Daniel Dagan Journalist

A chinese lion statue

Herzlich willkommen auf meiner Website

Hier finden Sie Informationen und Hinweise über meine Tätigkeit, Interessen und Anliegen. Diese sind naturgemäss mit meinen Lebensstationen stark verbunden.

Anbei mehrere Beispiele für Themen über die ich schreibe, sende oder Vorträge halte. Danke für Ihren Besuch. Ihr Interesse weiß ich sehr zu schätzen.

Welcome to my Website

On this page I describe my work, interests and ideas. These are naturally tied to my life experiences.

Under each tab you can find examples of topics that I cover in my writing, broadcasting and lectures. Thank you for your visit. I appreciate your interest and your feedback.

Es grüßt Sie / Best wishes from
Daniel Dagan

Zwei Wochen danach: Chile / ¡El terremoto deplazó a Concepción! / What’s happening in Chile NOW? Do you have a concept? Concepción / קונספסיון, צ’ילה: העיר פשוט זזה ממקומה

Daniel Dagan 9. März 2010

דניאל דגן – Die Weltöffentlichkeit hat Chile schon fast vergessen… vor zwei Wochen bebte die Erde im fernen, südamerikanischen Land. Mit den schlimmen Folgen müssen die Menschen noch lange kämpfen.

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Chile Noticias: Erdbeben und Tsunami trafen Chile hart…

In Europa und sonstwo nimmt man davon kaum noch Notiz. Chile ist ja sooo weit. Südamerika liegt ohnehin nicht an erster Stelle bei der Berichterstattung. Es gibt ja Wichtigeres als das Schicksal der vielen Millionen Menschen in Lateinamerika…

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Clarín, Chile: die ganze Stadt Concepción hat sich nach Westen verschoben – mindestens drei Meter! /  die Armee interveniert, um Plünderungen zu verhindern / Condor, Santiago: Soldaten im Einsatz /   Bilder der Zerstörung

Was man kaum weiß: im fernen Chile werden knapp dreißig Prozent der Kupfervorkommen gewonnen, die die Welt jährlich verbraucht. Einige Minen stehen nun in Folge des Erdbebens still. Es könnte zu Engpässen kommen. Auch beim Weinanbau ist Chile eine beachtliche Größe. Das Land steht an zehnter Stelle in der Weinproduktion weltweit. Chilenische Weine gelten als besonders gut! Und: das Erdbeben war in Weinregionen besonders hart zu spüren.

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Chile Noticias: Zahl der Toten steigt; noch amtierende Präsidentin Michelle Bachelet verlängert die Ausgangssperre in Concepción / Geld für die Opfer wird gesammelt / Condor: die wirtschaftlichen Auswirkungen… / El Mundo, Madrid: Kupfer für die Weltmärkte kann knapp werden; die Weinproduktion bricht ein

Europa und die Welt werden also Chile wohl wieder entdecken. Womöglich über Schwierigkeiten bei der Versorgung mit manchen Gütern. Lateinamerika ist halt wichtig, sogar sehr wichtig. Dass die Politik und die Medien diesen Subkontinent weitgehend ignorieren war und bleibt erstaunlich. Doch bestimmt korrekturfähig, wie wir an dieser Stelle immer wieder beweisen!

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El Mundo: soziale Bresche in Chile wird nun erkennbar / …auch wenn das Land noch so großartig ist! / neuer Präsident Sebastián Piñera wird noch diese Woche vereidigt; das ist das Erbe, das er übernimmt / Great Dreams: …er wird hoffentlich nicht wie Don Quijote kämpfen müssen

Währendessen entdeckt sich auch Chile selbst vom Neuen. Es stellt plötzlich fest, dass sehr viele Menschen in großer Armut leben – trotz Wohlstand und Erfolg. In vielen Straßen und Plätzen gibt es tiefe Risse und Gräben. Und nun wird auch der gesellschaftliche Graben erkennbar, den man bisher nicht so richtig wahrnehmen wollte.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Lateinamerika: nicht NUR Erdbeben & Katastrophen!

El Mundo (Spanisch / Español) : El terremoto deja al descubierto la profunda brecha social de Chile

Moderner Kolonialismus: Lateinamerika kennt nur die Malvinas…

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Eine schlaflose Oscar Nacht, die Gedanken an Amerika beflügelt… / At the foot of the pyramids… in a remote Kibbutz…. at the heart of Europe… Motion Pictures from Hollywood! / השכמה עם אוסקר

Daniel Dagan 8. März 2010

דניאל דגן – Eigentlich bin ich ein Morgenmensch. Doch wegen Hollywood habe ich schon viele schlaflose Nächte verbracht. Die gestrige war nur die letzte in einer langen Reihe… und sie hat sich bis in die Puppen gezogen… eher noch, bis der heutige Arbeitstag begann…

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Hollywood Reporter, Oscar.com: ein riskantes Geschäft; doch Amerika hat das Zeug!

Das schafft Hollywood immer wieder. Nicht nur bei mir. Seit Generationen kann Hollywood eben Menschen in aller Welt fesseln, begeistern, faszinieren. Für mich begann es schon als Kind in Kairo. Die allerersten Streifen. Damals noch in einer Qualität, die sehr viel zu wünschen übrig lässt. Doch die Faszination war allemal da. Der Film rollt… die Kinder sind schweigsam und konzentriert… eine neue, andere Welt wird auf der Leinwand präsentiert… Träume werden wahr… wie zur Zeit der Pharaonen…

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Oscar.com: Szenen vom Roten Teppich / Hollywood Reporter: das haben sich die Designer einfallen lassen

Filme in meinem Kibbuz waren ein Erlebnis für sich. Der große, gemeinsame Speisesaal wurde nach dem Abendessen schnell aufgeräumt. Hunderte Menschen nahmen ihre Plätze ein. Hinten begannen die Techniker, den Filmprojektor zu bedienen. Die ersten Szenen waren noch wackelig. Es musste immer wieder neu probiert und gezeigt werden. Doch am Ende hat’s meist doch noch geklappt! Hollywood – der Inbegriff der neuen Welt – brachte die spannenden, bewegten Bilder in das alte, biblische Land… diese Momente der Faszination hätte sich kein Drehbuchautor und kein Regisseur besser vorstellen können…

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Hollywood Reporter: der Weg zum Oscar begann in Venedig / erste Reaktionen / Vorhersage 2011 bereits da… / …doch zunächst überwiegt die Freude der Gewinner von 2010

Mit der Berlinale, mit Cannes und mit Venedig ist auch Europa eine wichtige, attraktive Filmbühne. Daran erinnert uns heute der große Gewinner der Oscar Verleihung – The Hurt Locker -  der seine Premiere 2008 in Venedig feierte. Der alte Kontinent ist wichtig! Nicht bloß als Kulisse. Inzwischen auch als eine bedeutende Produktionsstätte. Filmfabriken gibt’s eben auch in Europa.

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Los Angeles Times: and the Oscar goes to – The Hurt Locker! / Pop Eater: diese Frau macht Geschichte; Kathryn Bigelow ist die erste Regisseurin, die den Oscar gewinnt / New York Times: Kriegsfilm von einer Frau steht hier in der Kritik; keine schlechte Note!

Doch machen wir uns nichts vor: Hollywood beherrscht die Filmwelt. Bei aller Kritik und mit allen möglichen Einschränkungen – nichts im Filmgeschäft ist mit einem Oscar zu vergleichen. Das war so, als die Oscar Verleihung vor 82 Jahren begann… es wird wohl auch so bleiben… und das ist auch gut so!

Auf die USA schimpfen wir immer wieder gerne – nicht zuletzt auf diesen Seiten. Doch es ist unumstritten, dass die Amerikaner die Filmkunst am besten beherrschen. Und zwar in allen Facetten – Ideen, Texte, Kameraführung, Organisation, Vermarktung… eben alles!

Der Grund dafür liegt in der Offenheit der amerikanischen Gesellschaft. Sie rekrutiert die besten Talente in aller Welt (und das übrigens nicht nur im Filmbereich!). Sie ist neugierig, attraktiv, innovativ und tolerant. Nur in Amerika kann letztlich der American Film-Dream gestaltet und erlebt werden. Nur von Hollywood aus kann der Film seinen Siegeszug immer wieder feiern. Oscar beweist es.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Berlinale: die Filmkunst kommt nach Europa!

Academy Award: Oscar!

Auch das wäre eine spannende Lektüre:

Vielleicht der beste Film aller Zeiten: Infos zu CASABLANCA

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Westen, China, Arabien: WIR wollen im Wohlstand leben… MEIN Afrika muss die Zeche zahlen! / Out of MY Africa: Stop the land grab in MY continent! / שוד בצהרי יום: האדמה הגנובה של אפריקה

Daniel Dagan 7. März 2010

דניאל דגן – Ich bin am Nil geboren. Ich komme also aus Afrika. Heute nehme ich in Anspruch, mal als ein Afrikaner zu sprechen: Stoppt den Landraub auf meinem Kontinent! Rettet die Menschen in Afrika! Rettet das Überleben von Millionen, die auf dem schwarzen Kontinent durch Hungersnot bedroht sind, weil wir im Westen und anderswo unseren Wohlstand behalten oder gar vermehren wollen!

Die Welt beobachtet und schweigt: Africa goes hungry…

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Observer, London: der Kampf um Nahrungsmittel wird durch Landraub ausgetragen… / Voice of America: die Afrikaner selbst gehen leer aus…

Kollege John Vidal von der britischen Zeitung Observer bringt es heute auf den Punkt: in Afrika werden riesige Landflächen durch wohlhabende bzw. aufsteigende Länder gekauft oder gepachtet, um Lebensmittel für die Reichen zu produzieren. Dadurch wird die afrikanische Bevölkerung praktisch enteignet und vertrieben. Wir reden von überdimensionalen Food-Fabriken für die Wohlhabenden, die inzwischen ganze Landstriche auf dem schwarzen Kontinent besetzen. Noch GRÖßER als GROßbritannien selbst!

Eklatant: moderner Landraub in riesigen Dimensionen…

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Mother Jones: Ethanol Produktion auf Land, das die Afrikaner zum Überleben bräuchten… gemacht nur für uns… damit wir günstiger autofahren… / FAO (Food & Agriculture Organization) Bericht belegt: Landraub! / Guardian schlägt Alarm / …und nennt Ross und Reiter

Es ist an der Zeit, dass sich die Agenda der Weltpolitik ändert. Landraub in Afrika – der die Lebensgrundlage von vielen Millionen Menschen zerstört – muss an höchster Stelle stehen. Auch wenn die Afrikaner uns keine Selbstmordattentäter schicken… auch wenn die Afrikaner wohl nicht in der Lage sind, Widerstand gegen die Ausbeutung ihres Kontinents zu leisten… auch wenn Flugzeugentführerin Leila Khaled nicht für sie spricht …auch wenn wir eigentlich mit so vielen anderen Problemen überlastet sind…

Rettungsplan für Afrika… und für den ganzen Planeten Erde!

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Ecolocalizer sieht Neokolonialismus / BBC informiert über die Lage in den ehemaligen Kolonien Großbritanniens / TAZ: nicht nur Afrika… die ganz Erde in Gefahr… / Indymedia: Rettung durch Demokratisierung? doch es fehlt an Lobby für Umdenken & Reformen!

Ganz nebenbei bemerkt: ein ehrlicher, großangelegter, wirksamer Plan zur Rettung Afrikas würde nur möglich sein, wenn er in einem Rettungsplan für den ganzen Planeten Erde eingebettet wäre.

Der hier geforderte Stopp von Landraub in Afrika bedeutet unter anderem, dass im Westen und anderswo sich einige Lebensgewohnheiten ändern. Dass wir mit den vorhandenen Ressourcen bedachter und vorsichter umgehen. Dass wir uns auch politisch anders organisieren, damit die künftigen Generation auch noch ein Stimmrecht bekommen.

Observer: Africa goes hungry… rich countries are grabbing fertile land…

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Kein Thema für uns! über eine Million Afrikaner wurden in Somalia getötet…

Europa, Deine Flüchtlinge & Sklavenarbeiter aus Afrika…

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Kleidung, Maske, nackte Haut: Hauptsache Aufmerksamkeit! / Politics, Style, Fashion: what you see is what you get / האמת במערומיה

Daniel Dagan 6. März 2010

דניאל דגן – Wer die Politiker beobachtet stellt immer wieder fest: der Machtkampf wird zunehmend ein Kampf um die Aufmerksamkeit der Bürger. Die besten Ideen taugen nicht, wenn sie keine Abnehmer finden. Ohnehin wird ja alles über die Person vermarktet. Ergo: man muss sich partout bekannt machen!

Washington: Provokationen ohne Ende… das erinnert an McCarthy!

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Politico: die Konservativen in Amerika wittern eine Chance; doch es fehlt an Geld… / …daraufhin erstellen sie solche Plakate, die ganz klar Hetze enthalten / selbst John McCain wird Opfer, da ihm Rivale Hayworth den Arizona Senat-Sitz streitig macht / Huffington Post: Sarah Palin predigt – und bekommt viel Resonanz! die Reaktionen werden prompt angezeigt

Der Kampf um Aufmerksamkeit ist auch Sache der Mode. Kleidung wird stets attraktiv, wenn man sie richtig präsentiert. Auf den großen Bühnen der Modenschau… bei einer Gala oder Party… in der Öffentlichkeit… die Resonanz wird erst kommen, wenn die spannenden Kreationen in den Blickfang der potentiellen Kunden geraten.

Paris: Mut in der Mode… wer wagt, der gewinnt!

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International Herald Tribune, Paris: Fashion Week zeigt Leichtigkeit / …mit einer Bluse, die aus Zeitungen besteht / New York Times: …und mit diesen Kreationen für Körper, Beine, Kopf…

Um unsere Aufmerksamkeit kämpfen auch Schauspieler und Künstler. Alles was sie machen ist  ja fürs Publikum bestimmt. Sie brauchen die Zuschauer, die Besucher, die Zuhörer… und sie brauchen vor allem Feedback… das  bekommen sie nur, wenn sie zur Kenntnis genommen werden. Einfallsreichtum ist gefragt!

Rom: La Stampa zeigt LaeTitia… nackte Schönheit  ist wieder IN!

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La Stampa, Rom: ein Künstler in New Jersey stellte diese nackte Statue im Garten auf; Nachbarn alarmierten die Polizei! / die französische Schauspielerin Laetitia Casta genoß sichtlich die Aufmerksamkeit bei dieser Cesar Prix Gala / New York Times: lediglich nackte Knie bei dieser Modenschau… / …die das New Age einläutet!

Die öffentliche Bühne ist der Treffpunkt von Politik, Mode und Kunst. Hier tragen die Akteure ihre Kämpfe aus. Hier bekommen sie die Aufmerksamkeit, die ihnen soviel bedeutet. Was sie sich dabei einfallen lassen ist manchmal recht lustig. Oder gar bizzar.

Lesen Sie bitte weitere Beiträge zum Lifestyle und Kunst. Die Politik ist oft dabei!

Lifestyle / Kunst & Kultur

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Krise Türkei-USA: es geht nicht nur um Armenien… / Turkey-US ties: yet another setback to Obama / טורקיה, ארה”ב, הטבח בארמנים: משבר

Daniel Dagan 5. März 2010

דניאל דגן – Ausgerechnet in der Türkei hat US Präsident Barack Obama zum ersten mal seine ehrliche Absicht bekundet, die Beziehungen zwischen dem christlich geprägten Westen und dem muslimisch geprägten Orient neu zu gestalten. Bei einer Rede im türkischen Parlament fand er viel Zustimmung für seine Politik der Verständigung und des Ausgleichs.

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Star online, Istanbul: die Abstimmung in Washington war knapp… / Beyaz Gazete: …erste Reaktion von Ministerpräsident Erdoğan; er zeigt sich tief beleidigt / Hurriyet, Ankara, Wall Street Journal, New York: Aussenminister Ahmet Davutoğlu kritisiert die Entscheidung vehement / Times, London: um diese Waisenkinder geht es; armenische Überlebende des Massakers werden von Constantinopole (heute Istanbul) nach Griechenland evakuiert

Doch ausgerechnet unter Präsident Obama geraten die USA und die Türkei in eine ernsthafte Krise. Der türkische Botschafter in Washington wurde nach Ankara zurückberufen. Eine weitere Verschlechterung der komplizierten, emotionsgeladenen Beziehungen scheint momentan eher wahrscheinlich.

Der unmittelbare Anlass ist die Entscheidigung des Ausschusses für Außenpolitik im amerikanischen Kongress, das 1915 verübte Massaker an den Armeniern als Völkermord zu bezeichnen. Das verletzt die Türken zutiefst und ist Grund genug für die harte Reaktion der Regierung, die in der Türkei auf eine breite Zustimmung stößt.

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Wall Street Journal: Bilder der Zerstörung in den armenischen Gebieten / Photos courtesy of Overall Com: auch noch heute – Trauer in Jerivan / Protest von Armeniern in Washington / Blumen für die Ermordeten

Doch die Krise hat auch noch andere, tiefere Gründe. Der türkische Ministerpräsident Recep Erdoğan ist seit langem dabei, die Orientierung seines Landes nachhaltig zu ändern. Er vertieft die Beziehungen zu Iran und Syrien. Er gibt den radikalen Islamisten im eigenen Land mehr Spielräume. Er verschlechtert bewusst das delikate Verhältnis zu Israel, um in Teheran und Damaskus zu punkten. Er bereitet dem Westen immer mehr Sorgen und Kopfzerbrechen.

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Izmir: die Stadt am Mittelmeer bleibt exotisch und attraktiv; ihre Umgebung ist zauberhaft / Haber Londra: trotz Rezession – die Beziehungen zu Deutschland sind von zentraler Bedeutung

Noch sind die Würfeln nicht gefallen. Noch kann man darauf einwirken, dass die Türkei ihre wichtige Rolle als moderate, moderne – wenn auch durch und durch islamische Regionalmacht – wirksam wahrnimmt. Zum Wohle der Türken selbst, die in ihrer großen Mehrheit nicht radikalisiert werden wollen. Und zum Wohle der Region, die immer wieder durch islamistische Extremisten zurückgeworfen wird.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Osmanische Nostalgie? die Türkei orientiert sich neu

DIESE Christen darf die CHRISTLICHE Welt nicht ganz vergessen…

Genocide? Massacre? The tragedy of the Armenian people (English)

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Flugsicherheit: was tun, wenn die Religion den Scanner verbietet? / No scanning, no boarding? It’s time to involve religious leader in Flight Security / הגלאי והאמונה הדתית: נדרשים פתרונות חדשים

Daniel Dagan 5. März 2010

דניאל דגן – Das ist ein Novum: zwei muslimische Frauen wurden am Fliegen gehindert, weil sie sich nicht von einem Scanner untersuchen lassen wollten. Der Vorfall ereignete sich am Flughafen in Manchester, Großbritannien. Die verschleierten Frauen sollten nach Pakistan fliegen. Für die Kontrolle durch den Scanner wurden sie zufällig ausgesucht.

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Daily Mail: die erste Meldung / Times, Telegraph: die ganze britische Presse beschäftigt sich nun mit dem Vorfall / CBS, USA: die Scanners kommen!

Die Frauen nannten religiöse Motive für ihre Weigerung. Das muss man respektieren. Das hat man auch getan. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass die beiden Burka-Trägerinnen beim nächsten Mal nicht wieder zur Scanner-Untersuchung aufgefordert werden. Dazu bräuchten sie etwas Glück. Denn zurzeit werden nur einzelne Passagiere in Manchester gezwungen, durch den Scanner zu gehen.

Doch was passiert, wenn der Scanner zur Pflicht wird und womöglich flächendeckend eingesetzt wird? Sollte diese Entwicklung eintreten, müsste man wohl über Ausnahmen nachdenken. Vielleicht eine andere Methode der Kontrolle für diejenigen, die den Scanner aus religiösen oder anderen Gründen strikt ablehnen?

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Le Figaro: ein Thema auch in Frankreich, wo immer mehr Muslime leben / dieser Attentat-Versuch von einem jungen Nigerianer / …war der Auslöser für die weltweite Einführung von Scannern / Sun, Großbritannien: ein Kofferträger von British Airways, der am  Airport Heathrow arbeitet, sammelt Geld für Terror-Aktivisten; nun wurde er festgenommen

Nachdenken kann man auch über die Möglichkeit, muslimische Geistliche miteinzubeziehen. Vielleicht lässt sich eine Regelung finden, die den Scanner auch für strenggläubige muslimische Frauen annehmar macht. Vielleicht brauchen sie bloß die Zustimmung einer von ihnen respektierten religiösen Autorität.

Das sind Beispiele für die Probleme, die verstärkt auf Europa zukommen. Neue, kreative Lösungen sind erforderlich. Diese kann man nun im Dialog mit allen Betroffenen finden. Ob Burka Trägerinnen oder nicht – friedfertige Menschen soll man am Fliegen nicht hindern. Terroristen und Flugzeugentführer dagegen müssen erkannt und überführt werden. Fligen dürfen sie auf keinen Fall.

Wichtig ist vor allem, dass die Flugsicherheit nicht auf der Runway bleibt. Noch gibt es leider viele Menschen, die Flugzeugentführungen als politische Waffe befürworten. Noch dominiert in manchen Kreisen die Kultur der Verherrlichung von Selbstmordattentaten.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Riskant: Flugzeugentführerin Leila Khaled fliegt nach Europa…

Hilfreich: WE passangers are by far the best Air Marshals!

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Hasstiraden im Namen der Menschenrechte… PFUI! / More Hate Crimes à la Goldstone: placing Israel APART… HIDing the truth… / הסיסמה אפרטהייד כנשק לחיסול ישראל: הסתה

Daniel Dagan 4. März 2010

דניאל דגן – Was sich in diesen Tagen an manchen Universitäten und anderen Einrichtungen im Westen abspielt ist nichts anderes als eine sorgfältig durchdachte, bestens finanzierte und von langer Hand vorbereitete Hetzkampagne gegen den jüdischen Staat. Mit Kritik hat diese Kampagne nichts zu tun. Die wäre ja völlig legitim. Diese Kampagne zielt auf die Beseitigung des Staates Israel durch Deligitimierung. Im Einklang mit den vom iranischen Präsidenten Achmadineschad verbreiteten Parolen, die ja das Endziel ehrlicherweise ausdrücklich benennen.

Hasstiraden… Genuß am Lügen & Hetzen…

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Ha’aretz: Auswahl der Poster, die in alter Tradition Hass auf Israel und auf Juden verbreiten / Aktionär Depot: sowie hier kann man von der Orgie des Hasses profitieren

Die Lügen und die falschen Behauptungen, die bei der Hetzkampagne verwendet werden, sind so zahlreich, dass man sie kaum aufzählen kann. Es geht mit dem Namen Al Dura los… ein arabisches Kleinkind wird im Jahre 2000 im Gazastreifen angeschossen… palästinensische Kamera-Teams des französischen Fernsehens sind dabei… israelische Streitkräfte werden beschuldigt, gezielt auf Al Dura geschossen zu haben um ihn zu töten…

Heute wissen wir endgültig, was auch noch vom einem französischen Gericht bestätigt wurde: Al Dura wurde gar nicht von Israelis angeschossen. Alles war eine gezielte Manipulation. Wenn das Kind tatsächlich getötet wurde (was immer noch nicht feststeht!), dann von palästinensichen Aktivisten, die die ganze “Show” organisiert hatten… um überall in der muslimischen Welt Straßen und Plätze nach dem angeblichen von den bösen Juden ermordeten Märtyr zu benennen… noch ein Shahid شَهيد, um weitere Selbstmordattentäter zu motivieren…

Nackte Wahrheiten & nützliche Idioten…

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Focus: die nackte Wahrheit in Griechenland (wo übrigens Israel-Hass besonders ausgeprägt ist) / Diario de Valencia: Terror in Spanien (ein Land, in dem Israel-Hetze auch in STAATLICHEN Kindergärten verbreitet wird) / Juxtapoz: dieses Baby (des Hasses) wollte ich gar nicht SO züchten… / Figaro: …auch wollte ich nicht, dass manche Extremisten – hier im Iran – sich über uns kaputt lachen und mich als einen nützlichen Idioten betrachten…

Bullying… placing APART from the family of nations… HIDing the truth…

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Keeping Kids Safe Org (Courtesy) / Google Foto-Auswahl

Manche im Westen machen die Verleumdungskampagne mit, weil sie einfach naiv sind. Es sind die nützlichen Idioten, die zunächst nicht erkennen, in welche Maschinerie des Hasses und der Lügen sie leider geraten sind. Diesen guten Menschen wird dringend empfohlen, sich besser zu informieren. Viele relevante Fakten und Anregungen finden sie übrigens immer wieder in diesen Seiten.

Und hier finden Sie (English) eine gute, zutreffende Analyse der aktuellen Hasstiraden gegen Israel

The dark side of a yearly ritual

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Er schrieb die Magna Carta des internationalen Terrorismus…

“Verleumdungen gegen Israel sind uns lieber als Grabesreden für Israel”

Auch das könnte Sie interessieren:

Lügen haben ELLENLANGE Beine… 10 Kilometer lang!!!!!!!!!!

Gerne kann ich diese Beiträge vom Kollegen Ben Dror Yemini empfehlen:

From Damaskus to Berkeley: The Hatred Week / What a Hutzpa: The Industry of Lies

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Wahlen in Frankreich & Großbritannien: die Burka Debatte hat Europa wieder! / France, UK, Europe: Election time = Burka time / בורקה, צריחי מסגדים: אירופה חוששת ומגיבה

Daniel Dagan 3. März 2010

דניאל דגן – Parlamentswahlen in Großbritannien, Regionalwahlen in Frankreich. Diese baldigen Termine in zwei wichtigen europäischen Ländern bringen neue Ansätze für die andauernde Debatte über die Stellung des Islam im alten, christlich geprägten Kontinent.

Soll man das Tragen von Burkas in der Öffentlichkeit verbieten? Dürfen Minarette höher als Kirchtürme sein? Müssen diese Zeichen islamischer Präsenz ganz verboten werden, wie zuletzt in der angeblich friedfertigen Schweiz, die makabererweise Toleranz auch noch nach Außen zu exportieren versucht?

Islamisierung des Abendlandes? in Europa geht die Angst um… Rechtspopulisten haben Hochkunjuktur…

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Front National von Jean-Marie Le Pen, Frankreich: keine Islamisierung! / Schweiz als Vorbild für Intoleranz: diese anti-Minarett Kampagne war erfolgreich / La Presse, Montréal: beim Sprachstudium wird Burka nicht toleriert… / NoBurka Blogspot: …und  auch nicht im Gerichtssaal, wie hier in Pakistan

Die Diskussion wird Europa – und eigentlich die ganze christliche Welt – noch sehr lange begleiten. Dabei ist es bemerkenswert, wie sich Haltungen von Politikern ändern. Jack Straw, der britische Justizminister (früher Außenminister) hat 2006 vehement und öffentlich gegen Burkas gekämpft – im Parlament in Westminster und im eigenen Wahlkreis. Nun aber verteidigt er mit gleicher Vehemenz das Recht, Burkas in der Öffentlichkeit zu tragen. Die muslimischen Wähler in Großbritannien haben immer mehr Gewicht… und für die Labour Partei sieht es nicht gerade rosig aus…

Pakistan, Hochburg des Islam: Anwältin wurde vom Richter gezwungen, auf Burka im Gerichtssaal zu verzichten…

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Daily Mail, Großbritannien: Justizminister Jack Straw lehnt Burka Verbot strikt ab / Daily Express macht Stimmung gegen die Labour Partei, die solche Londoner Szenen nicht verbieten will / Telegraph: britische Muslime warnen Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, der Burka-Verbot anregte… / The Punch, Australia: …Sarkozy hat recht! das soll auch auf dem roten Kontinent gelten!

Bemerkenswert ist auch, dass ausgerechnet im streng muslimischen Land Pakistan Richter es nicht dulden, wenn Anwältinnen im Gerichtssaal mit Burkas auftreten. Vielleicht eine Lehre für manche Europäer?

Le Monde macht mit Burkas vertraut; Democracy Forum kann jedoch Unterschiede kaum erkennen…

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Neues, spannendes zum Thema wird auch aus Canada gemeldet. Ein hoher Beamte in der französischsprachigen Provinz Québec verlangte von einer Schülerin im Sprachkurs für Immigranten, zum Unterricht ohne Burka zu erscheinen. Auf eigenen Wunsch bekam die muslimische Frau aus Ägypten auch noch eine schriftliche Aufforderung. Doch auf die Burka wollte sie nicht verzichten – und musste den vom Staat finanzierten Sprachunterricht unterbrechen. Nun zieht sie vor Gericht, um ihr Recht auf Burka durchzusetzen.

Diesen Vorfall deckte die Zeitung La Presse auf, die in Montréal erscheint. Hier der ganze Bericht (Französisch / Français)

Québec, Canada: une élève voilée expulsée de la Francisation…

Immigration Québec: Apprendere le français!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Rock & Burka: la belle Isabelle nimmt Stellung…

Afghanistan, Wirtschaft, Toleranz: können wir die Wahrheit ertragen?

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Farce um FARC: Venezuela bestreitet Hilfe für ETA / Audiencia Nacional, España: ayuda al terrorismo! Venezuela: vínculos del colonialismo! / קולוניאליזם או סיוע למחתרת הבסקית? וונצואלה מכחישה האשמות ספרד

Daniel Dagan 2. März 2010

דניאל דגן – Der spanische Vorwurf gegen Venezuela ist schon dramatisch: Madrid beschuldigt Caracas, der Untergrundorganisation ETA indirekt zu helfen, indem das südamerikanische Land die Zusammenarbeit zwischen ETA und FARC begünstigt oder gar unterstützt.

FARC ist die bewaffnete Miliz, die in Kolumbien seit Jahren kämpft, um die Machthaber in Bogotá zu stürzen. Der Diktator von Venezuela, Hugo Chávez, unterstützt diese Miliz, die für viele Entführungen verantwortlich ist. Zudem beschuldigt Chávez das Nachbarland Kolumbien, eine US Invasion seines Landes vorzubereiten.

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Columbia Reports, Bogotá: die Präsidenten Hugo Chávez und Alvaro Uribe im Dauerstreit / ABC, Madrid: laut Audiencia Nacional unterstützt Venezuela diese ETA Aktivisten… / …was Zapatero in Hannover moniert / El Tiempo, Bogotá, zitiert Chávez: “kein Konflikt mit Kolumbien”

Ausgerechnet beim deutsch-spanischen Gipfel in Hannover machte Ministerpräsident José Luis Zapatero seinem Ärger über das Verhalten von Venezuela Luft. Beim gemeinsamen Auftritt mit Kanzlerin Angela Merkel kündigte er an, “Explikationen” von Caracas zu verlangen. Damit eskalierte der Streit um die ETA, die für die Unabhängigkeit des Baskenlandes kämpft.

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El Mundo, Madrid: Chávez sieht Kolonialismus… / El Catolicismo, Bogotá: …was vielleicht an Abenteuer erinnert (hier welche von Missionaren der Kirche) / Clarín, Argentinien, El País, Spanien: Kolonialismus doch aktuell? US Außenministerin Hillary Clinton bietet Vermittlung im Malvinas Konflikt an

Die Reaktion von Chávez ist typisch. Er spielt den Ahnungslosen. Es gibt überhaupt keinen Konflikt zwischen Kolumbien und Venezuela, sondern nur einige Schwierigkeiten… die spanischen Vorwürfe (die übrigens von einem speziellen, hohen Gericht erhoben werden – Audiencia Nacional - das sich mit Terrorismus befasst) sind nichts anderes als Reste des Kolonialismus… Caracas wird sich nicht von Madrid vorschreiben lassen, wie es sich zu verhalten hat…

Was lernen wir aus diesen andauernden Auseinandersetzungen?

Erstens: ganz abgesehen davon, wie wir zu Chávez stehen – er drückt ein weitverbreitetes Gefühl aus. Nämlich, dass die Spannungen zwischen Europa und den südamerikanischen Völkern noch lange nicht überwunden sind. Dass die Ratschläge aus Europa als Bevormundung oder gar Demütigung angesehen werden. Dass (egal, wie die Fakten sind) manche Handlungen der Europäer schlechte Erinnerungen hervorrufen.

Zweitens: Reste von Kolonialismus gibt es tatsächlich. Und darauf können sich immer wieder Diktatoren wie Chávez beziehen, um Stimmung gegen den Westen zu machen. Das aktuelle Beispiel ist der erneut aufflammende Konflikt um die Falkland Islands, die ganz Lateinamerika Malvinas nennt. Großbritannien streitet mit Argentinien um die Souveränität über diese Inselgruppe im Südatlantik. Die USA bietet nun Vermittlung an. Vor dreißig Jahren gab es schon einen Krieg um die Malvinas. Das kann sich wiederholen.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Malvinas: guerra por el petroléo?

Terrorismus oder Freiheitskampf? ETA busca el caos…

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Philologie & Religion: darf ein Christ Allah sagen? / Do you say Allah for God in your native tongue? Beware the Jihad! / מלטה, מלאזיה: הג’יהאד מנסה להטיל איסור על השימוש במלה الله אללה

Daniel Dagan 1. März 2010

דניאל דגן – Heute lenke ich Ihre Aufmerksamkeit auf eine philologische Frage. Eine Frage, die allerdings politische und religiöse Aspekte hat. Eine Frage, deren Beantwortung für Gewaltanwendung missbraucht werden könnte.

Angriffe auf Christen in Malaysia, weil sie das Wort الله‎ Allah verwenden…

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Times, London: Anschläge auf Gotteshäuser / Slate.com: Maria wird mit roter Farbe  beschmiert / YouTube Filme: die Menge wird aufgehetzt… / …und greift an / …angeblich im Namen von Allah / …und im Auftrag der heiligen Schrift

An dieser Stelle muss ich mich gleich korrigieren. Die Antwort auf die Frage, ob in Ihrer Sprache das Wort “Allah” Gott bedeutet wurde bereits Auslöser von Gewaltanwendung! Und zwar gegen Christen, die es wagen in ihren Gotteshäusern und in ihren Schriften, das Wort “Allah” zu verwenden.

Auch Christen auf Malta nennen Gott الله‎ Allah. Schwappt der Jihad nach Europa über?

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Aymadiyya Times: diese moderaten Muslime warnen davor, die anti-Allah Kampagne nun auf Malta auszuweiten… / Kull Hadd, Malta: …wo unzählige Kirchen die Landschaft dominieren; wo eben Allah für Gott steht / Gozo News, Malta: …und wo der Papst zum Besuch erwartet wird / Citius64 Blogspot: auch in Europa – Verschleierung ruft Irritationen und Ängste hervor

Wie kommt es? Was steckt dahinter? Die Erklärung ist einfach, wenn auch schwer verständlich: in der malaysischen Sprache heißt Gott “Allah”. Gläubige Christen in Malaysia verwenden daher dieses Wort, um eben Gott zu bezeichen oder sich gar an Gott zu wenden. Es klingt ganz natürlich?

Intolerante Eidgenossenschaft verbietet Minarette. Jihad nun auch in der Schweiz?

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Reuters: Gaddafi kündigt Jihad gegen die Schweiz an, weil die Eidgenossenschaft Minarette verbietet / OEA Libya: Selbstdarstellung in staatlichen Medien / Al Fager Al Jadeed: Machtdemonstration / Al Zahf Al Akhdar: die islamistische Revolution soll sich weltweit ausbreiten…

Doch das ist ganz und gar nicht im Sinne von manchen Islamisten, die das gleiche Wort, eben Allah, für die muslimische Religion, und für sie allein, reservieren wollen. In Arabisch bedeutet Gott ebenfalls Allah. Aus der arabischen Wüste kam der Prophet Muhammad, der die Inhalte der heiligen Schrift rezitierte. Diese wurden später von seinen Nachfolgern niedergeschrieben und im Koran zusammengefasst. Ergo: das Wort Allah dürfen laut Extremisten nur Muslime benutzen. Punkt.

Als Europäer werden Sie wohl denken: was interessiert mich diese merkwürdige Kontroverse? Warum soll ich mich mit dem bizarren Geschehen im fernen Malaysia befassen? Lassen Sie mich bloß in Ruhe.

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Überall auf Malta: eindrucksvolle katholische Kirchen, in denen zu Allah gebetet  wird (Google Fotoauswahl)

Weit gefehlt! Auch in Europa wird das Wort “Allah” durch Christen verwendet. Und zwar auf der Insel Malta, die ja zur Europäischen Union gehört. Die Malteser sind ein sehr religöses, überwiegend katholisches Volk. Ihre Sprache weist viele Ähnlichkeiten mit Arabisch auf. Und sie zeigen absolut keine Neigung, auf “Allah” zu verzichten.

Bleibt also nur noch zu hoffen, dass der Allah-Jihad nicht auf Europa überschwappt… und dass er zweitens nicht die Schweiz umfasst, die ja vor wenigen Tagen durch den libyschen Präsidenten Muammar Gaddafi gezielt bedroht wurde…

In diesem Beitrag (English) finden Sie eine umfassende, gut recherchierte Beschreibung der Kontroverse um das Wort “Allah”

Christopher Hitchens: That’s ALLAH to you!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

MEHR Minarette & Burkas für Europa? der Kontinent zögert…

Minarett-Verbot: die Schweiz hat entschieden!

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