Chile: NASA betreut verstärkt die Bergleute; der Staat fragt nach Konzessionen der Betreiber / Lucas Urízar, Colegio San Augustín de Atacama: A Treasure in the Desert… / מדבר אטקמה, צ’ילה: דיווח מן השטח

Dagan 2. September 2010

דניאל ד’גן – Das Drama der Bergleute in der chilenischen Wüste von Atacama wird uns noch lange begleiten. Heute sind wir wieder dabei. Direkt in der Region, die fast nur noch ein Thema auf der Tagesordnung hat. Doch das ist auch ein Thema für die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, die in die Betreuung der Bergleute intensiv involviert ist. Und es ist auch ein zentrales politisches Thema in der Hauptstadt Santiago.

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Diario Chañarcillo – direkt vom Ort des Geschehens: Aufmacher heute ist das Engagement der NASA / Kinder in ganz Chile schreiben an die Kinder der Bergleute / ein Jugendlicher des Colegio San Augustín de Atacama gewann einen Preis für seine Story “Der Schatz in der Wüste” / Metereologischer Dienst von Chile: Wetterverhältnisse heute in der Region

Die Popularität von Präsident Sebastián Piñera ist in den letzten Tagen erheblich gestiegen. Das führen die Meinungsforscher darauf zurück, dass er sich persönlich um das Schicksal der Bergleute kümmert. Eine weitere, noch bedeutsamere Nebenwirkung des Dramas: die Zustände in allen Minen von Chile werden unter die Lupe genommen. Parlamentarier fordern nun mit Nachdruck, dass die Konzessionen des Staates an die Betreiber überprüft werden. Es soll untersucht werden, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Zudem soll der Staat mehr Geld für die Übergabe der Nutzungsrechte bekommen.

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La Hora, Santiago: die Bohrmaschine ist momentan ausser Betrieb / La Nación: Popularität des Präsidenten gestiegen / Mico in La Nación: NASA versucht, Probleme des 19. Jahrhundert mit Technologie des 21. Jahrhundert zu lösen / diese Frau wartet auf ihren verschütteten Mann

Auf diesen Seiten finden Sie mehrere Beiträge über Lateinamerika. Lesen Sie bitte auch diesen Artikel:

Bohrarbeit zur Rettung der Bergleute beginnt

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Abbas & Netanyahu treffen sich zu Friedensgeprächen: Schule hat begonnen! / Washington Mideast Summit: talking peace or trading blames? / ערן וולקובסקי מתעד את פגישת עבאס נתניהו: שלום כיתה א’ בתהליך השלום

Daniel Dagan 1. September 2010

דניאל דגן – In Washington beginnen – endlich! – direkte Gespräche zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und dem Präsidenten der palästinensischen Autorität Mahmoud Abbas. Wieder mal eine Chance für den Frieden, die allerdings mit vielen Fragezeichen behaftet ist. Im Prinzip sind die Umrisse eines Kompromisses schon längst bekannt. Sie wurden bereits vor zehn Jahren in Camp David festgelegt. Sie wurden in zahllosen Gesprächen zwischen Ehud Olmert (dem Vorgänger von Netanyahu) diskutiert und abermals formuliert.

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Hassan Bleibel, Lebanon: Amerikaner verlassen den Irak; wer kommt? / direkte Gespräche à la Obama / Barry Hunau in Jerusalem Post: Sanktionen gegen Regionalmacht Iran? Teheran hat doch alles / sind das die direkten Gespräche Abbas-Netanyahu? / Plakat der Kunsthochschule Bezalel, Jerusalem: das umstrittene Land Israel

Leider aber fehlte bisher auf arabisch-palästinensischer Seite der Mut, den Konflikt endgültig zu begraben. Wie vor zehn Jahren Yasser Arafat (der Vorgänger von Abbas) weigerte sich vor zwei Jahren der jetzige palästinensische Präsident ein Papier zu unterschreiben, das einen großen, historischen Kompromiss zum Inhalt hätte: Austausch von Gebieten nach demographischen Gegebenheiten. Festlegung der Grenze zwischen Israel und dem künftigen palästinensischen Staat. Teilung von Aufgaben und Funktionen in Jerusalem. Beilegung der gegenseitigen Probleme um Flüchtlinge (Juden aus arabischen Ländern sowie Araber aus dem Kerngebiet Israels) durch Reparationen und eben nicht durch Rückkehr. Sicherheitsregelung. Und somit schließlich EIN ENDE DES KONFLIKTS.

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Eran Volokovsky, Ha’aretz: Abbas und Netanyahu bei Obama; Schule hat begonnen! / Moshik in Ma’ariv: Auf, zum Frieden! / Wafa, palästinensische Nachrichtenagentur, zeigt aktuelle Bilder aus Gaza – Markt und moderne Bibliothek / Iris: auch GROß-Israel ist SEHR klein!

Wie damals Arafat hat auch heute Abbas große, berechtigte Sorge, dass ihm die arabische und muslimische Welt nie verzeiht, wenn er einen jüdischen Staat im Lande Israel ein für allemal akzeptiert. Um Frieden zu schließen müsste Abbas eine sehr hohe Barriere der ideologischen und religiösen Überzeugung überwinden. Er müsste zugeben, dass es ein jüdisches Volk gibt. Er müsste sich dazu bekennen, dass dieses Volk nationale und souveräne Rechte hat. Das hat kein arabischer Leader vor Abbas getan. Das wäre ein Durchbruch, auf den wir alle gespannt warten. Doch aus der Sicht von weiten Teilen der arabischen und muslimischen Welt wäre das eine gefährliche, inakzeptable Entwicklung, die es zu vehindern gilt. Mit allen Mitteln – leider auch mit Gewalt.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Die Fußsohle von Obama: so macht man es nicht im Orient!

Goldsteinigung durch den Apartheid-Richter konnte den Dialog nicht aufhalten!

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Iran: und nun wird Carla Bruni beschimpft / Because she defends an Iranian woman… French first lady Carla Bruni branded as a “prostitute” and “immoral” / איראן: כלי התקשורת תוקפים את קרלה ברוני סרקוזי

Daniel Dagan 31. August 2010

דניאל דגן – Carla Bruni, die Frau des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, wird in diesen Tagen in iranischen Medien massiv beschimpft. Grund: Carla setzt sich für die Rechte einer iranischen Frau ein, die wegen Ehebruch und anderen Delikten zum Tode verurteilt wurde.

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France Soir, Libération: die Frau des Präsidenten Ziel einer iranischen Medienschelte / The Iranian, Zeitung der Opposition: Küssen-Lernen auf Iranisch / Inn, Iran: Frauen beim Gebet; so wollen es die Ayatollahs

Hier finden Sie einige Eindrücke, die diese Kampagne begleiten und die allgemeine Situation im Iran wiedergeben. Unten können Sie Berichte in Deutsch (Der Spiegel) und Französisch (France Soir) über die höchst peinliche Angelegenheit lesen.

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Chabar, Teheran: das ist zurzeit Recht im Iran / Iran Daily: Attacke auf Sarkozy auch wegen Abschiebung von Sinti und Roma / Karrikatur zeigt arabische Rivalen des Iran, die mit Hilfe der USA aufrüsten / Phil Disley im Guardian, Großbritannien: der iranische Präsident und seine langen Arme

So wird Carla in offiziellen iranischen Medien vorgestellt:

Bericht Spiegel Online / Bericht in France Soir

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Coast to Coast Ramadan: 30 Stations on the Road to God

Arabische Frauen in Israel und Palästina: hier sind sie stärker und einflußreicher

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Patt-Situation im Parlament heißt, dass die GROßEN bei den Kleinen betteln / Lost in the Outback of a Hung Parliament: Australia’s new government / אוסטרליה מחקה את ישראל: הקטנים קובעים מי ירכיב ממשלה

Daniel Dagan 30. August 2010

דניאל דגן – Noch vor zwei Wochen hat Australien gewählt. Doch Australien hat immer noch keine Regierung. Im Parlament herrscht eine Patt-Situation. Zwei große Parteien sind gleich groß. Das ist die Stunde der Kleinen. Mini, Splitter-Parteien oder gar einzelne Abgeordnete können bestimmen, wer demnächst auf dem Roten Kontinent regiert. Doch sie beeilen sich nicht. Sie stellen immer neue, manchmal absurde Forderungen. Die Lage gibt das ja her.

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The Advocate, Tasmania: was ist eine Patt-Situation? / The Australian: so wurde gewählt / Alan Moir in The Age: die Großen tanzen nach der Pfeife der Kleinen / Dave Brown in The Independent, Großbritannien: Hung Palament im roten, ausralischen Outback

Diese unglückliche Situation kenne ich gut aus meinem eigenen Land, aus Israel. In Jerusaelm habe ich schon viele Nächte verbracht, um Verhandlungen mit solchen Mini-Parteien zu verfolgen. Dabei wurden Forderungen gestellt, die wirklich aberwitzig waren. Es wurde schlicht und einfach erpresst. Posten für Freunde und Verwandte… eine Asphaltstraße zum eigenen Haus… doch damals dachte ich noch: Das ist Gerechtigkeit. Das ist Demokratie. So haben es die Wähler gewollt.

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Bleak in The Australian: diesen Bräutigam muss Ministerpräsidentin Julia Gillard unbedingt haben / …diese Frisur muss sie auch noch akzeptieren / The Age: davon träumt jeder Australier – ein eigenes Haus / Nicholson in The Australien: das kennen viele noch nicht; die neuen Australier, die meist aus Asien kommen

Heute bin ich fest der Überzeugung: diese Übermacht der Kleinen stellt die Dinge auf den Kopf. Es kann doch nicht sein, dass am Ende praktisch die Minderheit regiert. Oder gar einzelne Politiker, die manchmal kapriziöse Wünsche erfüllt bekommen. Die Demokratie muss sich gegen solche Situationen wehren. Möglich ist das allemal. Durch Korrekturen im Wahlsystem (oder auch durch andere Massnahmen) kann man wohl dafür sorgen, dass in den Parlamenten stabile Verhältnisse entstehen. Das ist nicht nur für Australien wichtig. Das ist wichtig für die Zukunft der Demokratie schlechthin.

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Frank-Walter Steinmeier: einfach ein guter Mensch / Watch David Cameron sharing a tender moment with his daughter; learn about her Arthurian link! / האיש הטוב שטיינמאייר: מנהיג האופוזיציה בגרמניה תרם כליה לאשתו

Daniel Dagan 29. August 2010

דניאל דגן – Frank-Walter Steinmeier gewinnt die Herzen der Menschen, indem er eine Niere an seine Frau spendet. Ein Mensch, der einfach liebt. Zufällig ist er auch ein Politiker… in Großbritannien bekommt Ministerpräsident David Cameron viel Sympathie, indem er sich mit seiner neugeborenen Tochter zeigt. Florence kommt nach Downing Street 10. Ihre Anwesenheit wird das Regieren mitbestimmen. Diese Vorstellung gefällt den Briten. Auch passend zum Königreich ist das kleine, süße Wesen. In ihrem vollen Namen – er laute Florence Rose Endellion – schwingt  ein Stück Nostalgie für König Arthur mit, wie die Experten von Daily Telegraph hier berichten. Viel Glück und gute Gesundheit!

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Stern, Berliner Kurier, Bild: alle schwärmen für Steinmeier! / Daily Telegraph, Heart: David Cameron wird durch Florence beliebter!

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Frank-Walter Steinmeier entschuldigt Heinrich Heine

David Cameron steigt zum Premier – auf der Clegg-up Leiter

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Ob in Afghanistan oder im Irak: die Ziele des Westens werden vor Ort ganz anders wahrgenommen / Afghanistan & Iraq at War: what Obama sees is not what America gets / על מלחמות טובות ורעות: כשלון אמריקני גם באפגניסטן, ה”בייבי” של אובמה

Daniel Dagan 29. August 2010

דניאל דגן – Die USA verabschiedet sich vom Irak. Für Präsident Barack Obama lautet das Fazit: mit dem bald abgeschlossenen Abzug wurde ein ungerechter Krieg beendet. Amerika konzentriert sich nun verstärkt auf das militärische Engagement in Afghanistan. Dieses – im Gegensatz zu Irak – betrachtet Obama als sinnvoll und gerecht. Denn da geht es (angeblich oder auch tatsächlich) um das vielzitierte Ziel Bekämpfung des internationalen Terrorismus.

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Iraq All News: Obama kündigt Rückzug an / Al Manarah: …Amerikaner verlassen das Land / Addustour: Obamas Bad in der Militär-Menge / Anti War Blog: soviel Soldaten mussten im Irak ihr Leben lassen

Diese Darstellung reflektiert eine westliche Betrachtungsweise. Sie ist sicherlich wohlwollend. In beiden Ländern interveniert der Westen, um bestimmte und auch noble Werte sozusagen zu importieren: Freiheit. Demokratie. Rechte für Frauen. Transparenz. Das ist gut gemeint und am Rande hin und wieder auch wirksam. Doch der Schein trügt. Denn diese schöne, teilweise naive westliche Haltung entspricht ganz bestimmt nicht der Wahrnehmung der Menschen im Irak oder in Afghanistan.

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Al Moharer, Organ der Ba’ath Partei, die Saddam unterstützte: Unsitten aus dem Westen importiert / Patrick Chappatte in New York Times: die Amis gehen… wer kommt? / Salman Abed in Voice of Irak: amerikanischer Sieg im Irak? Zweifel sind erlaubt  / wer dreht an der Terror-Spirale?

Realistischerweise muss man unmissverständlich feststellen: Die meisten Menschen – sowohl im Irak als auch in Afghanistan – wollen oder können die westlichen Werte nicht verinnerlichen oder gar umsetzen. Für sie ist die westliche militärische Präsenz eine Parteinahme für eine bestimmte Volksgruppe im Land (im besten Fall) oder eine Unterjochung von Aussen (im schlimmsten Fall). Der Kampf gegen Al Kaida und andere Terrorgruppen gerät dabei in den Hintergrund.

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Kriegsschauplätze Afghanistan und Irak (Courtesy maps Magellan Geographix and Wiki Commons)

Die ethnische und religiöse Vielfalt im Irak and in Afghanistan wird im Westen als Bereicherung und Pluralismus verstanden. Doch vor Ort ist es Anlass für einen Dauerkampf, der täglich Opfer kostet. Beide Staaten wurden übrigens durch die Kolonialmacht Großbritannien errichtet, ohne dass es dafür die notwendige Koherenz und innere Integrität gab. Es ist also kein Zufall, dass die Einheit im Irak und Afghanistan immer wieder nur durch massive Gewaltanwendung bewahrt werden konnte.

Leider ist zu befürchten, dass die Kämpfe unter den rivalisierenden Volksgruppen weiterhin das Geschehen im Irak und Afghanistan bestimmen. Daran kann auch Obama nichts ändern. Die Iraker bzw. die Afghanen werden letzlich selbst darüber befinden müssen, ob sie die territoriale Intergrität behalten, und wie sie das jetzige (oder neue) Staatswesen gestalten. Dass dieser Prozess sehr schmerzhaft und möglicherweise blutig sein wird zeichnet sich schon jetzt ab. Ein Prozess von Nation Bulding kann nicht aus Amerika kommen. Auch beim besten Willen nicht.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Afghanistan, Irak, Somalia, Yemen: dem Westen sind die Hände gebunden

Sechs Anrainer schauen zu, wie Nato in Afghanistan blutet

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Direkt aus Copiapó, Chile: Bohrarebit zur Rettung der Bergleute beginnt / Rescue of trapped miners could take months; Diario Chañarcillo, Atacama: court moves to freeze assets of mine owners / חילוץ הכורים ב-צ’ילה: אורך רוח… תקווה

Daniel Dagan 28. August 2010

דניאל דגן - Chile ist ein Land der Gegensätze. In vieler Hinsicht. Auch und gerade klimatisch. Im Norden die heiße Atacama Wüste, in der Gold und Kupfer gewonnen werden. Im Süden die arktische Kälte in Feuerland (Tierra del Fuego), in der diese Pinguine leben. Diese Gegensätze beherrschen heute die Schlagzeilen in Chile. Auf dramatische Art und Weise.

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AFP: San Jos’e – Mine in der Atacama Wüste / …die vor allem durch das vielbeachtete Rennen Dakar bekannt wurde

In einer Mine in der Wüste, 700 Meter tief in der Erde, warten 33 Bergleute auf Rettung. Immerhin konnte man Verbindung zu Ihnen herstellen. Immerhin können sie mit Nahrung und Medikamenten versorgt werden. Immerhin kann man ihre Gesichter sehen. Doch es wird noch Monate dauern, bis sie aus der Tiefe geholt werden können. Über ihr Schicksal berichtet ganz besonders intensiv die einzige Regionale Zeitung, die in der Provinz-Stadt Copiapó ercheint.  Hier können Sie sich Beispiele von diesen authentischen Berichten anschauen.

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Diario Chañarcillo, regionale Zeitung: Finanz-Skandal um die Eigentümer der Mine / die Bohrarbeit beginnt / Bergleute bekommen Früchte und Honig / I Love Chile: undurchsichtige Geschichte um die Mine / Staino in L’Unità, Italien: Bergleute unter Tage brauchen noch viel Geduld

In der arktischen Region von Chile versuchen Naturschützer, den Lebensraum der Pinguine intakt zu halten. Das Überleben der einzigartigen Tierwelt ist durch Menschen gefährdet. Da wird fleißig nach Erdöl gebohrt um unseren Wohlstand zu vermehren. Wobei wir Menschen die Nebenwirkung für die Natur kaum beachten… vor kurzem konnte man allerdings einen kleinen Erfolg verbuchen. Auf einer abgelegenen Insel wurden viele Tiere noch rechtzeitig gerettet. Doch der Weg ist lang, bis die Rettungsmassnahmen auch anderswo greifen.

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La Nación, Santiago: Sprengung in der Mine / diese Pinguine wurden gerade noch gerettet / Mico in La Nación: Prinzip Hoffnung für die Bergleute / danke liebe Menschen, dass auch wir leben dürfen

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Chile, zwei Wochen danach: ¡El terremoto deplazó a Concepción!

Die Bücher kommen per Esel: Biblioburro, Columbia

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Un anno alla finestra bei La Stampa: italienische Fenster; Italien aus dem Fenster! / Just for a change: Windows on Italy / חלונות איטלקיים… איטליה דרך החלון

Dagan 27. August 2010

דניאל דגן – An diesem grauen Tag wollte ich mich nicht mit Politik beschäftigen. Ich schaute weit aus dem Fenster hinaus und blickte nach Italien. Dort erfuhr ich, dass Fenster-Künstler ihre Kreationen gerade ausstellen. Für die italienische Zeitung La Stampa befinden wir uns sozusagen im Fenster Jahr. Erst sind die Fenster selbst zu bewundern. Dann auch noch der Blick aus dem Fenster.

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La Stampa: Turiner Ausstellung und Foto-Wettbewerb; alles dreht sich um Fenster!

Schöne Idee, die die Flucht aus dem politischen Alltag richtig lohnend macht. Ich lade Sie hiermit ein, diese Blicke gemeinsam zu genießen. Oder gar mitzumachen. La Stampa organisiert einen Wettbewerg von spannenden Fotos, die aus dem Fenster gemacht werden. Reicht es Ihnen nicht aus? Brauchen Sie noch mehr Fenster-Spannung? Dann verweise ich auf den Klassiker Rear Fenster von Alfred Hitchcock.

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La Stampa: Künstler zeigen das Fenster – und den Blick aus dem Fenster / noch mehr italienische Fenster per Multitouch zu bekommen

Fast vergessen habe ich, dass heute abend (wie auch jeden abend) ein Himmelspektakel zu erwarten ist. Mond und Sterne werden wieder zu sehen sein. Wie immer ein spektakulärer Anblick, der sich allemal lohnt. Sollte der Himmel bewölkt sein, greifen Sie bitte auf diese Bilder von La Stampa zurück. Italien vom Fenster… Italien aus dem Fenster… Italien am Fenster… in La Stampa richtig schön ausgedruckt!

Kunst und Kultur: hier finden Sie weitere Beiträge

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20,000 Störche halten sich in Israel auf; Millionen Vögel werden erwartet / Storks invade Israel in spite of calls by hate groups to boycott the Jewish state / החרם שהטיל ניב גורדון על ישראל נשבר; חסידות מוסיפות לנחות בארץ

Daniel Dagan 26. August 2010

דניאל דגן – Soeben erreicht uns diese Eilmeldung aus Jerusalem: Hunderte Störche landen stündlich in Israel.  Sie kommen aus Europa. Sie sind durch die Wärme des Landes und seiner Menschen angezogen. Dabei überfliegen sie Boycott-Aufrufe von Hassern und Selbsthassern in aller Welt. 20,000 Störche wurden schon gezählt. Viele andere folgen. Sie sind eigentlich auf dem Weg nach Afrika. Doch zunächst machen sie es sich in Israel bequem. In den kommenden Wochen werden insgesamt über 500 Millionen Vögel erwartet, die Station in Israel machen wollen.

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Störche in Israel (Courtesy photos of Israel Broadcasting Authority) / Menachem Jerenberg in Jerusalem Post: Israel ist nun mal warm

Diese Störche kenne ich aus meiner Jugend im Kibbuz Mishmar Ha’emek. Sie sind sehr freundlich. Es macht Spaß, sie zu beobachten. Übrigens helfen sie den Bauern, indem sie viele Schädlinge fressen. Extra für die Störche wurden manche Felder in diesen Tagen gepflügt, damit sie besser an ihre Nahrung kommen. Für den Weiterflug brauchen sie ja noch viel Kraft. Hier ein Hinweis auf den Bericht, der von Noam Bar-Shalom geschrieben wurde (allerdings in Hebräisch). Er erschien an dieser Stelle in der Website von IBA, des führenden öffentlich-rechtlichen Hörfunk- und TV-Sender Israels.

Lesen Sie bitte auch diese Beiträge:

Das machen manche irreführende Iren: Kartoffelkrieg gegen Israel!

Tsunami von Lügen: keep your eyes wide open!

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Das können wir sogar auf Urdu verstehen: Hilferuf einer einsamen Frau / Maxim criticizes Pakistan MNA’s in The Nation: where have they all gone? / פקיסטן: איפה הם חברי הפרלמנט כולם

Daniel Dagan 26. August 2010

דניאל דגן – Eine ältere Frau ruft: Hilfe! Dieser Ruf erscheint heute als Aufmacher in mehreren pakistanischen Zeitungen. Nur wenige von uns können Urdu lesen. Doch wir verstehen sehr gut, was die Frau braucht. Und wir wollen helfen. Viele von uns tun es über verschiedene Organisationen. Und das selbstverständlich ohne Rücksicht auf die feindliche Haltung dem Westen gegenüber, die es leider in Teilen der pakistanischen Gesellschaft gibt.

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Daily Jurat, Daily Mahasib, Daily Pakistan – Zeitungen in Urdu: eine einsame, ältere Frau beherrscht die Schlagzeilen

Die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien fühlt sich ganz besonders in der Pflicht. Viele Pakistanis leben in London und anderen Städten in England. Sie mobilisieren die Öffentlichkeit und rufen zu Spenden auf. Der frühere Ministerpräsident Gordon Brown hat einen eindrucksvollen Beitrag geschrieben, in dem er hier, in The Huffington Post, die Naturkatastrophe in Pakistan ausführlich beschreibt. Die Dimenstionen sind erschreckend, wie er zutreffend feststellt.

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Daily Islam, Karachi: Pakistan heute / Sky News, Großbritannien: Weg der Verwüstung / Guardian: Rettung  auf dem Baum / Telegraph: der Luftraum teilweise blockiert;Versorgung von Nato-Einheiten in Afghanistan betroffen

Massive Kritik an der schleppenden Hilfe gibt es in Pakistan selbst. Viele Medien berichten, dass die Regierung nur zögernd reagierte und nicht kompetent handelt. Ein weiterer Kritikpunkt: gut bezahlte Politiker, darunter viele MNA’s (Members of National Assembly) beteiligen sich nur geringfügig oder gar nicht an dem Relief Fund für die Opfer der Katastrophe. Inzwischen gibt es mehrere Privatinitiativen. Wohlwollende Menschen springen da ein, wo die Regierung versagt.

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Pakistan Defence: diese Website von Militärs beklagt sich über die hohen Bezüge der Abgeordneten (MNA) / Maxim in The Nation: MNA’s laufen weg, wenn es um Spenden für die Opfer geht / Tehreek-e-Insaf: dieser wohlhabende Pakistani kritisiert die Regierung und sammelt selbst für die Opfer

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Pakistan zwichen Hoffnung und Verzweiflung

Al Kaida: wir wissen immerhin, dass wir nichts wissen

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