden. Zumal sie beim nächsten Gefecht im Bus, in der Straßenbahn oder im Einkaufszentrum von tüchtigen Polizisten erwischt werden könnten. Ja, das ist gut möglich! Die Erfindung kommt aus Israel… Freiwillige Polizisten bewegen sich neuerdings auf Skates, um überall hinzukommen und potenzielle Streitereien im Keim zu ersticken… bald auch in Deutschland und in ganz Europa…

Wie schon oben gesagt: seid nett zueinander. Es lohnt sich!

Lesen Sie bitte auch diesen Beitrag:

Bus Fight of the Year!

Diese  Beiträge möchten Sie wohl auch gerne lesen:

Lifestyle: Geschichten, die durchs Leben helfen können

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Autismus, Islamophobie, Liebe… zuviel reingepackt, doch meisterhaft kombiniert; Khan kann es! / Berlinlae: Can he do it? Yes, he Khan! / ברלינלה: ההודים באו – והלהיבו

Daniel Dagan 13. Februar 2010

דניאל דגן - Normalerweise würde ich so ein Kunstwerk abschreiben. Ein Künstler begeht einen Fehler, wenn er sich zuviel vornimmt. Man kann nicht alles in einen Film packen. Auch wenn es ein Epos ist, wie der indische Film My name is Khan. Ein monumentales Drama, für das die Filmemacher aus Indien 165 Minuten brauchten. Die erste, natürliche Reaktion: zu lang… zuviel… zu verzettelt…

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Regiesseur Karan Johar, Schauspielerin Kajol, Star Shah Rukh Khan auf der Bühne des Berlinale Palast, wo sie das Publikum zum Tanzen brachten

Doch große Künstler sind für Ausnahmen gut. Sie haben es geschafft, eine vielfältige Botschaft zu übermitteln. Über mehrere Länder und Kontinente. Mit unterschiedlichen Inhalten. Und doch mit einem roten Faden, der vor allem durch die meisterhafte Leistung der außergewöhnlichen Schauspieler entsteht. Vielleicht gegen alle Regeln der Kunst und des Filmemachens… und trotzdem gut gelungen.

165 Minuten Spannung, Schau und Spiel. Ununterbrochen. Ein Fest für Augen und Seele. Obwohl es doch nicht möglich sein kann, in einem einzigen Film alle diese Themen zu behandeln, wie: Autismus. Radikaler Islamismus. Ethnische Konflikte in Indien. Islamophobie in den USA. Armut. Katastrophen. Die historische Wahl eines schwarzen US Präsidenten. Ängste, Liebe, Mord… was wird nicht alles an Problemen in diesem Film aufgezeigt!

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Die Hauptdarsteller in der Werbung / bei der Danksagung / beim Applaus, wo Kajol auch mit ihrem indischen, eleganten Sari beeindruckte

Der Berlinale Palast war gestern die Bühne einer großartigen Kunst, die aus Indien kommt. Die Kunst der Erzählens, des Bewegens, der Begeisterung. Die Menschen, die im Saal präsent waren, wurden zu Mitakteuren. Sie mochten, was sie sahen, und sie reagierten entsprechend… bis früh am morgen… am heutigen Tag…

Wir müssen also einiges an unserer Vorstellung revidieren. In der Kunst kann man doch alles, wenn man es bloß gekonnt macht. Khan ist einer, der es kann!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Kunst & Kultur

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Berlin als Dreh-und Angelpunkt der Welt…. Berlinale! / China, Japan, Argentina… moving scenes, drama, glamour – Berlin! / ברלין, קולנוע, ברלינלה

Daniel Dagan 12. Februar 2010

דניאל דגן - Kommen Sie bitte mit! Kommen Sie zur Berlinale! Hier werde ich Ihnen in den nächsten Tagen immer wieder Drama, Hölle und Glück zeigen! Die Welt, wie sie sich auf der Leinwand präsentiert. Und gelegentlich auch die Realität reflektiert. Berlinale!

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Hollywood: nein danke! / Unsere inoffiziellen Partner bei der Berlinale: Berliner Zeitung, Tagesspiegel, Berliner Morgenpost; sie wurden von uns angesteckt und machen den internationalen Wanhsinn mit uns mit!

Wenn Sie bei mir schon mal vorbeigeschaut haben sind Sie ja top fit. Sie sind es gewöhnt, die Welt ständig zu beobachten und international zu denken. Es ist also Ihre und meine gemeinsame Zeit: Berlinale!

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Tuan Yuan, Eröffnungsfilm aus China (Wettbewerb): Liebesdrama mit politischem Hintergrund…. gekonnt erzählt… spannende Einblicke in eine andere Welt… / Berliner Zeitung: glückliche, begabte Schauspieler / Kanikosen (Forum): mutig und kritisch aus Japan… Sklaverei im Namen von Vaterland und Kaiser… Bilder, die Sie noch nie gesehen haben… leider etwas überladen…

Besuchen Sie mich heute zum ersten Mal? Dann entdecken wir zusammen die Weite Welt. Es ist meine Passion. Recht bald wird es wohl auch Ihre sein… Bleiben Sie also bitte eine Weile bei mir. Berlinale!

Über zwei Filme finden Sie einige Eindrücke oben. Ich empfehle, sich diese Streifen anzuschauen. Beim dritten Film, den ich gestern besuchte, konnnte ich nicht bis zum Ende durchhalten. “El recuento de los daños” (Forum, Argentinien, Spanisch) war mir zu langsam und langatmig… man kann und muss ja nicht alles mitmachen. Das gehört halt dazu. Berlinale!

Heute vermittle ich einige wenige Eindrücke. Mehr wird kommen. Und das echte Geschehen draußen in der Welt werden wir dabei auch nicht aus den Augen verlieren. Berlinale!

Mehr über über kulturelle Themen & Ereignisse finden Sie hier:

Die Magie der Kunst… / Vorhang auf…

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